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Journalistin & Autorin
Journalistin & Autorin
Brigitte Huber
Journalistin und Autorin
Über den Gast
Über zwanzig Jahre Chefredakteurin. Sie hat Redaktionen geführt und Titel gemacht. Im Gespräch ist sie die, die vorher nachgeschaut hat. Mit Anne-Bärbel Köhle hat sie „Endlich Ich“ geschrieben: wie wir mit 60 anfangen, unser bestes Leben zu leben.
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Wer sonst noch bei Huber & Seiler zu Gast war – alphabetisch, mit Folge.
Impulse des Gastes
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Zum Ausprobieren
Ein erstes Mal hält wach. Brigitte Huber nimmt sich regelmäßig neue Premieren vor, etwas, das sie noch nie gemacht hat, damit das Leben lebendig bleibt.
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Zum Ausprobieren
Vorfreude passt zu dem, was wir steuern können. Für das Unkontrollierbare hält Brigitte Huber den Zweckpessimismus bereit. Die beiden auseinanderzuhalten, spart einiges an Enttäuschung.
💡
Zum Mitnehmen
Außerhalb echter Bereitschafts- und Notfallberufe ist ständige Verfügbarkeit kein Normalfall, sondern eine Entscheidung. Ein Satz, an dem sich das eigene Verhalten messen lässt.
💡
Zum Ausprobieren
Aus einem Fundament wird erst durch Mut eine Freundschaft. Irgendwann muss man etwas laut denken oder eine verletzliche Seite zeigen und schauen, ob Resonanz kommt. Sonst bleibt man im Tunnel der Gemeinsamkeiten, in dem nichts Neues wächst.
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Zum Ausprobieren
Beim Sonnenschutz ist Brigitte Huber eindeutig: Nach Jahren in einer Frauenzeitschriften-Redaktion weiß sie, wie wichtig er ist, und lässt ihn nicht weg.
💡
Zum Ausprobieren
Brigitte Huber kennt viele, auch deutlich ältere Menschen, die sich von KI unterstützen lassen. Einen Versuch ist es wert.
💡
Zum Ausprobieren
Auch sich selbst immer wieder neu vermessen: Passt das Selbstbild, das wir mit 30 oder 40 hatten, heute noch? Rückmeldungen von Menschen von früher sind dafür interessant, sagt Brigitte Huber, weil sich daran zeigt, was sich getan hat.
💡
Zum Ausprobieren
Den Geschenketausch eins zu eins abschaffen. Wenn schon, dann etwas Emotionales, ein selbstgebasteltes Fotoalbum etwa, oder gar nichts.
💡
Zum Ausprobieren
Mit sich umgehen wie mit einer guten Freundin. Wer sich erschöpft sagt, er solle sich zusammenreißen, würde das keiner Freundin sagen.
💡
Zum Ausprobieren
Es gibt nicht den einen gesunden Weg, sondern viele. Und man darf einen davon zeitweise verlassen und später wieder ansteuern.
💡
Zum Ausprobieren
Kleine Veränderungen sind für die meisten die besseren: etwas Gesünderes hereinholen, auf etwas verzichten. Und den Vorsatz erst einmal nur für einen Monat fassen.
💡
Zum Ausprobieren
Rituale wirken wie ein Anker, aber es dürfen nicht zu viele sein, sonst liegt man fest. Gelegentlich den Anker lüpfen und schauen, wie die Strömung steht.
💡
Zum Ausprobieren
Tragen, worin man sich wohlfühlt, statt sich zu verkleiden. Altersgerechte Kleidungsregeln gibt es kaum, ein paar persönliche Grenzen ausgenommen.
💡
Zum Ausprobieren
Es geht nicht nur um Glaubenssätze, sondern um Verhaltensweisen. Man kann sich dabei selbst überraschen und sich darüber freuen.
💡
Zum Ausprobieren
Aus dem Stimmtraining: beim Vorlesen jedes Wort stärker betonen, Sätze zu Ende führen statt nach unten abrauschen zu lassen, langsamer sprechen.
💡
Zum Ausprobieren
Kinderfreundschaften nicht idealisieren: Auch dort gibt es Eifersucht, Ausgrenzung und Schmerz. Freundschaft ist in keinem Alter ein Selbstläufer.
💡
Zum Ausprobieren
Wer selbst nicht vorangeht, sucht sich Menschen, die einen mitnehmen, und fragt danach. Buchclubs oder gemeinsame Aktivitäten sind ein guter Anfang.
💡
Zum Ausprobieren
Nicht nur enge Freundschaften und Partnerschaften zählen, sondern auch Bekannte und ein weiteres Umfeld. Man muss nicht alles teilen; ein gemeinsames Hobby genügt.
