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Journalist & Autor
Journalist & Autor
Stephan Seiler
Journalist und Autor
Über den Gast
Mit 45 mitten in der Phase, in der man merkt, dass man nicht mehr der Jüngste im Raum ist. Er bringt die Studien mit, dramatisiert sie ein bisschen – und nimmt es gleich wieder zurück. Er schreibt „Seilers Zucker“, die monatliche Kolumne im Diabetes Ratgeber, und probiert jeden Tipp aus, den ein Gast mitbringt. Meistens.
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Wer sonst noch bei Huber & Seiler zu Gast war – alphabetisch, mit Folge.
Impulse des Gastes
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Zum Ausprobieren
Kleine tägliche Gewohnheiten wirken wie Kurskorrekturen: täglich ein Apfel, eine kurze Meditation. Stephan Seiler hält es so.
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Zum Ausprobieren
Stephan Seilers Namens-Trick: Beim Kennenlernen laut drei Sätze mit dem Namen bilden, „Brigitte war mal Chefredakteurin“ und so weiter. Das Gehirn merkt ihn sich danach erstaunlich zuverlässig, was bei gesellschaftlichen und beruflichen Anlässen hilft.
💡
Zum Ausprobieren
Stephan Seiler hält es so: Stärken stärken und Schwächen ignorieren.
💡
Zum Ausprobieren
Ein Tipp, den Stephan Seiler aus einem Podcast kennt: die Sache als Sorge formulieren statt als Vorwurf. Also fragen, ob dem Kind etwas fehlt oder ob man unterstützen kann. So macht man sich weniger angreifbar und benennt die Situation trotzdem.
💡
Zum Ausprobieren
Bei beruflichen Entscheidungen hilft eine Liste mit kurz- und langfristigen Folgen. Bei der Partnerwahl hat eine Pro-und-Contra-Liste nichts zu suchen.
💡
Zum Ausprobieren
Liebevoll streng mit sich sein: nicht gleichgültig, aber auch nicht verbissen. Das Ziel ist nicht der Marathon mit 70, sondern genug Kraft im Körper und im Kopf, um das eigene Warum noch zu spüren.
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Zum Ausprobieren
Andere verfügen über unsere Zeit, sobald wir es zulassen. Das Seneca-Zitat ist weniger ein Aufruf zur Effizienz als eine Warnung davor.
💡
Zum Ausprobieren
Sich jeden Tag mit einer kleinen schönen Sache beschenken, statt auf das große Ereignis in der Ferne zu warten.
💡
Zum Ausprobieren
Ältere Menschen nicht nach ihrer Nützlichkeit beurteilen. Sie haben ein Recht auf Würde, Eigenzeit und Selbstbestimmung.
💡
Zum Ausprobieren
Weniger darauf achten, was einen antreibt, mehr darauf, was man gut kann. Die Selbstwahrnehmung führt beim Antrieb leicht in die Irre.
💡
Zum Ausprobieren
Das Mikrobiom sitzt nicht nur im Darm, sondern auch im Mund. Beide lassen sich gleichzeitig versorgen.
💡
Zum Ausprobieren
Nach einer Diagnose hilft die Frage nach dem Warum wenig. Nützlicher ist die Frage, ob das jetzt eine Konstante wird, auf die man sich einstellen muss.
💡
Zum Ausprobieren
Erst Sport machen, um den eigenen Sport spielen zu dürfen. Zweimal Handball pro Woche ist kein Training, sondern die Belastung, auf die man sich vorbereiten muss.
💡
Zum Ausprobieren
Choose your battles: bewusst entscheiden, welcher Streit sich lohnt und wo man es gut sein lässt.
💡
Zum Ausprobieren
Ein Vorsatz, der nicht eins zu eins aufgeht, ist noch kein Versagen. Stephan Seiler rät, liebevoll mit sich zu bleiben: heute nicht, dann fange ich morgen wieder an.
💡
Zum Ausprobieren
Neugier kommt nicht von allein: Auf Neues muss man zugehen und es sich selbst bauen. Für Stephan Seiler ist sie deshalb eine bewusste Entscheidung, und das Entscheidende daran ist das Wollen.
💡
Zum Ausprobieren
Wenn Bekannte mit etwas anfangen, das noch unbeholfen aussieht, hält Stephan Seiler den Spott zurück und unterstützt lieber.
💡
Zum Ausprobieren
Ein Bekannter schrieb Stephan Seiler, er sehe zu normal aus und traue sich deshalb nicht hin. Seine Antwort: Es ist ein Fest der Vielfalt, man kann kommen, wie man will.
