Gast

Neue Folgen immer mittwochs

/

Porträt

Sportwissenschaftler & Bestseller-Autor

Sportwissenschaftler & Bestseller-Autor

Ingo Froböse

Sportwissenschaftler

Über den Gast

Prof. Dr. Ingo Froböse ist Sportwissenschaftler in Köln. Er ist Universitätsprofessor für Prävention und Rehabilitation im Sport an der Deutschen Sporthochschule Köln. Zuletzt erschien „Deutschland ist krank“, geschrieben mit Stefan Sauerzapf.

Folgen mit diesem Gast

Drei Fragen zum Schluss

📕

Buch des Herzens · Folge 50

Ich bin eine Leseratte und begeistert von Karl May, so bin ich groß geworden. Die ersten sechs Bände der Reiseberichte möchte ich wirklich jedem ans Herz legen.

Ab

39:46

🧭

Positiver Begleiter fürs Älterwerden · Folge 50

Freunde und eine Partnerin oder einen Partner zu haben, mit dem man durch dick und dünn gehen kann, ist das Allerwichtigste. Freunde zu haben ist eines der wichtigsten Lebenselixiere.

Ab

40:43

🥣

Lebensmittel & Ernährungstipp · Folge 50

Mein Lebensmittel, das ich wirklich jedem empfehlen möchte, ist der Weizenkeim. Zwei Esslöffel rühre ich mir jeden Morgen ins Müsli, seit 30 Jahren.

Ab

41:26

Nächster Gast

Verena König

Alle Gäste

Wer sonst noch bei Huber & Seiler zu Gast war – alphabetisch, mit Folge.

Impulse des Gastes

💡

Zum Ausprobieren

Zum Einstieg reicht das eigene Körpergewicht, auch auf Reisen. Entscheidend ist, dass es dabei nicht bleibt: Was in den Studien wirkt, ist progressives Krafttraining, die Last wächst mit. Maßstab ist nicht das Geburtsjahr, sondern die eigene Kraft von heute. Ab 65 kommt dazu, was meist vergessen wird: an mindestens drei Tagen etwas, das Gleichgewicht und Kraft zugleich fordert.

💡

Zum Ausprobieren

Fünfmal hintereinander vom Stuhl aufstehen und hinsetzen, die Arme vor der Brust verschränkt: Wer länger als 15 Sekunden braucht, gilt nach europäischem Fachkonsens als Verdachtsfall für zu geringe Muskelkraft, der ärztlich abgeklärt gehört und keine fertige Diagnose ist. Entwarnung ist ein schnelleres Ergebnis auch nicht: 60- bis 69-Jährige brauchen im Schnitt gut 11 Sekunden, 70- bis 79-Jährige knapp 13.

💡

Zum Ausprobieren

Gegen langes Sitzen empfiehlt Ingo Froböse feste Rituale: Stehungen statt Sitzungen, Gespräche im Gehen und die Toilette bewusst drei Etagen höher über die Treppe ansteuern. Jede Stunde eine Bewegungspause.

💡

Zum Ausprobieren

Froböse teilt seinen Tag grob so auf: 40 bis 50 Prozent Kohlenhydrate, rund 30 Prozent Fette mit Blick auf Omega-3 aus Leinöl und Algenöl, etwa ein Gramm Protein je Kilogramm Körpergewicht. Das ist seine persönliche Rechnung, keine Leitlinie. Eine optimale Nährstoffrelation lässt sich laut DGE aus den Leitlinien gar nicht ableiten: Es zählen Gesamtenergie, Lebensmittelqualität und Bewegung.

💡

Zum Ausprobieren

Im Zug oder in der Straßenbahn stehen statt sitzen, breitbeinig im Gang, die Bewegungen des Wagens mit den Füßen ausgleichen: echtes Balancetraining, das die Sturzrate nach der Cochrane-Übersicht um rund ein Viertel senkt. Eine Haltestange bleibt in Reichweite. Wer mag, hängt Kniebeugen an, aber ohne bis zum Brennen zu gehen: Einsteigern bringt das nichts.