💡
Zum Ausprobieren
Der Flamingo-Test auf einem Bein mit offenen Augen zeigt, wie gut die Balance ist. Er muss nicht täglich sein.
💡
Zum Ausprobieren
In einer Studie machten über Neunzigjährige einige Monate Muskeltraining und konnten sich danach wieder selbst versorgen. Es ist selten zu spät.
💡
Zum Ausprobieren
Bekanntschaften über die Generationen hinweg entstehen selten von allein. Brigitte Huber pflegt sie deshalb bewusst.
💡
Zum Ausprobieren
Gegen endloses Feilen hilft ein Zeitkontingent statt eines Qualitätsziels: 15 Minuten für eine Kaufentscheidung, 45 Minuten für die Geburtstagsrede des Onkels. Fachleute halten das für einen gangbaren Weg.
💡
Zum Ausprobieren
Brigitte Huber rät, die ständige Erreichbarkeit zu begrenzen und dafür eine klare Notfallregel zu verabreden. Dann weiß das Umfeld, wann es wirklich durchkommt.
💡
Zum Ausprobieren
Bei Anschaffungen, die man länger behalten möchte, geht Brigitte Huber mit den Dingen erst auf Tuchfühlung.
💡
Zum Ausprobieren
Mit neuen Gedanken geht Brigitte Huber so um: erst mit Menschen darüber reden, dann sich informieren. Manches ist nach ein paar Wochen nicht mehr relevant, anderes keimt. Ein Gewächshaus für Ideen nennt sie das.
💡
Zum Ausprobieren
Bei einer größeren Veranstaltung hat Brigitte Huber gezielt die Person angesprochen, die etwas allein dastand. Niedrigschwellig, sagt sie, und eine Situation, die jeder kennt.
💡
Zum Ausprobieren
Stress lässt sich umdeuten: Wer sich in einer vollen Phase vergegenwärtigt, dass er sie so gewollt hat, erlebt sie anders.
💡
Zum Ausprobieren
Die Streit-Dauerbrenner für den Abend ausdrücklich von der Liste nehmen: Rente, Politik, Corona. Einmal ausprobieren, darüber nicht zu reden.
💡
Zum Ausprobieren
Der Aufwand entscheidet: Was sich ohne Umbau in den Alltag fügt, ist einen Versuch wert. Nichts, wofür man um fünf Uhr aufstehen oder drei Urlaubstage investieren müsste.
💡
Zum Ausprobieren
Wer sein Leben lang nur in den Job investiert, merkt das erst, wenn nichts anderes mehr da ist. Das ist der beste Grund, jetzt nicht aufzuschieben.
💡
Zum Ausprobieren
Vor einem neuen Mittel zwei Dinge klären: mögliche Nebenwirkungen nachlesen und prüfen, ob es überhaupt zu einem passt. Der Placeboeffekt darf dann gern mitarbeiten.
💡
Zum Ausprobieren
Bei Freundschaften zählt Qualität vor Quantität. Die Frage ist nicht, wie viele man hat, sondern wie man sie pflegt.
💡
Zum Ausprobieren
Gegen die Unsichtbarkeit Älterer hilft nicht nur Politik, sondern der eigene Blick: die Augen offenhalten und ältere Menschen wieder aktiv einbeziehen.
💡
Zum Ausprobieren
Wer sich darüber ärgert, in eine Schublade gesteckt zu werden, denkt selbst in Schubladen. Beides zu bemerken ist der erste Schritt.
💡
Zum Ausprobieren
Der größte Stress ist der selbstgemachte: der, den die eigenen hohen Ansprüche erzeugen.
💡
Zum Ausprobieren
Den Deal mit sich selbst bewusst wieder brechen, wenn er keinen Sinn mehr ergibt. Ein Vorsatz ist kein Vertrag.
💡
Zum Ausprobieren
Wenn die App nicht will: Gerät aus- und wieder einschalten. Hat in der Toskana die Fahrräder abgeschlossen, als weder Neustart der App noch Geduld halfen.
💡
Zum Ausprobieren
Im Krafttraining mit sehr leichten Gewichten anfangen, auch neben Leuten, die ein Vielfaches stemmen. Der Vergleich bringt nichts.
💡
Zum Ausprobieren
Sich an den freien Liegestütz heranarbeiten und dabei Leute fragen, die sich auskennen, statt es allein zu probieren.
💡
Zum Ausprobieren
Wer sich auf den Weg macht, hat gute Chancen, ein Trauma in den Griff zu bekommen, auch wenn der Weg nicht leicht ist. Viele Traumata zeigen sich erst in der zweiten Lebenshälfte.
💡
Zum Ausprobieren
Vorfreude lässt sich üben: morgens 1 bis 3 Minuten überlegen, worauf man sich heute freut, und es sich mit allen Sinnen ausmalen. Brigitte Hubers tägliche Übung.
