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Journalistin & Autorin

Journalistin & Autorin

Brigitte Huber

Journalistin und Autorin

Über den Gast

Über zwanzig Jahre Chefredakteurin. Sie hat Redaktionen geführt und Titel gemacht. Im Gespräch ist sie die, die vorher nachgeschaut hat. Mit Anne-Bärbel Köhle hat sie „Endlich Ich“ geschrieben: wie wir mit 60 anfangen, unser bestes Leben zu leben.

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Wer sonst noch bei Huber & Seiler zu Gast war – alphabetisch, mit Folge.

Impulse des Gastes

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Zum Ausprobieren

Ein erstes Mal hält wach. Brigitte Huber nimmt sich regelmäßig neue Premieren vor, etwas, das sie noch nie gemacht hat, damit das Leben lebendig bleibt.

💡

Zum Ausprobieren

Vorfreude passt zu dem, was wir steuern können. Für das Unkontrollierbare hält Brigitte Huber den Zweckpessimismus bereit. Die beiden auseinanderzuhalten, spart einiges an Enttäuschung.

💡

Zum Mitnehmen

Außerhalb echter Bereitschafts- und Notfallberufe ist ständige Verfügbarkeit kein Normalfall, sondern eine Entscheidung. Ein Satz, an dem sich das eigene Verhalten messen lässt.

💡

Zum Ausprobieren

Aus einem Fundament wird erst durch Mut eine Freundschaft. Irgendwann muss man etwas laut denken oder eine verletzliche Seite zeigen und schauen, ob Resonanz kommt. Sonst bleibt man im Tunnel der Gemeinsamkeiten, in dem nichts Neues wächst.

💡

Zum Ausprobieren

Beim Sonnenschutz ist Brigitte Huber eindeutig: Nach Jahren in einer Frauenzeitschriften-Redaktion weiß sie, wie wichtig er ist, und lässt ihn nicht weg.

💡

Zum Ausprobieren

Brigitte Huber kennt viele, auch deutlich ältere Menschen, die sich von KI unterstützen lassen. Einen Versuch ist es wert.

💡

Zum Ausprobieren

Auch sich selbst immer wieder neu vermessen: Passt das Selbstbild, das wir mit 30 oder 40 hatten, heute noch? Rückmeldungen von Menschen von früher sind dafür interessant, sagt Brigitte Huber, weil sich daran zeigt, was sich getan hat.

💡

Zum Ausprobieren

Den Geschenketausch eins zu eins abschaffen. Wenn schon, dann etwas Emotionales, ein selbstgebasteltes Fotoalbum etwa, oder gar nichts.

💡

Zum Ausprobieren

Mit sich umgehen wie mit einer guten Freundin. Wer sich erschöpft sagt, er solle sich zusammenreißen, würde das keiner Freundin sagen.

💡

Zum Ausprobieren

Es gibt nicht den einen gesunden Weg, sondern viele. Und man darf einen davon zeitweise verlassen und später wieder ansteuern.

💡

Zum Ausprobieren

Kleine Veränderungen sind für die meisten die besseren: etwas Gesünderes hereinholen, auf etwas verzichten. Und den Vorsatz erst einmal nur für einen Monat fassen.

💡

Zum Ausprobieren

Rituale wirken wie ein Anker, aber es dürfen nicht zu viele sein, sonst liegt man fest. Gelegentlich den Anker lüpfen und schauen, wie die Strömung steht.

💡

Zum Ausprobieren

Tragen, worin man sich wohlfühlt, statt sich zu verkleiden. Altersgerechte Kleidungsregeln gibt es kaum, ein paar persönliche Grenzen ausgenommen.

💡

Zum Ausprobieren

Es geht nicht nur um Glaubenssätze, sondern um Verhaltensweisen. Man kann sich dabei selbst überraschen und sich darüber freuen.

💡

Zum Ausprobieren

Aus dem Stimmtraining: beim Vorlesen jedes Wort stärker betonen, Sätze zu Ende führen statt nach unten abrauschen zu lassen, langsamer sprechen.

💡

Zum Ausprobieren

Kinderfreundschaften nicht idealisieren: Auch dort gibt es Eifersucht, Ausgrenzung und Schmerz. Freundschaft ist in keinem Alter ein Selbstläufer.

💡

Zum Ausprobieren

Wer selbst nicht vorangeht, sucht sich Menschen, die einen mitnehmen, und fragt danach. Buchclubs oder gemeinsame Aktivitäten sind ein guter Anfang.

💡

Zum Ausprobieren

Nicht nur enge Freundschaften und Partnerschaften zählen, sondern auch Bekannte und ein weiteres Umfeld. Man muss nicht alles teilen; ein gemeinsames Hobby genügt.

💡

Zum Ausprobieren

Der Flamingo-Test auf einem Bein mit offenen Augen zeigt, wie gut die Balance ist. Er muss nicht täglich sein.