💡

Zum Ausprobieren

Ein Glas Wasser am Morgen schadet nicht, und über den Tag brauchen wir rund 1,3 Liter aus Getränken. Belegt ist aber weder die Uhrzeit noch die Temperatur, kühles Wasser trinken wir sogar williger als lauwarmes. Die Zitrone hat eine Kehrseite: Zitronensaft griff im Labor den Zahnschmelz stärker an als neun andere Getränke. Also verdünnen und zügig austrinken.

💡

Zum Ausprobieren

150 bis 300 Minuten Bewegung pro Woche, also etwa 30 bis 60 Minuten am Tag. So lautet die Empfehlung der WHO, seit sie vor einigen Jahren angehoben wurde.

💡

Zum Ausprobieren

Intensive Intervalle und Muskeltraining am Morgen, ruhige Ausdauer von 45 bis 60 Minuten am Abend. Die harten Reize passen dorthin, wo Blutdruck und Körpertemperatur ohnehin steigen, die ruhigen ans Ende des Tages.

💡

Zum Ausprobieren

Das Gewicht ist richtig gewählt, wenn die Muskulatur bei der zehnten bis zwölften Wiederholung ausbelastet ist und die Bewegung dabei sauber bleibt. Ingo Froböse vergleicht das Gefühl mit drei bis vier Etagen Treppe.

💡

Zum Ausprobieren

Eine gute Übung fürs Sitzen: den Oberkörper langsam nach hinten neigen, die Spannung halten, wieder nach vorn kommen. Das langsame Nachgeben ist die Muskelarbeit, die für Untrainierte und Ältere am günstigsten ist. Zwei- bis dreimal die Woche genügen, der Rücken bleibt lang. Wer Osteoporose hat, lässt das Ablegen bis auf die Knie weg und klärt es in der Praxis.

💡

Zum Ausprobieren

Den Puls ertasten wir am Handgelenk, Zeige- und Mittelfinger unter der Daumenwurzel, nie mit dem Daumen: Der hat einen eigenen Puls. In Ruhe genügen 15 Sekunden, mal vier gerechnet. Schlägt das Herz unregelmäßig, zählen wir eine volle Minute ohne Hochrechnen, denn genau das gehört in die Praxis. Nach Belastung, ab etwa 100 Schlägen, mindestens 30 Sekunden.

💡

Zum Ausprobieren

Bei intensivem Training rechnet Froböse mit etwa 100 Gramm Protein am Tag und beginnt mit 20 bis 30 Gramm am Morgen. Die Fachgesellschaften rechnen je Kilogramm, 1,4 bis 2,0 Gramm für Trainierende: Hundert Gramm treffen das bei rund 70 Kilogramm, wer 80 wiegt, liegt darunter. Dass sich Eiweiß abends nicht nachholen lässt, ist inzwischen widerlegt; es hängt mehr an der Gesamtmenge über den Tag als am Zeitplan.

💡

Zum Ausprobieren

Wandliegestütze am Fenster- oder Türrahmen sind ein guter Einstieg, und wem dynamische Kniebeugen zu viel sind, lehnt sich an die Wand und hält die leichte Beuge 30 Sekunden bis eine Minute. Dabei ruhig weiteratmen statt die Luft anhalten. Wer gezielt den Blutdruck senken will, braucht die Dosis der Studien: viermal zwei Minuten an drei Tagen der Woche.

💡

Zum Ausprobieren

Morgens die Gelenke einmal durchzubewegen ist gut begründet. Der Anlaufschmerz bei Arthrose lässt nach, sobald man sich bewegt, und welche Übungsform wir wählen, macht kaum einen Unterschied. Eine Ausnahme gehört dazu: die tiefe Vorbeuge gleich nach dem Aufstehen. Die Bandscheiben sind morgens voll Wasser, wer die Beuge in der ersten Stunde meidet, hat weniger Rückenschmerz.

💡

Zum Ausprobieren

Zwei- bis dreimal pro Woche 20 bis 30 Minuten Muskeltraining für Beine, Rumpf und Arme, dazu dreimal etwa 45 Minuten strammes Ausdauertraining. Zusammen rund vier Stunden in der Woche.

