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Porträt

Hautärztin & Bestseller-Autorin

Hautärztin & Bestseller-Autorin

Yael Adler

Hautärztin und Autorin

Über den Gast

Dr. Yael Adler ist Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten und führt eine Praxis in Berlin. Sie schreibt Sachbücher über den Körper und das, worüber sonst geschwiegen wird. Für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung verfasst sie eine Kolumne.

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Wer sonst noch bei Huber & Seiler zu Gast war – alphabetisch, mit Folge.

Impulse des Gastes

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Zum Ausprobieren

Vielfalt schlägt Menge: Wer viele verschiedene Pflanzen isst, hat ein vielfältigeres Darmmikrobiom als wer wenige isst. Die Merkregel von 30 Sorten pro Woche ist dafür ein Anhaltspunkt, keine Grenze. Belastbar ist der Richtwert der DGE von mindestens 30 g Ballaststoffen am Tag, erreicht werden in Deutschland im Schnitt 18 bis 19.

💡

Zum Ausprobieren

Wer die Haut schonen will, reinigt besser seltener und milder, statt das Waschmittel wegzulassen: kurz und warm duschen statt heiß, ein mildes, pH-hautneutrales Produkt ohne Duftstoffe, danach eincremen. Wasser allein reicht nicht überall, denn nicht alles auf der Haut ist wasserlöslich.

💡

Zum Ausprobieren

Wenn die Haut brennt und spannt, lohnt der Versuch, die Pflege einige Wochen auf ein Minimum zurückzufahren. In den ersten Tagen wird es meist schlechter, über vier bis sechs Wochen dann besser. Sichtbare, anhaltende Hautveränderungen gehören in die dermatologische Sprechstunde.

💡

Zum Ausprobieren

Sonnenschutz zuerst, teure Beauty-Produkte danach. Bei Sonne empfiehlt Yael Adler eine Creme mit Lichtschutzfaktor 50 und UV-A-Schutz.

💡

Zum Ausprobieren

Die natürliche Hautbarriere erhalten und nur dort unterstützen, wo die Haut es nicht allein schafft.

💡

Zum Ausprobieren

Bis etwa 65 darf das Eiweiß überwiegend aus Pflanzen kommen, sagt Yael Adler.

💡

Zum Ausprobieren

Haut ist nicht überall gleich: Auf der Stirn sitzt rund zweieinhalbmal so viel Talg wie auf der Wange. Pflege nach Stelle statt nach Gewohnheit ist deshalb sinnvoll, im Sommer leichter, im Winter fetthaltiger. Was daraus nicht folgt, ist der Verzicht: Für fettige Partien rät die Akne-Leitlinie zum passenden Mittel ohne Öl, nicht zu gar keinem.

💡

Zum Ausprobieren

Umstellen gelingt eher mit Spielraum als mit Strenge. Wer nach dem Prinzip Alles oder nichts isst, hat im Mittel den höheren BMI und häufiger Essanfälle. Zwei Stellschrauben sind mit Zahlen hinterlegt: freier Zucker unter 10 Prozent der Tagesenergie, und beim Getreide liegt der Gewinn im Zulegen, nicht im Weglassen. 90 Gramm Vollkorn am Tag senken das Risiko um 15 bis 22 Prozent.

💡

Zum Ausprobieren

Kaffee in Maßen: Yael Adler rät, den Konsum moderat zu halten.

💡

Zum Ausprobieren

Ab etwa 65 kommt es darauf an, dass genug gut verfügbares Eiweiß dabei ist, auch tierisches. Yael Adler sieht darin den Schutz gegen Muskelabbau.

💡

Zum Ausprobieren

UV-Schutz hat eine Reihenfolge, und die Creme steht an dritter Stelle: erst starke Sonne meiden, dann Kleidung und Kopfbedeckung, und für das Unbedeckte ein Mittel mit mindestens Lichtschutzfaktor 30, im Hochsommer 50+, mit UV-A-Schutz. Eingecremt zu sein ist kein Grund, länger draußen zu bleiben.