💡

Zum Ausprobieren

In einer Studie machten über Neunzigjährige einige Monate Muskeltraining und konnten sich danach wieder selbst versorgen. Es ist selten zu spät.

💡

Zum Ausprobieren

Bekanntschaften über die Generationen hinweg entstehen selten von allein. Brigitte Huber pflegt sie deshalb bewusst.

💡

Zum Ausprobieren

Gegen endloses Feilen hilft ein Zeitkontingent statt eines Qualitätsziels: 15 Minuten für eine Kaufentscheidung, 45 Minuten für die Geburtstagsrede des Onkels. Fachleute halten das für einen gangbaren Weg.

💡

Zum Ausprobieren

Brigitte Huber rät, die ständige Erreichbarkeit zu begrenzen und dafür eine klare Notfallregel zu verabreden. Dann weiß das Umfeld, wann es wirklich durchkommt.

💡

Zum Ausprobieren

Bei Anschaffungen, die man länger behalten möchte, geht Brigitte Huber mit den Dingen erst auf Tuchfühlung.

💡

Zum Ausprobieren

Mit neuen Gedanken geht Brigitte Huber so um: erst mit Menschen darüber reden, dann sich informieren. Manches ist nach ein paar Wochen nicht mehr relevant, anderes keimt. Ein Gewächshaus für Ideen nennt sie das.

💡

Zum Ausprobieren

Bei einer größeren Veranstaltung hat Brigitte Huber gezielt die Person angesprochen, die etwas allein dastand. Niedrigschwellig, sagt sie, und eine Situation, die jeder kennt.

💡

Zum Ausprobieren

Stress lässt sich umdeuten: Wer sich in einer vollen Phase vergegenwärtigt, dass er sie so gewollt hat, erlebt sie anders.

💡

Zum Ausprobieren

Die Streit-Dauerbrenner für den Abend ausdrücklich von der Liste nehmen: Rente, Politik, Corona. Einmal ausprobieren, darüber nicht zu reden.

💡

Zum Ausprobieren

Der Aufwand entscheidet: Was sich ohne Umbau in den Alltag fügt, ist einen Versuch wert. Nichts, wofür man um fünf Uhr aufstehen oder drei Urlaubstage investieren müsste.

💡

Zum Ausprobieren

Wer sein Leben lang nur in den Job investiert, merkt das erst, wenn nichts anderes mehr da ist. Das ist der beste Grund, jetzt nicht aufzuschieben.

💡

Zum Ausprobieren

Vor einem neuen Mittel zwei Dinge klären: mögliche Nebenwirkungen nachlesen und prüfen, ob es überhaupt zu einem passt. Der Placeboeffekt darf dann gern mitarbeiten.

💡

Zum Ausprobieren

Bei Freundschaften zählt Qualität vor Quantität. Die Frage ist nicht, wie viele man hat, sondern wie man sie pflegt.

💡

Zum Ausprobieren

Gegen die Unsichtbarkeit Älterer hilft nicht nur Politik, sondern der eigene Blick: die Augen offenhalten und ältere Menschen wieder aktiv einbeziehen.

💡

Zum Ausprobieren

Wer sich darüber ärgert, in eine Schublade gesteckt zu werden, denkt selbst in Schubladen. Beides zu bemerken ist der erste Schritt.

💡

Zum Ausprobieren

Der größte Stress ist der selbstgemachte: der, den die eigenen hohen Ansprüche erzeugen.

💡

Zum Ausprobieren

Den Deal mit sich selbst bewusst wieder brechen, wenn er keinen Sinn mehr ergibt. Ein Vorsatz ist kein Vertrag.

💡

Zum Ausprobieren

Wenn die App nicht will: Gerät aus- und wieder einschalten. Hat in der Toskana die Fahrräder abgeschlossen, als weder Neustart der App noch Geduld halfen.

💡

Zum Ausprobieren

Im Krafttraining mit sehr leichten Gewichten anfangen, auch neben Leuten, die ein Vielfaches stemmen. Der Vergleich bringt nichts.

💡

Zum Ausprobieren

Sich an den freien Liegestütz heranarbeiten und dabei Leute fragen, die sich auskennen, statt es allein zu probieren.

💡

Zum Ausprobieren

Wer sich auf den Weg macht, hat gute Chancen, ein Trauma in den Griff zu bekommen, auch wenn der Weg nicht leicht ist. Viele Traumata zeigen sich erst in der zweiten Lebenshälfte.

💡

Zum Ausprobieren

Vorfreude lässt sich üben: morgens 1 bis 3 Minuten überlegen, worauf man sich heute freut, und es sich mit allen Sinnen ausmalen. Brigitte Hubers tägliche Übung.

💡

Zum Ausprobieren

Brigitte Huber setzt bewusst leicht erreichbare Punkte auf ihre Liste, etwa „Medi“ für die tägliche Meditation von 8 bis 10 Minuten. So steht früh am Tag ein Erfolgserlebnis.