💡

Zum Ausprobieren

Auch Spitzensportler verändern sich mit dem Alter. Wer mit sechzig noch der Alte sein will, verkennt das. Besser: die Veränderung erkennen, aufschreiben und annehmen.

💡

Zum Ausprobieren

Sich selbst zu beobachten wirkt: Wer den Fortschritt festhält, erreicht sein Ziel häufiger, am stärksten, wenn er ihn aufschreibt. Der Spiegel ist dafür das schlechteste Werkzeug. Prüfendes Betrachten steigert nachweislich die Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper, und Abwertung wegen des Gewichts führte bei über 50-Jährigen zu Zunahme statt Abnahme.

💡

Zum Ausprobieren

Liegestütze lassen sich abstufen: an der Wand für den Anfang, an der Tischkante als mittlere Stufe, auf dem Boden für Geübte. Auf den Knien ist ebenfalls in Ordnung, denn es geht um Kraft und Leistungsfähigkeit, nicht um Muskelumfang.

💡

Zum Ausprobieren

Den Lieblingssport aufzugeben hält Ingo Froböse für falsch, wir brauchen eine Sportart fürs ganze Leben. Jeder Sport braucht aber Vorbereitung, Ausgleich und die passenden Voraussetzungen.

💡

Zum Ausprobieren

Vor dem Krafttraining braucht es Kohlenhydrate und Protein: Ohne Kohlenhydrate fehlt die Energie, und das Protein lässt sich nicht nutzen. Ein Proteinshake allein reicht deshalb nicht.

💡

Zum Ausprobieren

Mehr Treppen im Alltag lohnt sich messbar: Kurze, zügige Treppenstücke verbessern die Ausdauer, und wer Treppen steigt, stirbt in großen Beobachtungsstudien seltener früh. Die beste Trainingsstätte ist sie deshalb nicht. Im direkten Vergleich kam sie aufs gleiche Ergebnis wie anderes Training, nur in einem Viertel der Zeit. Und ab 65 ersetzt sie das Gleichgewichtstraining nicht.

💡

Zum Ausprobieren

Froböse lässt zwischen den Hauptmahlzeiten vier bis sechs Stunden Pause, der Latte Macchiato zählt für ihn mit. Belegt ist der zweite Teil: Schon 220 Kilokalorien schalten den Dünndarm knapp drei Stunden in den Verdauungsmodus, nach einer richtigen Mahlzeit fünf bis sechs, die Pause folgt also der Mahlzeitengröße. Die DGE empfiehlt zur Mahlzeitenhäufigkeit gar nichts, vier bis sechs Stunden sind seine Regel.

💡

Zum Ausprobieren

Ausdauertraining allein setzt keinen Reiz für die Muskeln. Die WHO empfiehlt deshalb zusätzlich mindestens zweimal pro Woche Muskeltraining.

💡

Zum Ausprobieren

Zum Einstieg reicht das eigene Körpergewicht, auch auf Reisen. Entscheidend ist, dass es dabei nicht bleibt: Was in den Studien wirkt, ist progressives Krafttraining, die Last wächst mit. Maßstab ist nicht das Geburtsjahr, sondern die eigene Kraft von heute. Ab 65 kommt dazu, was meist vergessen wird: an mindestens drei Tagen etwas, das Gleichgewicht und Kraft zugleich fordert.

💡

Zum Ausprobieren

Das Gewicht ist richtig gewählt, wenn die Muskulatur bei der zehnten bis zwölften Wiederholung ausbelastet ist und die Bewegung dabei sauber bleibt. Ingo Froböse vergleicht das Gefühl mit drei bis vier Etagen Treppe.

💡

Zum Ausprobieren

Sich selbst zu beobachten wirkt: Wer den Fortschritt festhält, erreicht sein Ziel häufiger, am stärksten, wenn er ihn aufschreibt. Der Spiegel ist dafür das schlechteste Werkzeug. Prüfendes Betrachten steigert nachweislich die Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper, und Abwertung wegen des Gewichts führte bei über 50-Jährigen zu Zunahme statt Abnahme.