💡
Zum Ausprobieren
Brigitte Huber setzt bewusst leicht erreichbare Punkte auf ihre Liste, etwa „Medi“ für die tägliche Meditation von 8 bis 10 Minuten. So steht früh am Tag ein Erfolgserlebnis.
💡
Zum Ausprobieren
Alte Kontakte, die eingeschlafen und nicht zerbrochen sind, lassen sich leichter wiederbeleben als eine ganz neue Freundschaft: Die gemeinsame Basis ist schon da. Oft reicht ein „Wollen wir uns mal wieder treffen?“.
💡
Zum Ausprobieren
Die Wehmut kennt Brigitte Huber auch, der 1. September kommt schließlich garantiert. Dagegen arbeitet sie bewusst an: im Hier und Jetzt bleiben und sich für den Winter etwas vornehmen, zum Beispiel eine Reise in die Sonne.
💡
Zum Ausprobieren
Brigitte Huber hat sich vorgenommen, bewusst wahrzunehmen, wenn es gerade gut läuft, statt die Abwesenheit von Leid und Schmerz für selbstverständlich zu halten.
💡
Zum Ausprobieren
Als Eisbrecher fragt Brigitte Huber, über welches Thema jemand gern gefragt werden würde – ein Ratschlag, den sie selbst bekommen hat. Das bringt sofort aus dem Wettergespräch heraus, weil das Gegenüber überlegen muss, worüber es eigentlich reden will.
💡
Zum Ausprobieren
Vorfreude lässt sich früher abgreifen, als man denkt: Der Reiseführer, den man Monate vorher kauft, oder der Stau am Donnerstagabend vor dem Wochenende lösen so viel aus wie das Ereignis selbst.
💡
Zum Ausprobieren
Bewusst bei gefühlten achtzig Prozent aufhören und beobachten, was passiert. Die Erfahrung zeigt: nichts Schlimmes. Der Maßstab muss vorher feststehen.
💡
Zum Ausprobieren
Die eigene Schlafregel schlägt die Lehrbuchregel: Wer nicht müde ist, muss nicht zur immer gleichen Zeit ins Bett.
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Zum Ausprobieren
Die Belohnung muss zügig kommen, sonst durchschaut das Unterbewusstsein den Trick und lässt sich beim nächsten Mal nicht mehr darauf ein.
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Zum Ausprobieren
Wie wir unsere Tage verbringen, so verbringen wir unser Leben. Die Wiederholungen sind kein Vorspiel, sie sind das Stück.
💡
Zum Ausprobieren
Gesund älter werden ist ein Balanceakt. Zu viel Disziplin nimmt die Motivation und den Grund, morgens gern aufzustehen.
💡
Zum Ausprobieren
Über Krankheiten höchstens zehn Minuten reden, dann ist das Thema durch. Eine Faustregel, die jedes Gespräch über das Älterwerden rettet.
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Zum Ausprobieren
Täglich ein bis zwei handyfreie Stunden einführen. Ein Tag ohne Handy bringt mehr Ruhe und weniger reflexhaftes Nachschauen.
💡
Zum Ausprobieren
Ein selbstgesetztes Jahresziel darf man loslassen, wenn die Umstände sich ändern. Eine lange Erkältung ist ein Grund, das Laufpensum zu streichen, kein Versagen.
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Zum Ausprobieren
Beim Gedanken, früher sei alles besser gewesen, aufpassen: Ein nostalgischer Kern erdet, darf aber nicht dazu führen, die Vergangenheit zu verklären.
💡
Zum Ausprobieren
Nicht den ganzen Körper einseifen, sondern nur die Stellen, an denen man geschwitzt hat.
💡
Zum Ausprobieren
Den eigenen Bewegungsumfang gegen die täglichen Sitzstunden rechnen. Vier Stunden Sport in der Woche klingen viel, stehen aber acht Sitzstunden am Tag gegenüber.
💡
Zum Ausprobieren
Acht Stunden Sitzen sind Höchststrafe für den Körper. Danach braucht es mindestens eine Stunde Bewegung.
💡
Zum Ausprobieren
Neue erste Male verankern sich im Gedächtnis und geben das Gefühl von Lebendigkeit.
💡
Zum Ausprobieren
Ein erstes Mal hält wach. Brigitte Huber nimmt sich regelmäßig neue Premieren vor, etwas, das sie noch nie gemacht hat, damit das Leben lebendig bleibt.
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Zum Ausprobieren
Bekanntschaften über die Generationen hinweg entstehen selten von allein. Brigitte Huber pflegt sie deshalb bewusst.