💡

Zum Ausprobieren

Alte Kontakte, die eingeschlafen und nicht zerbrochen sind, lassen sich leichter wiederbeleben als eine ganz neue Freundschaft: Die gemeinsame Basis ist schon da. Oft reicht ein „Wollen wir uns mal wieder treffen?“.

💡

Zum Ausprobieren

Die Wehmut kennt Brigitte Huber auch, der 1. September kommt schließlich garantiert. Dagegen arbeitet sie bewusst an: im Hier und Jetzt bleiben und sich für den Winter etwas vornehmen, zum Beispiel eine Reise in die Sonne.

💡

Zum Ausprobieren

Brigitte Huber hat sich vorgenommen, bewusst wahrzunehmen, wenn es gerade gut läuft, statt die Abwesenheit von Leid und Schmerz für selbstverständlich zu halten.

💡

Zum Ausprobieren

Als Eisbrecher fragt Brigitte Huber, über welches Thema jemand gern gefragt werden würde – ein Ratschlag, den sie selbst bekommen hat. Das bringt sofort aus dem Wettergespräch heraus, weil das Gegenüber überlegen muss, worüber es eigentlich reden will.

💡

Zum Ausprobieren

Vorfreude lässt sich früher abgreifen, als man denkt: Der Reiseführer, den man Monate vorher kauft, oder der Stau am Donnerstagabend vor dem Wochenende lösen so viel aus wie das Ereignis selbst.

💡

Zum Ausprobieren

Bewusst bei gefühlten achtzig Prozent aufhören und beobachten, was passiert. Die Erfahrung zeigt: nichts Schlimmes. Der Maßstab muss vorher feststehen.

💡

Zum Ausprobieren

Die eigene Schlafregel schlägt die Lehrbuchregel: Wer nicht müde ist, muss nicht zur immer gleichen Zeit ins Bett.

💡

Zum Ausprobieren

Die Belohnung muss zügig kommen, sonst durchschaut das Unterbewusstsein den Trick und lässt sich beim nächsten Mal nicht mehr darauf ein.

💡

Zum Ausprobieren

Wie wir unsere Tage verbringen, so verbringen wir unser Leben. Die Wiederholungen sind kein Vorspiel, sie sind das Stück.

💡

Zum Ausprobieren

Gesund älter werden ist ein Balanceakt. Zu viel Disziplin nimmt die Motivation und den Grund, morgens gern aufzustehen.

💡

Zum Ausprobieren

Über Krankheiten höchstens zehn Minuten reden, dann ist das Thema durch. Eine Faustregel, die jedes Gespräch über das Älterwerden rettet.

💡

Zum Ausprobieren

Täglich ein bis zwei handyfreie Stunden einführen. Ein Tag ohne Handy bringt mehr Ruhe und weniger reflexhaftes Nachschauen.

💡

Zum Ausprobieren

Ein selbstgesetztes Jahresziel darf man loslassen, wenn die Umstände sich ändern. Eine lange Erkältung ist ein Grund, das Laufpensum zu streichen, kein Versagen.

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Zum Ausprobieren

Beim Gedanken, früher sei alles besser gewesen, aufpassen: Ein nostalgischer Kern erdet, darf aber nicht dazu führen, die Vergangenheit zu verklären.

💡

Zum Ausprobieren

Nicht den ganzen Körper einseifen, sondern nur die Stellen, an denen man geschwitzt hat.

💡

Zum Ausprobieren

Den eigenen Bewegungsumfang gegen die täglichen Sitzstunden rechnen. Vier Stunden Sport in der Woche klingen viel, stehen aber acht Sitzstunden am Tag gegenüber.

💡

Zum Ausprobieren

Acht Stunden Sitzen sind Höchststrafe für den Körper. Danach braucht es mindestens eine Stunde Bewegung.

💡

Zum Ausprobieren

Neue erste Male verankern sich im Gedächtnis und geben das Gefühl von Lebendigkeit.

💡

Zum Ausprobieren

Ein erstes Mal hält wach. Brigitte Huber nimmt sich regelmäßig neue Premieren vor, etwas, das sie noch nie gemacht hat, damit das Leben lebendig bleibt.

💡

Zum Ausprobieren

Bekanntschaften über die Generationen hinweg entstehen selten von allein. Brigitte Huber pflegt sie deshalb bewusst.

💡

Zum Ausprobieren

Vorfreude lässt sich üben: morgens 1 bis 3 Minuten überlegen, worauf man sich heute freut, und es sich mit allen Sinnen ausmalen. Brigitte Hubers tägliche Übung.

💡

Zum Ausprobieren

Vorfreude passt zu dem, was wir steuern können. Für das Unkontrollierbare hält Brigitte Huber den Zweckpessimismus bereit. Die beiden auseinanderzuhalten, spart einiges an Enttäuschung.

💡

Zum Ausprobieren

Gegen endloses Feilen hilft ein Zeitkontingent statt eines Qualitätsziels: 15 Minuten für eine Kaufentscheidung, 45 Minuten für die Geburtstagsrede des Onkels. Fachleute halten das für einen gangbaren Weg.