💡

Zum Ausprobieren

Fünfmal hintereinander vom Stuhl aufstehen und hinsetzen, die Arme vor der Brust verschränkt: Wer länger als 15 Sekunden braucht, gilt nach europäischem Fachkonsens als Verdachtsfall für zu geringe Muskelkraft, der ärztlich abgeklärt gehört und keine fertige Diagnose ist. Entwarnung ist ein schnelleres Ergebnis auch nicht: 60- bis 69-Jährige brauchen im Schnitt gut 11 Sekunden, 70- bis 79-Jährige knapp 13.

💡

Zum Ausprobieren

Eine gute Übung fürs Sitzen: den Oberkörper langsam nach hinten neigen, die Spannung halten, wieder nach vorn kommen. Das langsame Nachgeben ist die Muskelarbeit, die für Untrainierte und Ältere am günstigsten ist. Zwei- bis dreimal die Woche genügen, der Rücken bleibt lang. Wer Osteoporose hat, lässt das Ablegen bis auf die Knie weg und klärt es in der Praxis.

💡

Zum Ausprobieren

Liegestütze lassen sich abstufen: an der Wand für den Anfang, an der Tischkante als mittlere Stufe, auf dem Boden für Geübte. Auf den Knien ist ebenfalls in Ordnung, denn es geht um Kraft und Leistungsfähigkeit, nicht um Muskelumfang.

💡

Zum Ausprobieren

Gegen langes Sitzen empfiehlt Ingo Froböse feste Rituale: Stehungen statt Sitzungen, Gespräche im Gehen und die Toilette bewusst drei Etagen höher über die Treppe ansteuern. Jede Stunde eine Bewegungspause.

💡

Zum Ausprobieren

Den Puls ertasten wir am Handgelenk, Zeige- und Mittelfinger unter der Daumenwurzel, nie mit dem Daumen: Der hat einen eigenen Puls. In Ruhe genügen 15 Sekunden, mal vier gerechnet. Schlägt das Herz unregelmäßig, zählen wir eine volle Minute ohne Hochrechnen, denn genau das gehört in die Praxis. Nach Belastung, ab etwa 100 Schlägen, mindestens 30 Sekunden.

💡

Zum Ausprobieren

Den Lieblingssport aufzugeben hält Ingo Froböse für falsch, wir brauchen eine Sportart fürs ganze Leben. Jeder Sport braucht aber Vorbereitung, Ausgleich und die passenden Voraussetzungen.

💡

Zum Ausprobieren

Froböse teilt seinen Tag grob so auf: 40 bis 50 Prozent Kohlenhydrate, rund 30 Prozent Fette mit Blick auf Omega-3 aus Leinöl und Algenöl, etwa ein Gramm Protein je Kilogramm Körpergewicht. Das ist seine persönliche Rechnung, keine Leitlinie. Eine optimale Nährstoffrelation lässt sich laut DGE aus den Leitlinien gar nicht ableiten: Es zählen Gesamtenergie, Lebensmittelqualität und Bewegung.

💡

Zum Ausprobieren

Bei intensivem Training rechnet Froböse mit etwa 100 Gramm Protein am Tag und beginnt mit 20 bis 30 Gramm am Morgen. Die Fachgesellschaften rechnen je Kilogramm, 1,4 bis 2,0 Gramm für Trainierende: Hundert Gramm treffen das bei rund 70 Kilogramm, wer 80 wiegt, liegt darunter. Dass sich Eiweiß abends nicht nachholen lässt, ist inzwischen widerlegt; es hängt mehr an der Gesamtmenge über den Tag als am Zeitplan.

💡

Zum Ausprobieren

Vor dem Krafttraining braucht es Kohlenhydrate und Protein: Ohne Kohlenhydrate fehlt die Energie, und das Protein lässt sich nicht nutzen. Ein Proteinshake allein reicht deshalb nicht.

💡

Zum Ausprobieren

Im Zug oder in der Straßenbahn stehen statt sitzen, breitbeinig im Gang, die Bewegungen des Wagens mit den Füßen ausgleichen: echtes Balancetraining, das die Sturzrate nach der Cochrane-Übersicht um rund ein Viertel senkt. Eine Haltestange bleibt in Reichweite. Wer mag, hängt Kniebeugen an, aber ohne bis zum Brennen zu gehen: Einsteigern bringt das nichts.