💡
Zum Ausprobieren
Nach dem Essen ein kurzer Spaziergang mit einem vertrauten Menschen, um alles loszuwerden, was sich angestaut hat. Die Regel dazu: Was dabei gesagt wird, kommt nicht mit zurück an den Tisch.
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Zum Ausprobieren
Rituale dürfen nicht zwanghaft werden. Wer sich schlecht fühlt, sobald eines ausfällt, oder den Tag für verloren hält, sollte es lockern.
💡
Zum Ausprobieren
Etiketten abreißen und neu beschriften, und dafür braucht es Austausch. Die Frage ist nicht, was jemand mit zwanzig konnte, sondern was er heute kann.
💡
Zum Ausprobieren
Beim Familienfest nicht die ganze Zeit mit allen zusammensitzen, sondern sich immer wieder herausziehen. Das löst die Grundspannung, etwa mit ein paar Minuten Meditation am Morgen.
💡
Zum Ausprobieren
Wenn man sich nach einem Treffen leerer fühlt als vorher, ist das ein Signal. Die Zahl der Treffen darf sinken.
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Zum Ausprobieren
Die Darmspiegelung wahrnehmen, auch wenn das Betäubungsmittel das ausschlaggebende Argument ist. Hauptsache, man geht hin.
💡
Zum Ausprobieren
Termine werden einem in den Kalender gelegt, teils ohne Rückfrage. Jeden Tag entscheidet sich neu, ob der eigene Umgang mit der Zeit klug gewählt ist.
💡
Zum Ausprobieren
Die Kniebeuge ist die wichtigste Übung des Alltags. Als Test: fünfmal ohne Hände aufstehen und hinsetzen in fünfzehn Sekunden.
💡
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Erwartungen in Wünsche und Hoffnungen umetikettieren. Das erspart viel Schmerz, denn Erwartungen werden enttäuscht.
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Zum Ausprobieren
Zwei bis drei Stunden Zeit für einen Film, davon die erste Stunde mit der Auswahl, am Ende gar kein Film. Die Auswahl frisst die Zeit, die man haben wollte.
💡
Zum Ausprobieren
Zur Tür gehen, Aufmerksamkeit schenken, kurz in den Arm nehmen, statt am Laptop sitzen zu bleiben: Stephan Seiler beschreibt dieses Begrüßungsritual als kleine Maßnahme mit großer Wirkung. Es erzeugt ein Gefühl von Ankommen und verändert den Flow der nächsten Stunden.
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Zum Ausprobieren
Es braucht nur einen Stein des Anstoßes, ein Vorbild, sagt Stephan Seiler. Anfangs hält man ein paar Sprüche aus, dann entsteht Strahlkraft. Bei ungesunden Dingen funktioniert das genauso.
💡
Zum Ausprobieren
Öfter initiativ werden, findet Stephan Seiler. Wir bremsen uns dabei selbst mit Gedanken wie dem, das wolle ohnehin niemand wissen.
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Zum Ausprobieren
Monatelang hat Stephan Seiler gedacht, nach drei Monaten komme es auf eine Woche auch nicht mehr an. Sein Fazit: einfach mal machen.
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Zum Ausprobieren
Je höher der Anspruch an Perfektion und Harmonie, desto größer Stress und Konflikt. Die Erwartungen ans Fest vorher aussprechen, statt sie mitzubringen.
💡
Zum Ausprobieren
Morning Pages: drei Seiten frei schreiben, was gerade im Kopf ist. Das spült die Gedanken heraus, die einen sonst den ganzen Tag begleiten.
💡
Zum Ausprobieren
Glück ist weniger Schicksal als Haltung: Man kann beschließen, glücklich zu sein, und nimmt dann mehr Positives wahr.
💡
Zum Ausprobieren
Schlafregeln mit klarem Abstand: elf Stunden vor dem Einschlafen kein Koffein mehr, drei Stunden vorher nichts essen, eine Stunde vorher keine Bildschirme.
💡
Zum Ausprobieren
Nur bis etwa achtzig Prozent satt essen und noch Platz im Magen lassen.
💡
Zum Ausprobieren
Zweimal am Tag duschen, aber nur einmal davon mit Seife. Negative soziale Folgen hatte das keine.
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Zum Ausprobieren
Das Schöne nicht als To-do notieren, sondern als Termin in den Kalender setzen. Sonst überschreiben es die anderen Terminblöcke.
💡
Zum Ausprobieren
Sich nicht zu lange schonen. Eine einfache Übung: aufrecht sitzen, zurücklehnen, bis die Bauchmuskeln deutlich arbeiten, kurz halten.