💡

Zum Ausprobieren

Brigitte Huber setzt bewusst leicht erreichbare Punkte auf ihre Liste, etwa „Medi“ für die tägliche Meditation von 8 bis 10 Minuten. So steht früh am Tag ein Erfolgserlebnis.

💡

Zum Mitnehmen

Außerhalb echter Bereitschafts- und Notfallberufe ist ständige Verfügbarkeit kein Normalfall, sondern eine Entscheidung. Ein Satz, an dem sich das eigene Verhalten messen lässt.

💡

Zum Ausprobieren

Brigitte Huber rät, die ständige Erreichbarkeit zu begrenzen und dafür eine klare Notfallregel zu verabreden. Dann weiß das Umfeld, wann es wirklich durchkommt.

💡

Zum Ausprobieren

Alte Kontakte, die eingeschlafen und nicht zerbrochen sind, lassen sich leichter wiederbeleben als eine ganz neue Freundschaft: Die gemeinsame Basis ist schon da. Oft reicht ein „Wollen wir uns mal wieder treffen?“.

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Zum Ausprobieren

Aus einem Fundament wird erst durch Mut eine Freundschaft. Irgendwann muss man etwas laut denken oder eine verletzliche Seite zeigen und schauen, ob Resonanz kommt. Sonst bleibt man im Tunnel der Gemeinsamkeiten, in dem nichts Neues wächst.

💡

Zum Ausprobieren

Bei Anschaffungen, die man länger behalten möchte, geht Brigitte Huber mit den Dingen erst auf Tuchfühlung.

💡

Zum Ausprobieren

Die Wehmut kennt Brigitte Huber auch, der 1. September kommt schließlich garantiert. Dagegen arbeitet sie bewusst an: im Hier und Jetzt bleiben und sich für den Winter etwas vornehmen, zum Beispiel eine Reise in die Sonne.

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Zum Ausprobieren

Beim Sonnenschutz ist Brigitte Huber eindeutig: Nach Jahren in einer Frauenzeitschriften-Redaktion weiß sie, wie wichtig er ist, und lässt ihn nicht weg.

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Zum Ausprobieren

Mit neuen Gedanken geht Brigitte Huber so um: erst mit Menschen darüber reden, dann sich informieren. Manches ist nach ein paar Wochen nicht mehr relevant, anderes keimt. Ein Gewächshaus für Ideen nennt sie das.

💡

Zum Ausprobieren

Brigitte Huber hat sich vorgenommen, bewusst wahrzunehmen, wenn es gerade gut läuft, statt die Abwesenheit von Leid und Schmerz für selbstverständlich zu halten.

💡

Zum Ausprobieren

Brigitte Huber kennt viele, auch deutlich ältere Menschen, die sich von KI unterstützen lassen. Einen Versuch ist es wert.

💡

Zum Ausprobieren

Bei einer größeren Veranstaltung hat Brigitte Huber gezielt die Person angesprochen, die etwas allein dastand. Niedrigschwellig, sagt sie, und eine Situation, die jeder kennt.

💡

Zum Ausprobieren

Als Eisbrecher fragt Brigitte Huber, über welches Thema jemand gern gefragt werden würde – ein Ratschlag, den sie selbst bekommen hat. Das bringt sofort aus dem Wettergespräch heraus, weil das Gegenüber überlegen muss, worüber es eigentlich reden will.

💡

Zum Ausprobieren

Auch sich selbst immer wieder neu vermessen: Passt das Selbstbild, das wir mit 30 oder 40 hatten, heute noch? Rückmeldungen von Menschen von früher sind dafür interessant, sagt Brigitte Huber, weil sich daran zeigt, was sich getan hat.

💡

Zum Ausprobieren

Stress lässt sich umdeuten: Wer sich in einer vollen Phase vergegenwärtigt, dass er sie so gewollt hat, erlebt sie anders.

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Zum Ausprobieren

Vorfreude lässt sich früher abgreifen, als man denkt: Der Reiseführer, den man Monate vorher kauft, oder der Stau am Donnerstagabend vor dem Wochenende lösen so viel aus wie das Ereignis selbst.

💡

Zum Ausprobieren

Den Geschenketausch eins zu eins abschaffen. Wenn schon, dann etwas Emotionales, ein selbstgebasteltes Fotoalbum etwa, oder gar nichts.

💡

Zum Ausprobieren

Die Streit-Dauerbrenner für den Abend ausdrücklich von der Liste nehmen: Rente, Politik, Corona. Einmal ausprobieren, darüber nicht zu reden.

💡

Zum Ausprobieren

Bewusst bei gefühlten achtzig Prozent aufhören und beobachten, was passiert. Die Erfahrung zeigt: nichts Schlimmes. Der Maßstab muss vorher feststehen.