💡

Zum Ausprobieren

Wandliegestütze am Fenster- oder Türrahmen sind ein guter Einstieg, und wem dynamische Kniebeugen zu viel sind, lehnt sich an die Wand und hält die leichte Beuge 30 Sekunden bis eine Minute. Dabei ruhig weiteratmen statt die Luft anhalten. Wer gezielt den Blutdruck senken will, braucht die Dosis der Studien: viermal zwei Minuten an drei Tagen der Woche.

💡

Zum Ausprobieren

Mehr Treppen im Alltag lohnt sich messbar: Kurze, zügige Treppenstücke verbessern die Ausdauer, und wer Treppen steigt, stirbt in großen Beobachtungsstudien seltener früh. Die beste Trainingsstätte ist sie deshalb nicht. Im direkten Vergleich kam sie aufs gleiche Ergebnis wie anderes Training, nur in einem Viertel der Zeit. Und ab 65 ersetzt sie das Gleichgewichtstraining nicht.

💡

Zum Ausprobieren

Ein Glas Wasser am Morgen schadet nicht, und über den Tag brauchen wir rund 1,3 Liter aus Getränken. Belegt ist aber weder die Uhrzeit noch die Temperatur, kühles Wasser trinken wir sogar williger als lauwarmes. Die Zitrone hat eine Kehrseite: Zitronensaft griff im Labor den Zahnschmelz stärker an als neun andere Getränke. Also verdünnen und zügig austrinken.

💡

Zum Ausprobieren

Morgens die Gelenke einmal durchzubewegen ist gut begründet. Der Anlaufschmerz bei Arthrose lässt nach, sobald man sich bewegt, und welche Übungsform wir wählen, macht kaum einen Unterschied. Eine Ausnahme gehört dazu: die tiefe Vorbeuge gleich nach dem Aufstehen. Die Bandscheiben sind morgens voll Wasser, wer die Beuge in der ersten Stunde meidet, hat weniger Rückenschmerz.

💡

Zum Ausprobieren

Froböse lässt zwischen den Hauptmahlzeiten vier bis sechs Stunden Pause, der Latte Macchiato zählt für ihn mit. Belegt ist der zweite Teil: Schon 220 Kilokalorien schalten den Dünndarm knapp drei Stunden in den Verdauungsmodus, nach einer richtigen Mahlzeit fünf bis sechs, die Pause folgt also der Mahlzeitengröße. Die DGE empfiehlt zur Mahlzeitenhäufigkeit gar nichts, vier bis sechs Stunden sind seine Regel.

💡

Zum Ausprobieren

150 bis 300 Minuten Bewegung pro Woche, also etwa 30 bis 60 Minuten am Tag. So lautet die Empfehlung der WHO, seit sie vor einigen Jahren angehoben wurde.

💡

Zum Ausprobieren

Zwei- bis dreimal pro Woche 20 bis 30 Minuten Muskeltraining für Beine, Rumpf und Arme, dazu dreimal etwa 45 Minuten strammes Ausdauertraining. Zusammen rund vier Stunden in der Woche.

💡

Zum Ausprobieren

Ausdauertraining allein setzt keinen Reiz für die Muskeln. Die WHO empfiehlt deshalb zusätzlich mindestens zweimal pro Woche Muskeltraining.

💡

Zum Ausprobieren

Intensive Intervalle und Muskeltraining am Morgen, ruhige Ausdauer von 45 bis 60 Minuten am Abend. Die harten Reize passen dorthin, wo Blutdruck und Körpertemperatur ohnehin steigen, die ruhigen ans Ende des Tages.

💡

Zum Ausprobieren

Auch Spitzensportler verändern sich mit dem Alter. Wer mit sechzig noch der Alte sein will, verkennt das. Besser: die Veränderung erkennen, aufschreiben und annehmen.

💡

Zum Ausprobieren

Zum Einstieg reicht das eigene Körpergewicht, auch auf Reisen. Entscheidend ist, dass es dabei nicht bleibt: Was in den Studien wirkt, ist progressives Krafttraining, die Last wächst mit. Maßstab ist nicht das Geburtsjahr, sondern die eigene Kraft von heute. Ab 65 kommt dazu, was meist vergessen wird: an mindestens drei Tagen etwas, das Gleichgewicht und Kraft zugleich fordert.

