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51

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53 Min.

Wieso aktualisieren wir unser Smartphone öfter als das Bild von unseren Mitmenschen? Warum reduziert uns die eigene Familie so gerne auf die Version von früher? Und können wir wirklich auch im Zug trainieren?

Warum akzeptieren wir völlig selbstverständlich, dass sich Städte, Berufe und Körper verändern, erwarten aber bei Menschen ständige Beständigkeit?

Gesundheit

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Überall, wo es Podcasts gibt:

In dieser Folge hinterfragen Brigitte Huber und Stephan Seiler das Phänomen falscher Zuschreibungen und alter Schubladen. Inspiriert von George Bernard Shaws berühmtem Zitat über seinen Schneider* geht es um die Kunst, verstaubte Etiketten abzureißen und den Mut aufzubringen, sich selbst sowie das eigene Umfeld immer wieder neu zu vermessen. Stephan spricht über sein spätzündendes ADHS-Outing und die Befreiung von alten Glaubenssätzen, während Brigitte erzählt, wie sie ihr Harmoniebedürfnis im Alltag neu ausbalanciert hat. Zudem blicken die beiden auf die besten Alltags-Hacks von Sportwissenschaftler Ingo Froböse (Folgen 49 & 50) zurück – von Kniebeugen im ICE bis hin zur Liegestütz-Motivation – und geben einen bewegenden Ausblick auf das Thema Trauma und Resilienz mit Verena König (in den Folgen 51 & 52).

Kapitelmarken

  • 00:00 Der Schneider, der jedes Mal neu Maß nimmt

  • 01:32 Warum andere oft nur unsere alte Version sehen

  • 04:08 „So bin ich halt“ - wenn das eigene Bild nicht mehr stimmt

  • 09:53 Sind wir selbst die schlechtesten Schneider unseres Lebens?

  • 12:39 Muss ein Streit wirklich vor dem Schlafengehen geklärt sein?

  • 18:10 Was bedeutet gutes Älterwerden eigentlich?

  • 23:03 Was kann mein Körper heute? Der Froböse-Rückblick

  • 27:00 Der 15-Sekunden-Test: Fitness oder Selbstständigkeit?

  • 32:36 Acht Stunden sitzen - wie Bewegung trotzdem in den Alltag passt

  • 38:42 Über 90 und zurück in die Selbstständigkeit

  • 44:50 Was bleibt nach einem erschütternden Erlebnis?

  • 51:31 Bedeutet Heilung wirklich, wieder der Alte zu werden?

Transkript zur Folge

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WEITERHÖREN

Können wir alle Hundert werden? Wie gelingt ein langes Leben?

Impulse aus dieser Folge

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Zum Ausprobieren

Auch sich selbst immer wieder neu vermessen: Passt das Selbstbild, das wir mit 30 oder 40 hatten, heute noch? Rückmeldungen von Menschen von früher sind dafür interessant, sagt Brigitte Huber, weil sich daran zeigt, was sich getan hat.

💡

Zum Ausprobieren

Etiketten abreißen und neu beschriften, und dafür braucht es Austausch. Die Frage ist nicht, was jemand mit zwanzig konnte, sondern was er heute kann.

💡

Zum Ausprobieren

Sich an den freien Liegestütz heranarbeiten und dabei Leute fragen, die sich auskennen, statt es allein zu probieren.

💡

Zum Ausprobieren

Sich nicht zu lange schonen. Eine einfache Übung: aufrecht sitzen, zurücklehnen, bis die Bauchmuskeln deutlich arbeiten, kurz halten.

💡

Zum Ausprobieren

Es geht nicht nur um Glaubenssätze, sondern um Verhaltensweisen. Man kann sich dabei selbst überraschen und sich darüber freuen.

💡

Zum Ausprobieren

Die Kniebeuge ist die wichtigste Übung des Alltags. Als Test: fünfmal ohne Hände aufstehen und hinsetzen in fünfzehn Sekunden.

💡

Zum Ausprobieren

Acht Stunden Sitzen sind Höchststrafe für den Körper. Danach braucht es mindestens eine Stunde Bewegung.

💡

Zum Ausprobieren

Erst Sport machen, um den eigenen Sport spielen zu dürfen. Zweimal Handball pro Woche ist kein Training, sondern die Belastung, auf die man sich vorbereiten muss.

