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53

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65 Min.

Warum tragen wir noch Opas Kriegsschmerz in uns? Wann sollten wir die Tür zu vergangenen Verletzungen geschlossen halten? Ist „Ich brauche niemanden mehr“ ein Schutzschild oder echte Freiheit? Mit Verena König (2/2)

Kann eine neue Beziehung alte Wunden überschreiben und was passiert eigentlich nach der magischen Drei-Jahre-Grenze?

Beziehungen

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Überall, wo es Podcasts gibt:

In der zweiten Folge unseres Gesprächs mit Traumatherapeutin Verena König gehen wir der Heilkraft einer sicheren Bindung auf den Grund. Brigitte Huber und Stephan Seiler sprechen mit Verena darüber, warum Sätze wie „Ich brauche niemanden mehr“ oft ein kluger Schutzschild sind, weshalb Meditation bei einem übererregten Nervensystem manchmal überfordert und wie uns ein schwanzwedelnder Hund im Alltag eine heilsame korrigierende Erfahrung schenken kann.

Zudem beleuchten wir das Thema transgenerationale Traumata – also den Kriegsschmerz, den wir über Generationen in unseren Zellen tragen – und erfahren, warum Verena beim Kunstflug in der Luft die reine Schwerelosigkeit sucht.

Eine Folge voller Aha-Momente und echter Ermutigung!

Kapitelmarken

  • 03:13 „Ich brauche niemanden mehr“ - Freiheit oder Schutz?

  • 06:25 Sichere Bindung jenseits der Paarbeziehung

  • 08:41 Was verändert sich nach drei Jahren Beziehung?

  • 12:37 Kann ein Partner bei der Heilung helfen?

  • 14:36 Wo liegen die Grenzen für den Partner?

  • 17:40 Reicht ein Buch, um ein Trauma zu bearbeiten?

  • 18:50 Wann sollte ich mir Hilfe holen?

  • 20:39 Muss ich für die Heilung zurück in die Kindheit?

  • 21:50 Wie verlässlich sind wiederkehrende Erinnerungen?

  • 23:30 Wie finde ich fachliche Unterstützung?

  • 25:23 Wann ist es besser, alte Verletzungen ruhen zu lassen?

  • 29:39 Kann man ein Trauma verhindern?

  • 32:30 Woran erkenne ich einen sicheren Menschen?

  • 34:34 Wie wirken Kriegserfahrungen über Generationen nach?

  • 39:25 Kleine Schritte zur Bewältigung

  • 42:05 Übungen für Körper und Nervensystem

  • 43:50 Wann kann Meditation belastend sein?

  • 44:46 Warum Verena König mit Trauma arbeitet

  • 46:37 Schnellfragerunde und Zitate

  • 49:11 Verenas Premiere

  • 51:26 Das Buch ihres Herzens

  • 53:09 Was sie am Älterwerden schätzt

  • 54:28 Verena über vegane Ernährung

  • 56:44 Was Brigitte und Stephan aus dem Gespräch mitnehmen

  • 62:20 Weitere Folgen zum Thema Beziehungen

Transkript zur Folge

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Wie kommen wir in Kontakt – mit anderen und mit uns selbst?

Impulse aus dieser Folge

💡

Zum Ausprobieren

Die eigenen Grenzen, Autonomie und Freiheit wahren: Hat ein traumatisierter Partner wegen eines überaktivierten Bindungssystems ein hohes Kontrollbedürfnis, geht es laut Verena König darum, wie es ihm in dieser Zeit gut gehen kann, statt um Verzicht. Ein Foto vom Sport oder ein gemeinsames Essen danach kann das schon sein.

💡

Zum Ausprobieren

Meditation kann sehr hilfreich sein, aber bei einem dysregulierten Nervensystem auch überfordern: Stillsitzen weckt dann Fluchtimpulse statt Ruhe.

💡

Zum Ausprobieren

Statt zu sagen, jemand solle sich beruhigen und abwarten: Verständnis zeigen, gemeinsam herausfinden, was los ist, da sein und später praktisch helfen, etwa einen Arzttermin besorgen. Begleiten und beruhigen, ohne zu bagatellisieren.

💡

Zum Ausprobieren

Wer Hilfe sucht, wendet sich an Dachverbände oder Traumahilfezentren. Der Suchbegriff traumasensibel führt zu Menschen mit entsprechender Weiterbildung.

💡

Zum Ausprobieren

Wenn die Symptome zunehmen und es im Alltag immer weniger gelingt, sich zu stabilisieren, ist Unterstützung wichtig. Es geht dann um Stabilisieren, nicht um Aufdecken.

💡

Zum Ausprobieren

Verdrängung kann man lassen, sie kann einem aber um die Ohren fliegen: der klassische Fall für eine Dekompensation später im Leben, wenn Belastungen steigen und Kraft schwindet.