💡

Zum Ausprobieren

Sich selbst zu beobachten wirkt: Wer den Fortschritt festhält, erreicht sein Ziel häufiger, am stärksten, wenn er ihn aufschreibt. Der Spiegel ist dafür das schlechteste Werkzeug. Prüfendes Betrachten steigert nachweislich die Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper, und Abwertung wegen des Gewichts führte bei über 50-Jährigen zu Zunahme statt Abnahme.

💡

Zum Ausprobieren

Eine gute Übung fürs Sitzen: den Oberkörper langsam nach hinten neigen, die Spannung halten, wieder nach vorn kommen. Das langsame Nachgeben ist die Muskelarbeit, die für Untrainierte und Ältere am günstigsten ist. Zwei- bis dreimal die Woche genügen, der Rücken bleibt lang. Wer Osteoporose hat, lässt das Ablegen bis auf die Knie weg und klärt es in der Praxis.

💡

Zum Ausprobieren

Gegen langes Sitzen empfiehlt Ingo Froböse feste Rituale: Stehungen statt Sitzungen, Gespräche im Gehen und die Toilette bewusst drei Etagen höher über die Treppe ansteuern. Jede Stunde eine Bewegungspause.

💡

Zum Ausprobieren

Den Lieblingssport aufzugeben hält Ingo Froböse für falsch, wir brauchen eine Sportart fürs ganze Leben. Jeder Sport braucht aber Vorbereitung, Ausgleich und die passenden Voraussetzungen.

💡

Zum Ausprobieren

Bei intensivem Training rechnet Froböse mit etwa 100 Gramm Protein am Tag und beginnt mit 20 bis 30 Gramm am Morgen. Die Fachgesellschaften rechnen je Kilogramm, 1,4 bis 2,0 Gramm für Trainierende: Hundert Gramm treffen das bei rund 70 Kilogramm, wer 80 wiegt, liegt darunter. Dass sich Eiweiß abends nicht nachholen lässt, ist inzwischen widerlegt; es hängt mehr an der Gesamtmenge über den Tag als am Zeitplan.

💡

Zum Ausprobieren

Im Zug oder in der Straßenbahn stehen statt sitzen, breitbeinig im Gang, die Bewegungen des Wagens mit den Füßen ausgleichen: echtes Balancetraining, das die Sturzrate nach der Cochrane-Übersicht um rund ein Viertel senkt. Eine Haltestange bleibt in Reichweite. Wer mag, hängt Kniebeugen an, aber ohne bis zum Brennen zu gehen: Einsteigern bringt das nichts.

💡

Zum Ausprobieren

Mehr Treppen im Alltag lohnt sich messbar: Kurze, zügige Treppenstücke verbessern die Ausdauer, und wer Treppen steigt, stirbt in großen Beobachtungsstudien seltener früh. Die beste Trainingsstätte ist sie deshalb nicht. Im direkten Vergleich kam sie aufs gleiche Ergebnis wie anderes Training, nur in einem Viertel der Zeit. Und ab 65 ersetzt sie das Gleichgewichtstraining nicht.

💡

Zum Ausprobieren

Morgens die Gelenke einmal durchzubewegen ist gut begründet. Der Anlaufschmerz bei Arthrose lässt nach, sobald man sich bewegt, und welche Übungsform wir wählen, macht kaum einen Unterschied. Eine Ausnahme gehört dazu: die tiefe Vorbeuge gleich nach dem Aufstehen. Die Bandscheiben sind morgens voll Wasser, wer die Beuge in der ersten Stunde meidet, hat weniger Rückenschmerz.

💡

Zum Ausprobieren

150 bis 300 Minuten Bewegung pro Woche, also etwa 30 bis 60 Minuten am Tag. So lautet die Empfehlung der WHO, seit sie vor einigen Jahren angehoben wurde.

💡

Zum Ausprobieren

Ausdauertraining allein setzt keinen Reiz für die Muskeln. Die WHO empfiehlt deshalb zusätzlich mindestens zweimal pro Woche Muskeltraining.