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Zum Ausprobieren
Vorfreude lässt sich üben: morgens 1 bis 3 Minuten überlegen, worauf man sich heute freut, und es sich mit allen Sinnen ausmalen. Brigitte Hubers tägliche Übung.
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Zum Ausprobieren
Vorfreude passt zu dem, was wir steuern können. Für das Unkontrollierbare hält Brigitte Huber den Zweckpessimismus bereit. Die beiden auseinanderzuhalten, spart einiges an Enttäuschung.
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Zum Ausprobieren
Gegen endloses Feilen hilft ein Zeitkontingent statt eines Qualitätsziels: 15 Minuten für eine Kaufentscheidung, 45 Minuten für die Geburtstagsrede des Onkels. Fachleute halten das für einen gangbaren Weg.
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Zum Ausprobieren
Brigitte Huber setzt bewusst leicht erreichbare Punkte auf ihre Liste, etwa „Medi“ für die tägliche Meditation von 8 bis 10 Minuten. So steht früh am Tag ein Erfolgserlebnis.
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Zum Mitnehmen
Außerhalb echter Bereitschafts- und Notfallberufe ist ständige Verfügbarkeit kein Normalfall, sondern eine Entscheidung. Ein Satz, an dem sich das eigene Verhalten messen lässt.
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Zum Ausprobieren
Brigitte Huber rät, die ständige Erreichbarkeit zu begrenzen und dafür eine klare Notfallregel zu verabreden. Dann weiß das Umfeld, wann es wirklich durchkommt.
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Alte Kontakte, die eingeschlafen und nicht zerbrochen sind, lassen sich leichter wiederbeleben als eine ganz neue Freundschaft: Die gemeinsame Basis ist schon da. Oft reicht ein „Wollen wir uns mal wieder treffen?“.
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Zum Ausprobieren
Aus einem Fundament wird erst durch Mut eine Freundschaft. Irgendwann muss man etwas laut denken oder eine verletzliche Seite zeigen und schauen, ob Resonanz kommt. Sonst bleibt man im Tunnel der Gemeinsamkeiten, in dem nichts Neues wächst.
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Zum Ausprobieren
Bei Anschaffungen, die man länger behalten möchte, geht Brigitte Huber mit den Dingen erst auf Tuchfühlung.
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Die Wehmut kennt Brigitte Huber auch, der 1. September kommt schließlich garantiert. Dagegen arbeitet sie bewusst an: im Hier und Jetzt bleiben und sich für den Winter etwas vornehmen, zum Beispiel eine Reise in die Sonne.
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Beim Sonnenschutz ist Brigitte Huber eindeutig: Nach Jahren in einer Frauenzeitschriften-Redaktion weiß sie, wie wichtig er ist, und lässt ihn nicht weg.
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Zum Ausprobieren
Mit neuen Gedanken geht Brigitte Huber so um: erst mit Menschen darüber reden, dann sich informieren. Manches ist nach ein paar Wochen nicht mehr relevant, anderes keimt. Ein Gewächshaus für Ideen nennt sie das.
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Brigitte Huber hat sich vorgenommen, bewusst wahrzunehmen, wenn es gerade gut läuft, statt die Abwesenheit von Leid und Schmerz für selbstverständlich zu halten.
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Zum Ausprobieren
Brigitte Huber kennt viele, auch deutlich ältere Menschen, die sich von KI unterstützen lassen. Einen Versuch ist es wert.
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Bei einer größeren Veranstaltung hat Brigitte Huber gezielt die Person angesprochen, die etwas allein dastand. Niedrigschwellig, sagt sie, und eine Situation, die jeder kennt.
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Als Eisbrecher fragt Brigitte Huber, über welches Thema jemand gern gefragt werden würde – ein Ratschlag, den sie selbst bekommen hat. Das bringt sofort aus dem Wettergespräch heraus, weil das Gegenüber überlegen muss, worüber es eigentlich reden will.
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Auch sich selbst immer wieder neu vermessen: Passt das Selbstbild, das wir mit 30 oder 40 hatten, heute noch? Rückmeldungen von Menschen von früher sind dafür interessant, sagt Brigitte Huber, weil sich daran zeigt, was sich getan hat.
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Stress lässt sich umdeuten: Wer sich in einer vollen Phase vergegenwärtigt, dass er sie so gewollt hat, erlebt sie anders.
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Vorfreude lässt sich früher abgreifen, als man denkt: Der Reiseführer, den man Monate vorher kauft, oder der Stau am Donnerstagabend vor dem Wochenende lösen so viel aus wie das Ereignis selbst.
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Den Geschenketausch eins zu eins abschaffen. Wenn schon, dann etwas Emotionales, ein selbstgebasteltes Fotoalbum etwa, oder gar nichts.
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Die Streit-Dauerbrenner für den Abend ausdrücklich von der Liste nehmen: Rente, Politik, Corona. Einmal ausprobieren, darüber nicht zu reden.