💡
Zum Ausprobieren
Gute Dinge machen gute Dinge mit uns und schlechte Dinge schlechte. Das ist ein brauchbarer Gradmesser.
💡
Zum Ausprobieren
Viel erledigt und wenig erlebt: Wer abends erschöpft ist und sich an nichts erinnert, sollte die Bilanz umdrehen.
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Zum Ausprobieren
Kleine tägliche Gewohnheiten wirken wie Kurskorrekturen: täglich ein Apfel, eine kurze Meditation. Stephan Seiler hält es so.
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Ein Vorsatz, der nicht eins zu eins aufgeht, ist noch kein Versagen. Stephan Seiler rät, liebevoll mit sich zu bleiben: heute nicht, dann fange ich morgen wieder an.
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Zur Tür gehen, Aufmerksamkeit schenken, kurz in den Arm nehmen, statt am Laptop sitzen zu bleiben: Stephan Seiler beschreibt dieses Begrüßungsritual als kleine Maßnahme mit großer Wirkung. Es erzeugt ein Gefühl von Ankommen und verändert den Flow der nächsten Stunden.
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Stephan Seilers Namens-Trick: Beim Kennenlernen laut drei Sätze mit dem Namen bilden, „Brigitte war mal Chefredakteurin“ und so weiter. Das Gehirn merkt ihn sich danach erstaunlich zuverlässig, was bei gesellschaftlichen und beruflichen Anlässen hilft.
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Neugier kommt nicht von allein: Auf Neues muss man zugehen und es sich selbst bauen. Für Stephan Seiler ist sie deshalb eine bewusste Entscheidung, und das Entscheidende daran ist das Wollen.
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Es braucht nur einen Stein des Anstoßes, ein Vorbild, sagt Stephan Seiler. Anfangs hält man ein paar Sprüche aus, dann entsteht Strahlkraft. Bei ungesunden Dingen funktioniert das genauso.
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Stephan Seiler hält es so: Stärken stärken und Schwächen ignorieren.
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Wenn Bekannte mit etwas anfangen, das noch unbeholfen aussieht, hält Stephan Seiler den Spott zurück und unterstützt lieber.
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Öfter initiativ werden, findet Stephan Seiler. Wir bremsen uns dabei selbst mit Gedanken wie dem, das wolle ohnehin niemand wissen.
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Ein Tipp, den Stephan Seiler aus einem Podcast kennt: die Sache als Sorge formulieren statt als Vorwurf. Also fragen, ob dem Kind etwas fehlt oder ob man unterstützen kann. So macht man sich weniger angreifbar und benennt die Situation trotzdem.
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Ein Bekannter schrieb Stephan Seiler, er sehe zu normal aus und traue sich deshalb nicht hin. Seine Antwort: Es ist ein Fest der Vielfalt, man kann kommen, wie man will.
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Monatelang hat Stephan Seiler gedacht, nach drei Monaten komme es auf eine Woche auch nicht mehr an. Sein Fazit: einfach mal machen.
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Bei beruflichen Entscheidungen hilft eine Liste mit kurz- und langfristigen Folgen. Bei der Partnerwahl hat eine Pro-und-Contra-Liste nichts zu suchen.
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Nach dem Essen ein kurzer Spaziergang mit einem vertrauten Menschen, um alles loszuwerden, was sich angestaut hat. Die Regel dazu: Was dabei gesagt wird, kommt nicht mit zurück an den Tisch.
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Je höher der Anspruch an Perfektion und Harmonie, desto größer Stress und Konflikt. Die Erwartungen ans Fest vorher aussprechen, statt sie mitzubringen.
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Liebevoll streng mit sich sein: nicht gleichgültig, aber auch nicht verbissen. Das Ziel ist nicht der Marathon mit 70, sondern genug Kraft im Körper und im Kopf, um das eigene Warum noch zu spüren.
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Rituale dürfen nicht zwanghaft werden. Wer sich schlecht fühlt, sobald eines ausfällt, oder den Tag für verloren hält, sollte es lockern.
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Morning Pages: drei Seiten frei schreiben, was gerade im Kopf ist. Das spült die Gedanken heraus, die einen sonst den ganzen Tag begleiten.
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Andere verfügen über unsere Zeit, sobald wir es zulassen. Das Seneca-Zitat ist weniger ein Aufruf zur Effizienz als eine Warnung davor.
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Etiketten abreißen und neu beschriften, und dafür braucht es Austausch. Die Frage ist nicht, was jemand mit zwanzig konnte, sondern was er heute kann.