💡

Zum Ausprobieren

Mit sich umgehen wie mit einer guten Freundin. Wer sich erschöpft sagt, er solle sich zusammenreißen, würde das keiner Freundin sagen.

💡

Zum Ausprobieren

Der Aufwand entscheidet: Was sich ohne Umbau in den Alltag fügt, ist einen Versuch wert. Nichts, wofür man um fünf Uhr aufstehen oder drei Urlaubstage investieren müsste.

💡

Zum Ausprobieren

Die eigene Schlafregel schlägt die Lehrbuchregel: Wer nicht müde ist, muss nicht zur immer gleichen Zeit ins Bett.

💡

Zum Ausprobieren

Es gibt nicht den einen gesunden Weg, sondern viele. Und man darf einen davon zeitweise verlassen und später wieder ansteuern.

💡

Zum Ausprobieren

Wer sein Leben lang nur in den Job investiert, merkt das erst, wenn nichts anderes mehr da ist. Das ist der beste Grund, jetzt nicht aufzuschieben.

💡

Zum Ausprobieren

Die Belohnung muss zügig kommen, sonst durchschaut das Unterbewusstsein den Trick und lässt sich beim nächsten Mal nicht mehr darauf ein.

💡

Zum Ausprobieren

Kleine Veränderungen sind für die meisten die besseren: etwas Gesünderes hereinholen, auf etwas verzichten. Und den Vorsatz erst einmal nur für einen Monat fassen.

💡

Zum Ausprobieren

Vor einem neuen Mittel zwei Dinge klären: mögliche Nebenwirkungen nachlesen und prüfen, ob es überhaupt zu einem passt. Der Placeboeffekt darf dann gern mitarbeiten.

💡

Zum Ausprobieren

Wie wir unsere Tage verbringen, so verbringen wir unser Leben. Die Wiederholungen sind kein Vorspiel, sie sind das Stück.

💡

Zum Ausprobieren

Rituale wirken wie ein Anker, aber es dürfen nicht zu viele sein, sonst liegt man fest. Gelegentlich den Anker lüpfen und schauen, wie die Strömung steht.

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Zum Ausprobieren

Bei Freundschaften zählt Qualität vor Quantität. Die Frage ist nicht, wie viele man hat, sondern wie man sie pflegt.

💡

Zum Ausprobieren

Gesund älter werden ist ein Balanceakt. Zu viel Disziplin nimmt die Motivation und den Grund, morgens gern aufzustehen.

💡

Zum Ausprobieren

Tragen, worin man sich wohlfühlt, statt sich zu verkleiden. Altersgerechte Kleidungsregeln gibt es kaum, ein paar persönliche Grenzen ausgenommen.

💡

Zum Ausprobieren

Gegen die Unsichtbarkeit Älterer hilft nicht nur Politik, sondern der eigene Blick: die Augen offenhalten und ältere Menschen wieder aktiv einbeziehen.

💡

Zum Ausprobieren

Über Krankheiten höchstens zehn Minuten reden, dann ist das Thema durch. Eine Faustregel, die jedes Gespräch über das Älterwerden rettet.

💡

Zum Ausprobieren

Es geht nicht nur um Glaubenssätze, sondern um Verhaltensweisen. Man kann sich dabei selbst überraschen und sich darüber freuen.

💡

Zum Ausprobieren

Wer sich darüber ärgert, in eine Schublade gesteckt zu werden, denkt selbst in Schubladen. Beides zu bemerken ist der erste Schritt.

💡

Zum Ausprobieren

Täglich ein bis zwei handyfreie Stunden einführen. Ein Tag ohne Handy bringt mehr Ruhe und weniger reflexhaftes Nachschauen.

💡

Zum Ausprobieren

Aus dem Stimmtraining: beim Vorlesen jedes Wort stärker betonen, Sätze zu Ende führen statt nach unten abrauschen zu lassen, langsamer sprechen.

💡

Zum Ausprobieren

Der größte Stress ist der selbstgemachte: der, den die eigenen hohen Ansprüche erzeugen.

💡

Zum Ausprobieren

Ein selbstgesetztes Jahresziel darf man loslassen, wenn die Umstände sich ändern. Eine lange Erkältung ist ein Grund, das Laufpensum zu streichen, kein Versagen.

💡

Zum Ausprobieren

Kinderfreundschaften nicht idealisieren: Auch dort gibt es Eifersucht, Ausgrenzung und Schmerz. Freundschaft ist in keinem Alter ein Selbstläufer.

💡

Zum Ausprobieren

Den Deal mit sich selbst bewusst wieder brechen, wenn er keinen Sinn mehr ergibt. Ein Vorsatz ist kein Vertrag.

💡

Zum Ausprobieren

Beim Gedanken, früher sei alles besser gewesen, aufpassen: Ein nostalgischer Kern erdet, darf aber nicht dazu führen, die Vergangenheit zu verklären.

💡

Zum Ausprobieren

Wer selbst nicht vorangeht, sucht sich Menschen, die einen mitnehmen, und fragt danach. Buchclubs oder gemeinsame Aktivitäten sind ein guter Anfang.