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Bewusst bei gefühlten achtzig Prozent aufhören und beobachten, was passiert. Die Erfahrung zeigt: nichts Schlimmes. Der Maßstab muss vorher feststehen.
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Mit sich umgehen wie mit einer guten Freundin. Wer sich erschöpft sagt, er solle sich zusammenreißen, würde das keiner Freundin sagen.
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Der Aufwand entscheidet: Was sich ohne Umbau in den Alltag fügt, ist einen Versuch wert. Nichts, wofür man um fünf Uhr aufstehen oder drei Urlaubstage investieren müsste.
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Die eigene Schlafregel schlägt die Lehrbuchregel: Wer nicht müde ist, muss nicht zur immer gleichen Zeit ins Bett.
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Es gibt nicht den einen gesunden Weg, sondern viele. Und man darf einen davon zeitweise verlassen und später wieder ansteuern.
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Wer sein Leben lang nur in den Job investiert, merkt das erst, wenn nichts anderes mehr da ist. Das ist der beste Grund, jetzt nicht aufzuschieben.
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Die Belohnung muss zügig kommen, sonst durchschaut das Unterbewusstsein den Trick und lässt sich beim nächsten Mal nicht mehr darauf ein.
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Kleine Veränderungen sind für die meisten die besseren: etwas Gesünderes hereinholen, auf etwas verzichten. Und den Vorsatz erst einmal nur für einen Monat fassen.
💡
Zum Ausprobieren
Vor einem neuen Mittel zwei Dinge klären: mögliche Nebenwirkungen nachlesen und prüfen, ob es überhaupt zu einem passt. Der Placeboeffekt darf dann gern mitarbeiten.
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Zum Ausprobieren
Wie wir unsere Tage verbringen, so verbringen wir unser Leben. Die Wiederholungen sind kein Vorspiel, sie sind das Stück.
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Zum Ausprobieren
Rituale wirken wie ein Anker, aber es dürfen nicht zu viele sein, sonst liegt man fest. Gelegentlich den Anker lüpfen und schauen, wie die Strömung steht.
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Zum Ausprobieren
Bei Freundschaften zählt Qualität vor Quantität. Die Frage ist nicht, wie viele man hat, sondern wie man sie pflegt.
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Gesund älter werden ist ein Balanceakt. Zu viel Disziplin nimmt die Motivation und den Grund, morgens gern aufzustehen.
💡
Zum Ausprobieren
Tragen, worin man sich wohlfühlt, statt sich zu verkleiden. Altersgerechte Kleidungsregeln gibt es kaum, ein paar persönliche Grenzen ausgenommen.
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Zum Ausprobieren
Gegen die Unsichtbarkeit Älterer hilft nicht nur Politik, sondern der eigene Blick: die Augen offenhalten und ältere Menschen wieder aktiv einbeziehen.
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Zum Ausprobieren
Über Krankheiten höchstens zehn Minuten reden, dann ist das Thema durch. Eine Faustregel, die jedes Gespräch über das Älterwerden rettet.
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Zum Ausprobieren
Es geht nicht nur um Glaubenssätze, sondern um Verhaltensweisen. Man kann sich dabei selbst überraschen und sich darüber freuen.
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Zum Ausprobieren
Wer sich darüber ärgert, in eine Schublade gesteckt zu werden, denkt selbst in Schubladen. Beides zu bemerken ist der erste Schritt.
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Zum Ausprobieren
Täglich ein bis zwei handyfreie Stunden einführen. Ein Tag ohne Handy bringt mehr Ruhe und weniger reflexhaftes Nachschauen.
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Aus dem Stimmtraining: beim Vorlesen jedes Wort stärker betonen, Sätze zu Ende führen statt nach unten abrauschen zu lassen, langsamer sprechen.
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Der größte Stress ist der selbstgemachte: der, den die eigenen hohen Ansprüche erzeugen.
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Ein selbstgesetztes Jahresziel darf man loslassen, wenn die Umstände sich ändern. Eine lange Erkältung ist ein Grund, das Laufpensum zu streichen, kein Versagen.
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Kinderfreundschaften nicht idealisieren: Auch dort gibt es Eifersucht, Ausgrenzung und Schmerz. Freundschaft ist in keinem Alter ein Selbstläufer.
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Den Deal mit sich selbst bewusst wieder brechen, wenn er keinen Sinn mehr ergibt. Ein Vorsatz ist kein Vertrag.
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Beim Gedanken, früher sei alles besser gewesen, aufpassen: Ein nostalgischer Kern erdet, darf aber nicht dazu führen, die Vergangenheit zu verklären.