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Glück ist weniger Schicksal als Haltung: Man kann beschließen, glücklich zu sein, und nimmt dann mehr Positives wahr.
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Sich jeden Tag mit einer kleinen schönen Sache beschenken, statt auf das große Ereignis in der Ferne zu warten.
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Beim Familienfest nicht die ganze Zeit mit allen zusammensitzen, sondern sich immer wieder herausziehen. Das löst die Grundspannung, etwa mit ein paar Minuten Meditation am Morgen.
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Schlafregeln mit klarem Abstand: elf Stunden vor dem Einschlafen kein Koffein mehr, drei Stunden vorher nichts essen, eine Stunde vorher keine Bildschirme.
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Ältere Menschen nicht nach ihrer Nützlichkeit beurteilen. Sie haben ein Recht auf Würde, Eigenzeit und Selbstbestimmung.
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Wenn man sich nach einem Treffen leerer fühlt als vorher, ist das ein Signal. Die Zahl der Treffen darf sinken.
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Nur bis etwa achtzig Prozent satt essen und noch Platz im Magen lassen.
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Weniger darauf achten, was einen antreibt, mehr darauf, was man gut kann. Die Selbstwahrnehmung führt beim Antrieb leicht in die Irre.
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Die Darmspiegelung wahrnehmen, auch wenn das Betäubungsmittel das ausschlaggebende Argument ist. Hauptsache, man geht hin.
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Zweimal am Tag duschen, aber nur einmal davon mit Seife. Negative soziale Folgen hatte das keine.
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Das Mikrobiom sitzt nicht nur im Darm, sondern auch im Mund. Beide lassen sich gleichzeitig versorgen.
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Termine werden einem in den Kalender gelegt, teils ohne Rückfrage. Jeden Tag entscheidet sich neu, ob der eigene Umgang mit der Zeit klug gewählt ist.
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Das Schöne nicht als To-do notieren, sondern als Termin in den Kalender setzen. Sonst überschreiben es die anderen Terminblöcke.
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Nach einer Diagnose hilft die Frage nach dem Warum wenig. Nützlicher ist die Frage, ob das jetzt eine Konstante wird, auf die man sich einstellen muss.
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Die Kniebeuge ist die wichtigste Übung des Alltags. Als Test: fünfmal ohne Hände aufstehen und hinsetzen in fünfzehn Sekunden.
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Sich nicht zu lange schonen. Eine einfache Übung: aufrecht sitzen, zurücklehnen, bis die Bauchmuskeln deutlich arbeiten, kurz halten.
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Erst Sport machen, um den eigenen Sport spielen zu dürfen. Zweimal Handball pro Woche ist kein Training, sondern die Belastung, auf die man sich vorbereiten muss.
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Erwartungen in Wünsche und Hoffnungen umetikettieren. Das erspart viel Schmerz, denn Erwartungen werden enttäuscht.
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Gute Dinge machen gute Dinge mit uns und schlechte Dinge schlechte. Das ist ein brauchbarer Gradmesser.
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Choose your battles: bewusst entscheiden, welcher Streit sich lohnt und wo man es gut sein lässt.
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Zwei bis drei Stunden Zeit für einen Film, davon die erste Stunde mit der Auswahl, am Ende gar kein Film. Die Auswahl frisst die Zeit, die man haben wollte.
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Viel erledigt und wenig erlebt: Wer abends erschöpft ist und sich an nichts erinnert, sollte die Bilanz umdrehen.
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Kleine tägliche Gewohnheiten wirken wie Kurskorrekturen: täglich ein Apfel, eine kurze Meditation. Stephan Seiler hält es so.
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Zur Tür gehen, Aufmerksamkeit schenken, kurz in den Arm nehmen, statt am Laptop sitzen zu bleiben: Stephan Seiler beschreibt dieses Begrüßungsritual als kleine Maßnahme mit großer Wirkung. Es erzeugt ein Gefühl von Ankommen und verändert den Flow der nächsten Stunden.
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Neugier kommt nicht von allein: Auf Neues muss man zugehen und es sich selbst bauen. Für Stephan Seiler ist sie deshalb eine bewusste Entscheidung, und das Entscheidende daran ist das Wollen.
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Stephan Seiler hält es so: Stärken stärken und Schwächen ignorieren.
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Öfter initiativ werden, findet Stephan Seiler. Wir bremsen uns dabei selbst mit Gedanken wie dem, das wolle ohnehin niemand wissen.