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Zum Ausprobieren

Die eigenen Grenzen, Autonomie und Freiheit wahren: Hat ein traumatisierter Partner wegen eines überaktivierten Bindungssystems ein hohes Kontrollbedürfnis, geht es laut Verena König darum, wie es ihm in dieser Zeit gut gehen kann, statt um Verzicht. Ein Foto vom Sport oder ein gemeinsames Essen danach kann das schon sein.

💡

Zum Ausprobieren

Wenn die Symptome zunehmen und es im Alltag immer weniger gelingt, sich zu stabilisieren, ist Unterstützung wichtig. Es geht dann um Stabilisieren, nicht um Aufdecken.

💡

Zum Ausprobieren

Wer Hilfe sucht, wendet sich an Dachverbände oder Traumahilfezentren. Der Suchbegriff traumasensibel führt zu Menschen mit entsprechender Weiterbildung.

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Zum Ausprobieren

Statt zu sagen, jemand solle sich beruhigen und abwarten: Verständnis zeigen, gemeinsam herausfinden, was los ist, da sein und später praktisch helfen, etwa einen Arzttermin besorgen. Begleiten und beruhigen, ohne zu bagatellisieren.

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Zum Ausprobieren

Meditation kann sehr hilfreich sein, aber bei einem dysregulierten Nervensystem auch überfordern: Stillsitzen weckt dann Fluchtimpulse statt Ruhe.

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Verdrängung kann man lassen, sie kann einem aber um die Ohren fliegen: der klassische Fall für eine Dekompensation später im Leben, wenn Belastungen steigen und Kraft schwindet.

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Die eigenen Grenzen, Autonomie und Freiheit wahren: Hat ein traumatisierter Partner wegen eines überaktivierten Bindungssystems ein hohes Kontrollbedürfnis, geht es laut Verena König darum, wie es ihm in dieser Zeit gut gehen kann, statt um Verzicht. Ein Foto vom Sport oder ein gemeinsames Essen danach kann das schon sein.

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Zum Ausprobieren

Statt zu sagen, jemand solle sich beruhigen und abwarten: Verständnis zeigen, gemeinsam herausfinden, was los ist, da sein und später praktisch helfen, etwa einen Arzttermin besorgen. Begleiten und beruhigen, ohne zu bagatellisieren.

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Zum Ausprobieren

Wenn die Symptome zunehmen und es im Alltag immer weniger gelingt, sich zu stabilisieren, ist Unterstützung wichtig. Es geht dann um Stabilisieren, nicht um Aufdecken.

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Zum Ausprobieren

Meditation kann sehr hilfreich sein, aber bei einem dysregulierten Nervensystem auch überfordern: Stillsitzen weckt dann Fluchtimpulse statt Ruhe.

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Wer Hilfe sucht, wendet sich an Dachverbände oder Traumahilfezentren. Der Suchbegriff traumasensibel führt zu Menschen mit entsprechender Weiterbildung.

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Empfohlen in dieser Folge

📕

buch

Brigitte Huber & Anne-Bärbel Köhle, 2025

📕

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Brigitte Huber & Anne-Bärbel Köhle, 2025

📕

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Zitate aus dieser Folge

Vielleicht sind alle Drachen unseres Lebens Prinzessinnen, die nur darauf warten, uns einmal schön und mutig handeln zu sehen.

Rainer Maria Rilke

Folge

53

·

Und einer der heilsamsten Sätze, wirklich einer der wirksamsten Sätze in unserem menschlichen Inneren ist: Du bist nicht mehr allein.

Verena König

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Also nie alleine bleiben ist auf jeden Fall ein gutes Motto, wo immer es geht.

Verena König

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Also wenn es brennt, dann hole ich Wasser zum Löschen und hole dich aus den Flammen, wenn du es nicht selber kannst.

Verena König

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Verletzlichkeit ist keine Schwäche, sondern unser größter Mut.

Brené Brown

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Gott sei Dank muss man nicht immer alles noch mal erleben.

Verena König

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dass ein Partner, eine Partnerin nie in die Therapeutenrolle rutschen sollte

Verena König

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Es gibt weder den Prinzen noch die Prinzessin, der rettet oder die rettet. Aber es gibt die unbeschreiblich große Heilkraft der sicheren Bindung.

Verena König

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um Trauma aufzuarbeiten, braucht es Kapazität. Das ist in der Regel kein Spaziergang.

Verena König

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Also dass wir da sind, dass wir begleiten und beruhigen, ohne dass wir bagatellisieren, zum Beispiel.

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Huber & Seiler

Die Sache mit dem Älterwerden.

Klüger älter werden, ohne sich jünger machen zu müssen.

Ein unabhängiger Podcast von Brigitte Huber & Stephan Seiler.

© 2026 Huber & Seiler

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