💡

Zum Ausprobieren

Wenn die App nicht will: Gerät aus- und wieder einschalten. Hat in der Toskana die Fahrräder abgeschlossen, als weder Neustart der App noch Geduld halfen.

💡

Zum Ausprobieren

Nicht den ganzen Körper einseifen, sondern nur die Stellen, an denen man geschwitzt hat.

💡

Zum Ausprobieren

Nicht nur enge Freundschaften und Partnerschaften zählen, sondern auch Bekannte und ein weiteres Umfeld. Man muss nicht alles teilen; ein gemeinsames Hobby genügt.

💡

Zum Ausprobieren

Im Krafttraining mit sehr leichten Gewichten anfangen, auch neben Leuten, die ein Vielfaches stemmen. Der Vergleich bringt nichts.

💡

Zum Ausprobieren

Den eigenen Bewegungsumfang gegen die täglichen Sitzstunden rechnen. Vier Stunden Sport in der Woche klingen viel, stehen aber acht Sitzstunden am Tag gegenüber.

💡

Zum Ausprobieren

Der Flamingo-Test auf einem Bein mit offenen Augen zeigt, wie gut die Balance ist. Er muss nicht täglich sein.

💡

Zum Ausprobieren

Sich an den freien Liegestütz heranarbeiten und dabei Leute fragen, die sich auskennen, statt es allein zu probieren.

💡

Zum Ausprobieren

Acht Stunden Sitzen sind Höchststrafe für den Körper. Danach braucht es mindestens eine Stunde Bewegung.

💡

Zum Ausprobieren

In einer Studie machten über Neunzigjährige einige Monate Muskeltraining und konnten sich danach wieder selbst versorgen. Es ist selten zu spät.

💡

Zum Ausprobieren

Wer sich auf den Weg macht, hat gute Chancen, ein Trauma in den Griff zu bekommen, auch wenn der Weg nicht leicht ist. Viele Traumata zeigen sich erst in der zweiten Lebenshälfte.

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Zum Ausprobieren

Neue erste Male verankern sich im Gedächtnis und geben das Gefühl von Lebendigkeit.

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Zum Ausprobieren

Ein erstes Mal hält wach. Brigitte Huber nimmt sich regelmäßig neue Premieren vor, etwas, das sie noch nie gemacht hat, damit das Leben lebendig bleibt.

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Zum Ausprobieren

Vorfreude lässt sich üben: morgens 1 bis 3 Minuten überlegen, worauf man sich heute freut, und es sich mit allen Sinnen ausmalen. Brigitte Hubers tägliche Übung.

💡

Zum Ausprobieren

Gegen endloses Feilen hilft ein Zeitkontingent statt eines Qualitätsziels: 15 Minuten für eine Kaufentscheidung, 45 Minuten für die Geburtstagsrede des Onkels. Fachleute halten das für einen gangbaren Weg.

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Zum Mitnehmen

Außerhalb echter Bereitschafts- und Notfallberufe ist ständige Verfügbarkeit kein Normalfall, sondern eine Entscheidung. Ein Satz, an dem sich das eigene Verhalten messen lässt.

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Zum Ausprobieren

Alte Kontakte, die eingeschlafen und nicht zerbrochen sind, lassen sich leichter wiederbeleben als eine ganz neue Freundschaft: Die gemeinsame Basis ist schon da. Oft reicht ein „Wollen wir uns mal wieder treffen?“.

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Zum Ausprobieren

Bei Anschaffungen, die man länger behalten möchte, geht Brigitte Huber mit den Dingen erst auf Tuchfühlung.

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Zum Ausprobieren

Beim Sonnenschutz ist Brigitte Huber eindeutig: Nach Jahren in einer Frauenzeitschriften-Redaktion weiß sie, wie wichtig er ist, und lässt ihn nicht weg.

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Zum Ausprobieren

Brigitte Huber hat sich vorgenommen, bewusst wahrzunehmen, wenn es gerade gut läuft, statt die Abwesenheit von Leid und Schmerz für selbstverständlich zu halten.

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Zum Ausprobieren

Bei einer größeren Veranstaltung hat Brigitte Huber gezielt die Person angesprochen, die etwas allein dastand. Niedrigschwellig, sagt sie, und eine Situation, die jeder kennt.

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Zum Ausprobieren

Auch sich selbst immer wieder neu vermessen: Passt das Selbstbild, das wir mit 30 oder 40 hatten, heute noch? Rückmeldungen von Menschen von früher sind dafür interessant, sagt Brigitte Huber, weil sich daran zeigt, was sich getan hat.

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Zum Ausprobieren

Vorfreude lässt sich früher abgreifen, als man denkt: Der Reiseführer, den man Monate vorher kauft, oder der Stau am Donnerstagabend vor dem Wochenende lösen so viel aus wie das Ereignis selbst.