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Ein Bekannter schrieb Stephan Seiler, er sehe zu normal aus und traue sich deshalb nicht hin. Seine Antwort: Es ist ein Fest der Vielfalt, man kann kommen, wie man will.
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Bei beruflichen Entscheidungen hilft eine Liste mit kurz- und langfristigen Folgen. Bei der Partnerwahl hat eine Pro-und-Contra-Liste nichts zu suchen.
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Je höher der Anspruch an Perfektion und Harmonie, desto größer Stress und Konflikt. Die Erwartungen ans Fest vorher aussprechen, statt sie mitzubringen.
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Rituale dürfen nicht zwanghaft werden. Wer sich schlecht fühlt, sobald eines ausfällt, oder den Tag für verloren hält, sollte es lockern.
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Andere verfügen über unsere Zeit, sobald wir es zulassen. Das Seneca-Zitat ist weniger ein Aufruf zur Effizienz als eine Warnung davor.
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Glück ist weniger Schicksal als Haltung: Man kann beschließen, glücklich zu sein, und nimmt dann mehr Positives wahr.
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Beim Familienfest nicht die ganze Zeit mit allen zusammensitzen, sondern sich immer wieder herausziehen. Das löst die Grundspannung, etwa mit ein paar Minuten Meditation am Morgen.
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Ältere Menschen nicht nach ihrer Nützlichkeit beurteilen. Sie haben ein Recht auf Würde, Eigenzeit und Selbstbestimmung.
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Nur bis etwa achtzig Prozent satt essen und noch Platz im Magen lassen.
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Die Darmspiegelung wahrnehmen, auch wenn das Betäubungsmittel das ausschlaggebende Argument ist. Hauptsache, man geht hin.
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Das Mikrobiom sitzt nicht nur im Darm, sondern auch im Mund. Beide lassen sich gleichzeitig versorgen.
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Das Schöne nicht als To-do notieren, sondern als Termin in den Kalender setzen. Sonst überschreiben es die anderen Terminblöcke.
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Die Kniebeuge ist die wichtigste Übung des Alltags. Als Test: fünfmal ohne Hände aufstehen und hinsetzen in fünfzehn Sekunden.
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Erst Sport machen, um den eigenen Sport spielen zu dürfen. Zweimal Handball pro Woche ist kein Training, sondern die Belastung, auf die man sich vorbereiten muss.
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Gute Dinge machen gute Dinge mit uns und schlechte Dinge schlechte. Das ist ein brauchbarer Gradmesser.
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Zwei bis drei Stunden Zeit für einen Film, davon die erste Stunde mit der Auswahl, am Ende gar kein Film. Die Auswahl frisst die Zeit, die man haben wollte.
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Ein Vorsatz, der nicht eins zu eins aufgeht, ist noch kein Versagen. Stephan Seiler rät, liebevoll mit sich zu bleiben: heute nicht, dann fange ich morgen wieder an.
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Stephan Seilers Namens-Trick: Beim Kennenlernen laut drei Sätze mit dem Namen bilden, „Brigitte war mal Chefredakteurin“ und so weiter. Das Gehirn merkt ihn sich danach erstaunlich zuverlässig, was bei gesellschaftlichen und beruflichen Anlässen hilft.
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Es braucht nur einen Stein des Anstoßes, ein Vorbild, sagt Stephan Seiler. Anfangs hält man ein paar Sprüche aus, dann entsteht Strahlkraft. Bei ungesunden Dingen funktioniert das genauso.
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Wenn Bekannte mit etwas anfangen, das noch unbeholfen aussieht, hält Stephan Seiler den Spott zurück und unterstützt lieber.
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Liebevoll streng mit sich sein: nicht gleichgültig, aber auch nicht verbissen. Das Ziel ist nicht der Marathon mit 70, sondern genug Kraft im Körper und im Kopf, um das eigene Warum noch zu spüren.
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Die Sätze sind da, wir sind nur noch nicht durch.
Huber & Seiler
Die Sache mit dem Älterwerden.
Klüger älter werden, ohne sich jünger machen zu müssen.
Ein unabhängiger Podcast von Brigitte Huber & Stephan Seiler.
Hör uns, wo du magst
© 2026 Huber & Seiler
Huber & Seiler
Die Sache mit dem Älterwerden.
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Ein unabhängiger Podcast von Brigitte Huber & Stephan Seiler.
Hör uns, wo du magst
© 2026 Huber & Seiler
Huber & Seiler
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Ein unabhängiger Podcast von Brigitte Huber & Stephan Seiler.
Hör uns, wo du magst
© 2026 Huber & Seiler