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Zum Ausprobieren
Wer selbst nicht vorangeht, sucht sich Menschen, die einen mitnehmen, und fragt danach. Buchclubs oder gemeinsame Aktivitäten sind ein guter Anfang.
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Wenn die App nicht will: Gerät aus- und wieder einschalten. Hat in der Toskana die Fahrräder abgeschlossen, als weder Neustart der App noch Geduld halfen.
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Nicht den ganzen Körper einseifen, sondern nur die Stellen, an denen man geschwitzt hat.
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Nicht nur enge Freundschaften und Partnerschaften zählen, sondern auch Bekannte und ein weiteres Umfeld. Man muss nicht alles teilen; ein gemeinsames Hobby genügt.
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Im Krafttraining mit sehr leichten Gewichten anfangen, auch neben Leuten, die ein Vielfaches stemmen. Der Vergleich bringt nichts.
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Den eigenen Bewegungsumfang gegen die täglichen Sitzstunden rechnen. Vier Stunden Sport in der Woche klingen viel, stehen aber acht Sitzstunden am Tag gegenüber.
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Der Flamingo-Test auf einem Bein mit offenen Augen zeigt, wie gut die Balance ist. Er muss nicht täglich sein.
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Sich an den freien Liegestütz heranarbeiten und dabei Leute fragen, die sich auskennen, statt es allein zu probieren.
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Acht Stunden Sitzen sind Höchststrafe für den Körper. Danach braucht es mindestens eine Stunde Bewegung.
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In einer Studie machten über Neunzigjährige einige Monate Muskeltraining und konnten sich danach wieder selbst versorgen. Es ist selten zu spät.
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Wer sich auf den Weg macht, hat gute Chancen, ein Trauma in den Griff zu bekommen, auch wenn der Weg nicht leicht ist. Viele Traumata zeigen sich erst in der zweiten Lebenshälfte.
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Neue erste Male verankern sich im Gedächtnis und geben das Gefühl von Lebendigkeit.
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Ein erstes Mal hält wach. Brigitte Huber nimmt sich regelmäßig neue Premieren vor, etwas, das sie noch nie gemacht hat, damit das Leben lebendig bleibt.
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Zum Ausprobieren
Vorfreude lässt sich üben: morgens 1 bis 3 Minuten überlegen, worauf man sich heute freut, und es sich mit allen Sinnen ausmalen. Brigitte Hubers tägliche Übung.
💡
Zum Ausprobieren
Gegen endloses Feilen hilft ein Zeitkontingent statt eines Qualitätsziels: 15 Minuten für eine Kaufentscheidung, 45 Minuten für die Geburtstagsrede des Onkels. Fachleute halten das für einen gangbaren Weg.
💡
Zum Mitnehmen
Außerhalb echter Bereitschafts- und Notfallberufe ist ständige Verfügbarkeit kein Normalfall, sondern eine Entscheidung. Ein Satz, an dem sich das eigene Verhalten messen lässt.
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Alte Kontakte, die eingeschlafen und nicht zerbrochen sind, lassen sich leichter wiederbeleben als eine ganz neue Freundschaft: Die gemeinsame Basis ist schon da. Oft reicht ein „Wollen wir uns mal wieder treffen?“.
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Bei Anschaffungen, die man länger behalten möchte, geht Brigitte Huber mit den Dingen erst auf Tuchfühlung.
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Beim Sonnenschutz ist Brigitte Huber eindeutig: Nach Jahren in einer Frauenzeitschriften-Redaktion weiß sie, wie wichtig er ist, und lässt ihn nicht weg.
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Brigitte Huber hat sich vorgenommen, bewusst wahrzunehmen, wenn es gerade gut läuft, statt die Abwesenheit von Leid und Schmerz für selbstverständlich zu halten.
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Bei einer größeren Veranstaltung hat Brigitte Huber gezielt die Person angesprochen, die etwas allein dastand. Niedrigschwellig, sagt sie, und eine Situation, die jeder kennt.
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Auch sich selbst immer wieder neu vermessen: Passt das Selbstbild, das wir mit 30 oder 40 hatten, heute noch? Rückmeldungen von Menschen von früher sind dafür interessant, sagt Brigitte Huber, weil sich daran zeigt, was sich getan hat.
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Vorfreude lässt sich früher abgreifen, als man denkt: Der Reiseführer, den man Monate vorher kauft, oder der Stau am Donnerstagabend vor dem Wochenende lösen so viel aus wie das Ereignis selbst.
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Die Streit-Dauerbrenner für den Abend ausdrücklich von der Liste nehmen: Rente, Politik, Corona. Einmal ausprobieren, darüber nicht zu reden.
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Mit sich umgehen wie mit einer guten Freundin. Wer sich erschöpft sagt, er solle sich zusammenreißen, würde das keiner Freundin sagen.