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Die Streit-Dauerbrenner für den Abend ausdrücklich von der Liste nehmen: Rente, Politik, Corona. Einmal ausprobieren, darüber nicht zu reden.

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Zum Ausprobieren

Mit sich umgehen wie mit einer guten Freundin. Wer sich erschöpft sagt, er solle sich zusammenreißen, würde das keiner Freundin sagen.

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Zum Ausprobieren

Die eigene Schlafregel schlägt die Lehrbuchregel: Wer nicht müde ist, muss nicht zur immer gleichen Zeit ins Bett.

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Zum Ausprobieren

Wer sein Leben lang nur in den Job investiert, merkt das erst, wenn nichts anderes mehr da ist. Das ist der beste Grund, jetzt nicht aufzuschieben.

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Zum Ausprobieren

Kleine Veränderungen sind für die meisten die besseren: etwas Gesünderes hereinholen, auf etwas verzichten. Und den Vorsatz erst einmal nur für einen Monat fassen.

💡

Zum Ausprobieren

Wie wir unsere Tage verbringen, so verbringen wir unser Leben. Die Wiederholungen sind kein Vorspiel, sie sind das Stück.

💡

Zum Ausprobieren

Bei Freundschaften zählt Qualität vor Quantität. Die Frage ist nicht, wie viele man hat, sondern wie man sie pflegt.

💡

Zum Ausprobieren

Tragen, worin man sich wohlfühlt, statt sich zu verkleiden. Altersgerechte Kleidungsregeln gibt es kaum, ein paar persönliche Grenzen ausgenommen.

💡

Zum Ausprobieren

Über Krankheiten höchstens zehn Minuten reden, dann ist das Thema durch. Eine Faustregel, die jedes Gespräch über das Älterwerden rettet.

💡

Zum Ausprobieren

Wer sich darüber ärgert, in eine Schublade gesteckt zu werden, denkt selbst in Schubladen. Beides zu bemerken ist der erste Schritt.

💡

Zum Ausprobieren

Aus dem Stimmtraining: beim Vorlesen jedes Wort stärker betonen, Sätze zu Ende führen statt nach unten abrauschen zu lassen, langsamer sprechen.

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Zum Ausprobieren

Ein selbstgesetztes Jahresziel darf man loslassen, wenn die Umstände sich ändern. Eine lange Erkältung ist ein Grund, das Laufpensum zu streichen, kein Versagen.

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Den Deal mit sich selbst bewusst wieder brechen, wenn er keinen Sinn mehr ergibt. Ein Vorsatz ist kein Vertrag.

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Zum Ausprobieren

Wer selbst nicht vorangeht, sucht sich Menschen, die einen mitnehmen, und fragt danach. Buchclubs oder gemeinsame Aktivitäten sind ein guter Anfang.

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Zum Ausprobieren

Nicht den ganzen Körper einseifen, sondern nur die Stellen, an denen man geschwitzt hat.

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Zum Ausprobieren

Im Krafttraining mit sehr leichten Gewichten anfangen, auch neben Leuten, die ein Vielfaches stemmen. Der Vergleich bringt nichts.

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Zum Ausprobieren

Der Flamingo-Test auf einem Bein mit offenen Augen zeigt, wie gut die Balance ist. Er muss nicht täglich sein.

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Zum Ausprobieren

Acht Stunden Sitzen sind Höchststrafe für den Körper. Danach braucht es mindestens eine Stunde Bewegung.

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Zum Ausprobieren

Wer sich auf den Weg macht, hat gute Chancen, ein Trauma in den Griff zu bekommen, auch wenn der Weg nicht leicht ist. Viele Traumata zeigen sich erst in der zweiten Lebenshälfte.

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Zum Ausprobieren

Bekanntschaften über die Generationen hinweg entstehen selten von allein. Brigitte Huber pflegt sie deshalb bewusst.

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Zum Ausprobieren

Vorfreude passt zu dem, was wir steuern können. Für das Unkontrollierbare hält Brigitte Huber den Zweckpessimismus bereit. Die beiden auseinanderzuhalten, spart einiges an Enttäuschung.

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Brigitte Huber setzt bewusst leicht erreichbare Punkte auf ihre Liste, etwa „Medi“ für die tägliche Meditation von 8 bis 10 Minuten. So steht früh am Tag ein Erfolgserlebnis.

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Brigitte Huber rät, die ständige Erreichbarkeit zu begrenzen und dafür eine klare Notfallregel zu verabreden. Dann weiß das Umfeld, wann es wirklich durchkommt.

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Zum Ausprobieren

Aus einem Fundament wird erst durch Mut eine Freundschaft. Irgendwann muss man etwas laut denken oder eine verletzliche Seite zeigen und schauen, ob Resonanz kommt. Sonst bleibt man im Tunnel der Gemeinsamkeiten, in dem nichts Neues wächst.