💡

Zum Ausprobieren

Auch Spitzensportler verändern sich mit dem Alter. Wer mit sechzig noch der Alte sein will, verkennt das. Besser: die Veränderung erkennen, aufschreiben und annehmen.

💡

Zum Ausprobieren

Das Gewicht ist richtig gewählt, wenn die Muskulatur bei der zehnten bis zwölften Wiederholung ausbelastet ist und die Bewegung dabei sauber bleibt. Ingo Froböse vergleicht das Gefühl mit drei bis vier Etagen Treppe.

💡

Zum Ausprobieren

Fünfmal hintereinander vom Stuhl aufstehen und hinsetzen, die Arme vor der Brust verschränkt: Wer länger als 15 Sekunden braucht, gilt nach europäischem Fachkonsens als Verdachtsfall für zu geringe Muskelkraft, der ärztlich abgeklärt gehört und keine fertige Diagnose ist. Entwarnung ist ein schnelleres Ergebnis auch nicht: 60- bis 69-Jährige brauchen im Schnitt gut 11 Sekunden, 70- bis 79-Jährige knapp 13.

💡

Zum Ausprobieren

Liegestütze lassen sich abstufen: an der Wand für den Anfang, an der Tischkante als mittlere Stufe, auf dem Boden für Geübte. Auf den Knien ist ebenfalls in Ordnung, denn es geht um Kraft und Leistungsfähigkeit, nicht um Muskelumfang.

💡

Zum Ausprobieren

Den Puls ertasten wir am Handgelenk, Zeige- und Mittelfinger unter der Daumenwurzel, nie mit dem Daumen: Der hat einen eigenen Puls. In Ruhe genügen 15 Sekunden, mal vier gerechnet. Schlägt das Herz unregelmäßig, zählen wir eine volle Minute ohne Hochrechnen, denn genau das gehört in die Praxis. Nach Belastung, ab etwa 100 Schlägen, mindestens 30 Sekunden.

💡

Zum Ausprobieren

Froböse teilt seinen Tag grob so auf: 40 bis 50 Prozent Kohlenhydrate, rund 30 Prozent Fette mit Blick auf Omega-3 aus Leinöl und Algenöl, etwa ein Gramm Protein je Kilogramm Körpergewicht. Das ist seine persönliche Rechnung, keine Leitlinie. Eine optimale Nährstoffrelation lässt sich laut DGE aus den Leitlinien gar nicht ableiten: Es zählen Gesamtenergie, Lebensmittelqualität und Bewegung.

💡

Zum Ausprobieren

Vor dem Krafttraining braucht es Kohlenhydrate und Protein: Ohne Kohlenhydrate fehlt die Energie, und das Protein lässt sich nicht nutzen. Ein Proteinshake allein reicht deshalb nicht.

💡

Zum Ausprobieren

Wandliegestütze am Fenster- oder Türrahmen sind ein guter Einstieg, und wem dynamische Kniebeugen zu viel sind, lehnt sich an die Wand und hält die leichte Beuge 30 Sekunden bis eine Minute. Dabei ruhig weiteratmen statt die Luft anhalten. Wer gezielt den Blutdruck senken will, braucht die Dosis der Studien: viermal zwei Minuten an drei Tagen der Woche.

💡

Zum Ausprobieren

Ein Glas Wasser am Morgen schadet nicht, und über den Tag brauchen wir rund 1,3 Liter aus Getränken. Belegt ist aber weder die Uhrzeit noch die Temperatur, kühles Wasser trinken wir sogar williger als lauwarmes. Die Zitrone hat eine Kehrseite: Zitronensaft griff im Labor den Zahnschmelz stärker an als neun andere Getränke. Also verdünnen und zügig austrinken.

💡

Zum Ausprobieren

Froböse lässt zwischen den Hauptmahlzeiten vier bis sechs Stunden Pause, der Latte Macchiato zählt für ihn mit. Belegt ist der zweite Teil: Schon 220 Kilokalorien schalten den Dünndarm knapp drei Stunden in den Verdauungsmodus, nach einer richtigen Mahlzeit fünf bis sechs, die Pause folgt also der Mahlzeitengröße. Die DGE empfiehlt zur Mahlzeitenhäufigkeit gar nichts, vier bis sechs Stunden sind seine Regel.