💡

Zum Ausprobieren

Wer sich darüber ärgert, in eine Schublade gesteckt zu werden, denkt selbst in Schubladen. Beides zu bemerken ist der erste Schritt.

💡

Zum Ausprobieren

Der Flamingo-Test auf einem Bein mit offenen Augen zeigt, wie gut die Balance ist. Er muss nicht täglich sein.

💡

Zum Ausprobieren

In einer Studie machten über Neunzigjährige einige Monate Muskeltraining und konnten sich danach wieder selbst versorgen. Es ist selten zu spät.

💡

Zum Ausprobieren

Wer sich auf den Weg macht, hat gute Chancen, ein Trauma in den Griff zu bekommen, auch wenn der Weg nicht leicht ist. Viele Traumata zeigen sich erst in der zweiten Lebenshälfte.

💡

Zum Ausprobieren

Auch sich selbst immer wieder neu vermessen: Passt das Selbstbild, das wir mit 30 oder 40 hatten, heute noch? Rückmeldungen von Menschen von früher sind dafür interessant, sagt Brigitte Huber, weil sich daran zeigt, was sich getan hat.

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Zum Ausprobieren

Wer sich darüber ärgert, in eine Schublade gesteckt zu werden, denkt selbst in Schubladen. Beides zu bemerken ist der erste Schritt.

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Zum Ausprobieren

Die Kniebeuge ist die wichtigste Übung des Alltags. Als Test: fünfmal ohne Hände aufstehen und hinsetzen in fünfzehn Sekunden.

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Sich an den freien Liegestütz heranarbeiten und dabei Leute fragen, die sich auskennen, statt es allein zu probieren.

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In einer Studie machten über Neunzigjährige einige Monate Muskeltraining und konnten sich danach wieder selbst versorgen. Es ist selten zu spät.

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Erst Sport machen, um den eigenen Sport spielen zu dürfen. Zweimal Handball pro Woche ist kein Training, sondern die Belastung, auf die man sich vorbereiten muss.

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Zum Ausprobieren

Es geht nicht nur um Glaubenssätze, sondern um Verhaltensweisen. Man kann sich dabei selbst überraschen und sich darüber freuen.

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Etiketten abreißen und neu beschriften, und dafür braucht es Austausch. Die Frage ist nicht, was jemand mit zwanzig konnte, sondern was er heute kann.

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Der Flamingo-Test auf einem Bein mit offenen Augen zeigt, wie gut die Balance ist. Er muss nicht täglich sein.

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Acht Stunden Sitzen sind Höchststrafe für den Körper. Danach braucht es mindestens eine Stunde Bewegung.

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Sich nicht zu lange schonen. Eine einfache Übung: aufrecht sitzen, zurücklehnen, bis die Bauchmuskeln deutlich arbeiten, kurz halten.

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Wer sich auf den Weg macht, hat gute Chancen, ein Trauma in den Griff zu bekommen, auch wenn der Weg nicht leicht ist. Viele Traumata zeigen sich erst in der zweiten Lebenshälfte.

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Auch sich selbst immer wieder neu vermessen: Passt das Selbstbild, das wir mit 30 oder 40 hatten, heute noch? Rückmeldungen von Menschen von früher sind dafür interessant, sagt Brigitte Huber, weil sich daran zeigt, was sich getan hat.

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Es geht nicht nur um Glaubenssätze, sondern um Verhaltensweisen. Man kann sich dabei selbst überraschen und sich darüber freuen.

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Zitate aus dieser Folge

Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider. Er nimmt jedes Mal neu Maß, wenn er mich trifft, während alle anderen immer die alten Maßstäbe anlegen und denken, sie passten auch heute noch.

George Bernard Shaw

Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider. Er nimmt jedes Mal neu Maß, wenn er mich trifft, während alle anderen immer die alten Maßstäbe anlegen und denken, sie passten auch heute noch.

George Bernard Shaw

Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider. Er nimmt jedes Mal neu Maß, wenn er mich trifft, während alle anderen immer die alten Maßstäbe anlegen und denken, sie passten auch heute noch.

George Bernard Shaw

Huber & Seiler

Die Sache mit dem Älterwerden.

Klüger älter werden, ohne sich jünger machen zu müssen.

Ein unabhängiger Podcast von Brigitte Huber & Stephan Seiler.

© 2026 Huber & Seiler

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