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Zum Ausprobieren

Die Wehmut kennt Brigitte Huber auch, der 1. September kommt schließlich garantiert. Dagegen arbeitet sie bewusst an: im Hier und Jetzt bleiben und sich für den Winter etwas vornehmen, zum Beispiel eine Reise in die Sonne.

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Mit neuen Gedanken geht Brigitte Huber so um: erst mit Menschen darüber reden, dann sich informieren. Manches ist nach ein paar Wochen nicht mehr relevant, anderes keimt. Ein Gewächshaus für Ideen nennt sie das.

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Brigitte Huber kennt viele, auch deutlich ältere Menschen, die sich von KI unterstützen lassen. Einen Versuch ist es wert.

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Als Eisbrecher fragt Brigitte Huber, über welches Thema jemand gern gefragt werden würde – ein Ratschlag, den sie selbst bekommen hat. Das bringt sofort aus dem Wettergespräch heraus, weil das Gegenüber überlegen muss, worüber es eigentlich reden will.

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Stress lässt sich umdeuten: Wer sich in einer vollen Phase vergegenwärtigt, dass er sie so gewollt hat, erlebt sie anders.

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Den Geschenketausch eins zu eins abschaffen. Wenn schon, dann etwas Emotionales, ein selbstgebasteltes Fotoalbum etwa, oder gar nichts.

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Bewusst bei gefühlten achtzig Prozent aufhören und beobachten, was passiert. Die Erfahrung zeigt: nichts Schlimmes. Der Maßstab muss vorher feststehen.

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Zum Ausprobieren

Der Aufwand entscheidet: Was sich ohne Umbau in den Alltag fügt, ist einen Versuch wert. Nichts, wofür man um fünf Uhr aufstehen oder drei Urlaubstage investieren müsste.

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Zum Ausprobieren

Es gibt nicht den einen gesunden Weg, sondern viele. Und man darf einen davon zeitweise verlassen und später wieder ansteuern.

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Die Belohnung muss zügig kommen, sonst durchschaut das Unterbewusstsein den Trick und lässt sich beim nächsten Mal nicht mehr darauf ein.

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Zum Ausprobieren

Vor einem neuen Mittel zwei Dinge klären: mögliche Nebenwirkungen nachlesen und prüfen, ob es überhaupt zu einem passt. Der Placeboeffekt darf dann gern mitarbeiten.

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Zum Ausprobieren

Rituale wirken wie ein Anker, aber es dürfen nicht zu viele sein, sonst liegt man fest. Gelegentlich den Anker lüpfen und schauen, wie die Strömung steht.

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Zum Ausprobieren

Gesund älter werden ist ein Balanceakt. Zu viel Disziplin nimmt die Motivation und den Grund, morgens gern aufzustehen.

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Gegen die Unsichtbarkeit Älterer hilft nicht nur Politik, sondern der eigene Blick: die Augen offenhalten und ältere Menschen wieder aktiv einbeziehen.

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Es geht nicht nur um Glaubenssätze, sondern um Verhaltensweisen. Man kann sich dabei selbst überraschen und sich darüber freuen.

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Täglich ein bis zwei handyfreie Stunden einführen. Ein Tag ohne Handy bringt mehr Ruhe und weniger reflexhaftes Nachschauen.

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Der größte Stress ist der selbstgemachte: der, den die eigenen hohen Ansprüche erzeugen.

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Zum Ausprobieren

Kinderfreundschaften nicht idealisieren: Auch dort gibt es Eifersucht, Ausgrenzung und Schmerz. Freundschaft ist in keinem Alter ein Selbstläufer.

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Zum Ausprobieren

Beim Gedanken, früher sei alles besser gewesen, aufpassen: Ein nostalgischer Kern erdet, darf aber nicht dazu führen, die Vergangenheit zu verklären.

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Wenn die App nicht will: Gerät aus- und wieder einschalten. Hat in der Toskana die Fahrräder abgeschlossen, als weder Neustart der App noch Geduld halfen.

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Zum Ausprobieren

Nicht nur enge Freundschaften und Partnerschaften zählen, sondern auch Bekannte und ein weiteres Umfeld. Man muss nicht alles teilen; ein gemeinsames Hobby genügt.

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Zum Ausprobieren

Den eigenen Bewegungsumfang gegen die täglichen Sitzstunden rechnen. Vier Stunden Sport in der Woche klingen viel, stehen aber acht Sitzstunden am Tag gegenüber.

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Zum Ausprobieren

Sich an den freien Liegestütz heranarbeiten und dabei Leute fragen, die sich auskennen, statt es allein zu probieren.

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Nichts zum Nachlesen.

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Die Sätze sind da, wir sind nur noch nicht durch.

Huber & Seiler

Die Sache mit dem Älterwerden.

Klüger älter werden, ohne sich jünger machen zu müssen.

Ein unabhängiger Podcast von Brigitte Huber & Stephan Seiler.

© 2026 Huber & Seiler

Huber & Seiler

Die Sache mit dem Älterwerden.

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Die Sache mit dem Älterwerden.

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