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Die eigene Schlafregel schlägt die Lehrbuchregel: Wer nicht müde ist, muss nicht zur immer gleichen Zeit ins Bett.
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Wer sein Leben lang nur in den Job investiert, merkt das erst, wenn nichts anderes mehr da ist. Das ist der beste Grund, jetzt nicht aufzuschieben.
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Kleine Veränderungen sind für die meisten die besseren: etwas Gesünderes hereinholen, auf etwas verzichten. Und den Vorsatz erst einmal nur für einen Monat fassen.
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Zum Ausprobieren
Wie wir unsere Tage verbringen, so verbringen wir unser Leben. Die Wiederholungen sind kein Vorspiel, sie sind das Stück.
💡
Zum Ausprobieren
Bei Freundschaften zählt Qualität vor Quantität. Die Frage ist nicht, wie viele man hat, sondern wie man sie pflegt.
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Zum Ausprobieren
Tragen, worin man sich wohlfühlt, statt sich zu verkleiden. Altersgerechte Kleidungsregeln gibt es kaum, ein paar persönliche Grenzen ausgenommen.
💡
Zum Ausprobieren
Über Krankheiten höchstens zehn Minuten reden, dann ist das Thema durch. Eine Faustregel, die jedes Gespräch über das Älterwerden rettet.
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Zum Ausprobieren
Wer sich darüber ärgert, in eine Schublade gesteckt zu werden, denkt selbst in Schubladen. Beides zu bemerken ist der erste Schritt.
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Aus dem Stimmtraining: beim Vorlesen jedes Wort stärker betonen, Sätze zu Ende führen statt nach unten abrauschen zu lassen, langsamer sprechen.
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Ein selbstgesetztes Jahresziel darf man loslassen, wenn die Umstände sich ändern. Eine lange Erkältung ist ein Grund, das Laufpensum zu streichen, kein Versagen.
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Den Deal mit sich selbst bewusst wieder brechen, wenn er keinen Sinn mehr ergibt. Ein Vorsatz ist kein Vertrag.
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Wer selbst nicht vorangeht, sucht sich Menschen, die einen mitnehmen, und fragt danach. Buchclubs oder gemeinsame Aktivitäten sind ein guter Anfang.
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Nicht den ganzen Körper einseifen, sondern nur die Stellen, an denen man geschwitzt hat.
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Im Krafttraining mit sehr leichten Gewichten anfangen, auch neben Leuten, die ein Vielfaches stemmen. Der Vergleich bringt nichts.
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Der Flamingo-Test auf einem Bein mit offenen Augen zeigt, wie gut die Balance ist. Er muss nicht täglich sein.
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Acht Stunden Sitzen sind Höchststrafe für den Körper. Danach braucht es mindestens eine Stunde Bewegung.
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Wer sich auf den Weg macht, hat gute Chancen, ein Trauma in den Griff zu bekommen, auch wenn der Weg nicht leicht ist. Viele Traumata zeigen sich erst in der zweiten Lebenshälfte.
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Bekanntschaften über die Generationen hinweg entstehen selten von allein. Brigitte Huber pflegt sie deshalb bewusst.
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Vorfreude passt zu dem, was wir steuern können. Für das Unkontrollierbare hält Brigitte Huber den Zweckpessimismus bereit. Die beiden auseinanderzuhalten, spart einiges an Enttäuschung.
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Brigitte Huber setzt bewusst leicht erreichbare Punkte auf ihre Liste, etwa „Medi“ für die tägliche Meditation von 8 bis 10 Minuten. So steht früh am Tag ein Erfolgserlebnis.
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Brigitte Huber rät, die ständige Erreichbarkeit zu begrenzen und dafür eine klare Notfallregel zu verabreden. Dann weiß das Umfeld, wann es wirklich durchkommt.
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Aus einem Fundament wird erst durch Mut eine Freundschaft. Irgendwann muss man etwas laut denken oder eine verletzliche Seite zeigen und schauen, ob Resonanz kommt. Sonst bleibt man im Tunnel der Gemeinsamkeiten, in dem nichts Neues wächst.
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Die Wehmut kennt Brigitte Huber auch, der 1. September kommt schließlich garantiert. Dagegen arbeitet sie bewusst an: im Hier und Jetzt bleiben und sich für den Winter etwas vornehmen, zum Beispiel eine Reise in die Sonne.
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Mit neuen Gedanken geht Brigitte Huber so um: erst mit Menschen darüber reden, dann sich informieren. Manches ist nach ein paar Wochen nicht mehr relevant, anderes keimt. Ein Gewächshaus für Ideen nennt sie das.
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Brigitte Huber kennt viele, auch deutlich ältere Menschen, die sich von KI unterstützen lassen. Einen Versuch ist es wert.
