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64 Min.
Wem gehört unsere Lebenszeit? Warum fühlen wir uns schuldig, wenn wir nicht sofort antworten? Darf man als Großeltern auch mal „Nein“ sagen? Hilft ein Münzwurf bei schweren Zeitfragen?
Es ist 21:30 Uhr, der Arbeitstag eigentlich vorbei, doch das Handy auf dem Tisch blinkt unaufhörlich. Kennst du das Gefühl, dass deine Zeit gar nicht dir selbst zu gehören scheint?
Beziehungen

In dieser Folge widmen wir uns der radikalen Frage: Wem gehört meine Lebenszeit? Wir sprechen über den modernen „Sofortismus“ und warum wir oft aus Angst vor Konflikten antworten, statt aus Lust.
Brigitte und Stephan diskutieren darüber, ob man im Alter das Recht hat, gegenüber Enkelkindern und Familie „Nein“ zu sagen, um die eigene Würde und Eigenzeit zu wahren. Wir teilen persönliche Strategien gegen den Zeitdiebstahl – von der Münzwurf-Methode bis zum befreienden Blick aus der Zukunft. Außerdem erfährst du, warum Stephan keine Türklinken mehr anfasst und welche Pflanzenzüchtung aus ihrer Jugend Brigitte heute unangenehm ist.
Eine Folge über die Kunst, genauer „Ja“ zu sagen, wenn die Jahre kostbarer werden.
Kapitelmarken
00:00 Seneca und die Kunst, Zeit nicht zu verschwenden
03:26 Erreichbarkeit um 21:30 Uhr: Ein moderner Fluch?
06:11 Warum „Work-Life-Balance“ ein schwieriger Begriff ist
13:23 Der „Sofortismus“: Druck durch kurze Reiz-Reaktions-Intervalle
20:29 Abgrenzung: Müssen Großeltern immer verfügbar sein?
24:34 Die Blue Zones und das Geheimnis des Gebrauchtwerdens
35:57 Entscheidungshilfe: Kopf oder Zahl?
38:29 Große Fragen: Zeitreisen in die Steinzeit und die Zukunft
44:51 Jugendsünden: Von Bronchialtee und Türklinken-Neurosen
51:24 Geburtstagsplanung: Feier-Queen vs. Kneipen-Abend
55:49 Unsere Premieren: Einschlafrituale und Schimmelentfernung
59:57 Ausblick: Treffen mit der „Gedächtnispäpstin“ Hannah Monyer
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