💡

Zum Ausprobieren

Bei der Früherkennung zählt das geprüfte Programm, etwa die Darmkrebs-Vorsorge, auf die gesetzlich Versicherte ab 50 Anspruch haben. Ein Rundum-Check ohne konkrete Fragestellung senkt die Sterblichkeit nicht, und breite Testpanels ohne Anlass liefern vor allem Werte, die sich später als harmlos erweisen.

💡

Zum Ausprobieren

Pflege nach Bedarf statt nach Gewohnheit: Trockene Stellen vertragen Creme, fettige Haut braucht oft gar keine.

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Zum Ausprobieren

Vielfalt schlägt Menge: Wer viele verschiedene Pflanzen isst, hat ein vielfältigeres Darmmikrobiom als wer wenige isst. Die Merkregel von 30 Sorten pro Woche ist dafür ein Anhaltspunkt, keine Grenze. Belastbar ist der Richtwert der DGE von mindestens 30 g Ballaststoffen am Tag, erreicht werden in Deutschland im Schnitt 18 bis 19.

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Zum Ausprobieren

Bis etwa 65 darf das Eiweiß überwiegend aus Pflanzen kommen, sagt Yael Adler.

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Zum Ausprobieren

Ab etwa 65 kommt es darauf an, dass genug gut verfügbares Eiweiß dabei ist, auch tierisches. Yael Adler sieht darin den Schutz gegen Muskelabbau.

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Zum Ausprobieren

Wer die Haut schonen will, reinigt besser seltener und milder, statt das Waschmittel wegzulassen: kurz und warm duschen statt heiß, ein mildes, pH-hautneutrales Produkt ohne Duftstoffe, danach eincremen. Wasser allein reicht nicht überall, denn nicht alles auf der Haut ist wasserlöslich.

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Zum Ausprobieren

Haut ist nicht überall gleich: Auf der Stirn sitzt rund zweieinhalbmal so viel Talg wie auf der Wange. Pflege nach Stelle statt nach Gewohnheit ist deshalb sinnvoll, im Sommer leichter, im Winter fetthaltiger. Was daraus nicht folgt, ist der Verzicht: Für fettige Partien rät die Akne-Leitlinie zum passenden Mittel ohne Öl, nicht zu gar keinem.

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UV-Schutz hat eine Reihenfolge, und die Creme steht an dritter Stelle: erst starke Sonne meiden, dann Kleidung und Kopfbedeckung, und für das Unbedeckte ein Mittel mit mindestens Lichtschutzfaktor 30, im Hochsommer 50+, mit UV-A-Schutz. Eingecremt zu sein ist kein Grund, länger draußen zu bleiben.

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Zum Ausprobieren

Wenn die Haut brennt und spannt, lohnt der Versuch, die Pflege einige Wochen auf ein Minimum zurückzufahren. In den ersten Tagen wird es meist schlechter, über vier bis sechs Wochen dann besser. Sichtbare, anhaltende Hautveränderungen gehören in die dermatologische Sprechstunde.

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Zum Ausprobieren

Umstellen gelingt eher mit Spielraum als mit Strenge. Wer nach dem Prinzip Alles oder nichts isst, hat im Mittel den höheren BMI und häufiger Essanfälle. Zwei Stellschrauben sind mit Zahlen hinterlegt: freier Zucker unter 10 Prozent der Tagesenergie, und beim Getreide liegt der Gewinn im Zulegen, nicht im Weglassen. 90 Gramm Vollkorn am Tag senken das Risiko um 15 bis 22 Prozent.

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Zum Ausprobieren

Bei der Früherkennung zählt das geprüfte Programm, etwa die Darmkrebs-Vorsorge, auf die gesetzlich Versicherte ab 50 Anspruch haben. Ein Rundum-Check ohne konkrete Fragestellung senkt die Sterblichkeit nicht, und breite Testpanels ohne Anlass liefern vor allem Werte, die sich später als harmlos erweisen.

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Sonnenschutz zuerst, teure Beauty-Produkte danach. Bei Sonne empfiehlt Yael Adler eine Creme mit Lichtschutzfaktor 50 und UV-A-Schutz.

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Kaffee in Maßen: Yael Adler rät, den Konsum moderat zu halten.