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Als Eisbrecher fragt Brigitte Huber, über welches Thema jemand gern gefragt werden würde – ein Ratschlag, den sie selbst bekommen hat. Das bringt sofort aus dem Wettergespräch heraus, weil das Gegenüber überlegen muss, worüber es eigentlich reden will.
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Bewusst bei gefühlten achtzig Prozent aufhören und beobachten, was passiert. Die Erfahrung zeigt: nichts Schlimmes. Der Maßstab muss vorher feststehen.
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Der Aufwand entscheidet: Was sich ohne Umbau in den Alltag fügt, ist einen Versuch wert. Nichts, wofür man um fünf Uhr aufstehen oder drei Urlaubstage investieren müsste.
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Es gibt nicht den einen gesunden Weg, sondern viele. Und man darf einen davon zeitweise verlassen und später wieder ansteuern.
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Die Belohnung muss zügig kommen, sonst durchschaut das Unterbewusstsein den Trick und lässt sich beim nächsten Mal nicht mehr darauf ein.
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Vor einem neuen Mittel zwei Dinge klären: mögliche Nebenwirkungen nachlesen und prüfen, ob es überhaupt zu einem passt. Der Placeboeffekt darf dann gern mitarbeiten.
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Rituale wirken wie ein Anker, aber es dürfen nicht zu viele sein, sonst liegt man fest. Gelegentlich den Anker lüpfen und schauen, wie die Strömung steht.
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Gesund älter werden ist ein Balanceakt. Zu viel Disziplin nimmt die Motivation und den Grund, morgens gern aufzustehen.
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Gegen die Unsichtbarkeit Älterer hilft nicht nur Politik, sondern der eigene Blick: die Augen offenhalten und ältere Menschen wieder aktiv einbeziehen.
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Es geht nicht nur um Glaubenssätze, sondern um Verhaltensweisen. Man kann sich dabei selbst überraschen und sich darüber freuen.
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Täglich ein bis zwei handyfreie Stunden einführen. Ein Tag ohne Handy bringt mehr Ruhe und weniger reflexhaftes Nachschauen.
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Der größte Stress ist der selbstgemachte: der, den die eigenen hohen Ansprüche erzeugen.
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Kinderfreundschaften nicht idealisieren: Auch dort gibt es Eifersucht, Ausgrenzung und Schmerz. Freundschaft ist in keinem Alter ein Selbstläufer.
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Beim Gedanken, früher sei alles besser gewesen, aufpassen: Ein nostalgischer Kern erdet, darf aber nicht dazu führen, die Vergangenheit zu verklären.
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Wenn die App nicht will: Gerät aus- und wieder einschalten. Hat in der Toskana die Fahrräder abgeschlossen, als weder Neustart der App noch Geduld halfen.
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Zum Ausprobieren
Nicht nur enge Freundschaften und Partnerschaften zählen, sondern auch Bekannte und ein weiteres Umfeld. Man muss nicht alles teilen; ein gemeinsames Hobby genügt.
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Zum Ausprobieren
Den eigenen Bewegungsumfang gegen die täglichen Sitzstunden rechnen. Vier Stunden Sport in der Woche klingen viel, stehen aber acht Sitzstunden am Tag gegenüber.
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Zum Ausprobieren
Sich an den freien Liegestütz heranarbeiten und dabei Leute fragen, die sich auskennen, statt es allein zu probieren.
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Zum Ausprobieren
In einer Studie machten über Neunzigjährige einige Monate Muskeltraining und konnten sich danach wieder selbst versorgen. Es ist selten zu spät.
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Neue erste Male verankern sich im Gedächtnis und geben das Gefühl von Lebendigkeit.
Empfohlen in den Folgen mit diesem Gast
Nichts zum Nachlesen.
In den Folgen mit diesem Gast wurde geredet, nicht empfohlen. Auch eine Haltung.
Nichts zum Nachlesen.
In den Folgen mit diesem Gast wurde geredet, nicht empfohlen. Auch eine Haltung.
Nichts zum Nachlesen.
In den Folgen mit diesem Gast wurde geredet, nicht empfohlen. Auch eine Haltung.
Zitate aus den Folgen mit diesem Gast
Noch kein Zitat.
Die Sätze sind da, wir sind nur noch nicht durch.
Huber & Seiler
Die Sache mit dem Älterwerden.
Klüger älter werden, ohne sich jünger machen zu müssen.
Ein unabhängiger Podcast von Brigitte Huber & Stephan Seiler.
Hör uns, wo du magst
© 2026 Huber & Seiler
Huber & Seiler
Die Sache mit dem Älterwerden.
Klüger älter werden, ohne sich jünger machen zu müssen.
Ein unabhängiger Podcast von Brigitte Huber & Stephan Seiler.
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