💡

Zum Ausprobieren

Zwei- bis dreimal pro Woche 20 bis 30 Minuten Muskeltraining für Beine, Rumpf und Arme, dazu dreimal etwa 45 Minuten strammes Ausdauertraining. Zusammen rund vier Stunden in der Woche.

💡

Zum Ausprobieren

Intensive Intervalle und Muskeltraining am Morgen, ruhige Ausdauer von 45 bis 60 Minuten am Abend. Die harten Reize passen dorthin, wo Blutdruck und Körpertemperatur ohnehin steigen, die ruhigen ans Ende des Tages.

Empfohlen in den Folgen mit diesem Gast

📕

buch

Ingo Froböse & Peter Großmann, 2025

📕

buch

Ingo Froböse, 2025

📕

buch

Ingo Froböse & Stefan Sauerzapf, 2026

📍

web

Retreat mit Ingo Froböse in Riva del Garda, 1.–5. April 2027

📕

buch

Brigitte Huber & Anne-Bärbel Köhle, 2025

📕

buch

Ingo Froböse & Peter Großmann, 2025

📕

buch

Ingo Froböse & Stefan Sauerzapf, 2026

📕

buch

Ingo Froböse, 2026

📕

buch

Ingo Froböse, 2025

📍

web

Retreat mit Ingo Froböse in Riva del Garda, 1.–5. April 2027

📕

buch

Brigitte Huber & Anne-Bärbel Köhle, 2025

📕

buch

Ingo Froböse & Stefan Sauerzapf, 2026

📕

buch

Ingo Froböse, 2025

📕

buch

Ingo Froböse & Peter Großmann, 2025

📕

buch

Ingo Froböse, 2026

📍

web

Retreat mit Ingo Froböse in Riva del Garda, 1.–5. April 2027

Zitate aus den Folgen mit diesem Gast

Kohlenhydrate sind der Mastersprit der körperlichen Leistungsfähigkeit.

Ingo Froböse

Knorpel hängt am Tropf der Bewegung.

Ingo Froböse

Wir kommen pflegebedürftig auf die Welt und wir enden pflegebedürftig. Das ist nun mal so.

Ingo Froböse

Ich werde belächelt, aber ich belächele die anderen, die immer krummer und müder werden.

Ingo Froböse

Ein nicht beanspruchter Knorpel trocknet aus, der sieht aus wie die Wüste Gobi.

Ingo Froböse

Und wir haben ja mittlerweile schon Zeitungen im Bahnhof, die Diabetes heißen. Und wenn eine Krankheit schon eine Zeitung hat, die man kaufen kann, weiß man, was schiefläuft.

Ingo Froböse

Ich finde, dass Altern schon eine gesunde Lösung ist des Lebens.

Ingo Froböse

Muskeln sind nicht alt, sie sind immer in der Pubertät.

Ingo Froböse

Nur was genutzt wird, entwickelt sich, was ungenutzt wird, das verkümmert.

Ingo Froböse

Muskeltraining ist ein Lebensmittel für unsere Lebensqualität.

Ingo Froböse

Ich habe zum Beispiel bei mir die Sitzungen abgeschafft und mache nur noch Stehungen.

Ingo Froböse

Wir müssen nicht bei unserer Biologie immer im Schmusekurs unterwegs sein.

Ingo Froböse

Huber & Seiler

Die Sache mit dem Älterwerden.

Klüger älter werden, ohne sich jünger machen zu müssen.

Ein unabhängiger Podcast von Brigitte Huber & Stephan Seiler.

© 2026 Huber & Seiler

Huber & Seiler

Die Sache mit dem Älterwerden.

Klüger älter werden, ohne sich jünger machen zu müssen.

Ein unabhängiger Podcast von Brigitte Huber & Stephan Seiler.

© 2026 Huber & Seiler

Huber & Seiler

Die Sache mit dem Älterwerden.

Klüger älter werden, ohne sich jünger machen zu müssen.

Ein unabhängiger Podcast von Brigitte Huber & Stephan Seiler.

© 2026 Huber & Seiler