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Zum Ausprobieren

UV-Schutz hat eine Reihenfolge, und die Creme steht an dritter Stelle: erst starke Sonne meiden, dann Kleidung und Kopfbedeckung, und für das Unbedeckte ein Mittel mit mindestens Lichtschutzfaktor 30, im Hochsommer 50+, mit UV-A-Schutz. Eingecremt zu sein ist kein Grund, länger draußen zu bleiben.

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Zum Ausprobieren

Umstellen gelingt eher mit Spielraum als mit Strenge. Wer nach dem Prinzip Alles oder nichts isst, hat im Mittel den höheren BMI und häufiger Essanfälle. Zwei Stellschrauben sind mit Zahlen hinterlegt: freier Zucker unter 10 Prozent der Tagesenergie, und beim Getreide liegt der Gewinn im Zulegen, nicht im Weglassen. 90 Gramm Vollkorn am Tag senken das Risiko um 15 bis 22 Prozent.

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Brigitte Huber & Anne-Bärbel Köhle, 2025

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Yael Adler, Droemer

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Psychologe – Faustregel „30 Menschen kennenlernen, einen Freund gewinnen“, in jeder Lebensphase möglich

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Gut bioverfügbares Lycopin – antioxidativ, Anti-Aging, krebshemmend – Yael Adler, Folge 4

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essen

Tiefgekühlte Wildheidelbeeren (Anthocyane) und Rote Bete (Betanin) für Haut und Herz-Kreislauf-System – Yael Adler, Folge 4

📕

buch

Giulia Enders, 2014

🥣

essen

Lösliche Ballaststoffe aus dem Harz des Akazienbaums, in Joghurt, Müsli oder Wasser; Alternativen: 2 EL Haferkleie oder 3 EL gekochte Linsen – Yael Adler, Folge 4

🥣

essen

Beta-Carotin lagert sich in der Haut ab und verlängert den Eigenschutz gegen Sonne um das Zwei- bis Dreifache – Yael Adler, Folge 4

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mensch

Gemälde, in dem alte, kranke Menschen ins Wasser steigen und verjüngt wieder herauskommen

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buch

Yael Adler, Droemer

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mensch

Altersforscher – bis 65 mehr pflanzliches als tierisches Protein, ab 65 wieder mehr tierisches, mit 80 wieder pflanzlicher

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Chiasamen, Leinsamen, Hanfsamen, Weizenkeime, Akazienfaser und Flohsamenschalen – sechs Pflanzenpunkte auf Quark, Joghurt oder Haferkleie – Folge 4

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Aufgeschäumt mit Wasser; enthält Chlorophyll und Epigallocatechingallat – Yael Adler, Folge 4

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Hautähnliche Lipidcremes ohne klassische Konservierungsmittel und Emulgatoren – Yael Adler, Folge 5

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Zitate aus den Folgen mit diesem Gast

Eine Handvoll Nüsse ist statistisch gesehen mit 10 Jahren mehr Leben verbunden.

Dr. Yael Adler über einfache Langlebigkeits-Hacks

Freie Radikale ist keine politische Vereinigung, ich bin ja auch aus Berlin, wie gesagt, sondern das sind aggressive Moleküle.

Yael Adler

Ich benutze sogar ein Antitranspirant, also ganz böse. Ich bin ja keine Ökonudel, ich will ja über Hautphysiologie sprechen.

Yael Adler

Ich kriege diese ganzen Cremes ja auch als Pröbchen, um sie zu testen. Ich benutze das alles nicht und geht doch, oder?

Yael Adler

Wenn wir die Haut fragen würden, wann will sie denn am liebsten duschen, würde die halt sagen, keine Ahnung, ich schaffe das auch so vielleicht mal in der Woche oder so.

Yael Adler

Deswegen habe ich Medizin studiert, weil ich hoffte, Tipps, Geheimtipps zu finden, niemals zu erkranken, niemals zu sterben.

Yael Adler

Als Hypochonder habe ich Angst vor Krankheiten und vor dem Tod. Und ich habe irgendwie das Gefühl, ich habe noch so viel vor, möchte noch so viel lernen und ausprobieren und kennenlernen.

Yael Adler

Huber & Seiler

Die Sache mit dem Älterwerden.

Klüger älter werden, ohne sich jünger machen zu müssen.

Ein unabhängiger Podcast von Brigitte Huber & Stephan Seiler.

© 2026 Huber & Seiler

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