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39 Min.

Was (und was nicht) soll auf unsere Haut, damit wir länger jung aussehen, Yael Adler? (2/2)

Stephan schmiert, Brigitte zweifelt. Und Dr. Yael Adler? Lässt vieles einfach weg.

Körper

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Überall, wo es Podcasts gibt:

In Teil 2 des Gesprächs mit der Hautärztin und Bestseller-Autorin geht es um das, was wir auf unsere Haut tun, was davon wirklich wirkt – und in welchen Kosmetikprodukten mehr Marketing als echter Nutzen steckt. Vom guten Deo über Cremes und Sonnenmilch bis zu Hyaluron-, Retinol- oder Vitamin-C-Sera. Alles sehr lehrreich (vor allem für Stephan, der nun seine liebsten Routinen hinterfragt).

Aber Brigitte und Stephan biegen auch ab: Richtung guter Schweiß / schlechter Schweiß, zu Zucker und Süßstoffen, Kaffee und Möhrengrün sowie Paleo und Low-Carb-Diät.

Dazu einmal eisbaden. Soll ja gut tun.

Also: Einsteigen bitte!

Kapitelmarken

  • 00:00 Intro

  • 01:37 Yaels minimalistische Pflegeroutine (und die Sheabutter)

  • 04:56 Sonnencreme – wirklich jeden Tag?

  • 05:17 Skincare Fail: Wenn zu viel Pflege krank macht

  • 06:07 Duschhygiene: Wie oft will die Haut duschen?

  • 07:04 Reinigungswahnsinn vs. Hautbarriere

  • 10:29 Challenge: 4 Wochen ohne Seife – mit Vorher-Nachher-Bild

  • 10:57 Yaels Deo: Mit oder ohne Aluminium?

  • 12:19 Ernährung & Schweiß: Knoblauch, Hormone und heißer Duft

  • 15:04 Riechen Fleisch- oder Pflanzenfresser besser?

  • 16:58 Kosmetikindustrie und das Marketing

  • 23:57 Eisbaden als Anti-Aging-Methode (und warum es Yael umgehauen hat)

  • 26:08 Nächste Premiere: Skilanglauf und der elastische Hintern

  • 27:02 Entweder Oder (oder: Was Kaffee alles kann)

  • 30:26 Paleo vs. Low Carb, und was man wirklich weglassen sollte

  • 31:22 Kichererbsenwasser, Kaffeesatz, Möhrengrün

  • 34:35 Hypochonder-Check: Wie merkt man, dass man wirklich krank ist?

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Schönheit ohne Ende? Was sind wir bereit, für unser Aussehen zu tun?

Impulse aus dieser Folge

💡

Zum Ausprobieren

Wer die Haut schonen will, reinigt besser seltener und milder, statt das Waschmittel wegzulassen: kurz und warm duschen statt heiß, ein mildes, pH-hautneutrales Produkt ohne Duftstoffe, danach eincremen. Wasser allein reicht nicht überall, denn nicht alles auf der Haut ist wasserlöslich.

💡

Zum Ausprobieren

Wenn die Haut brennt und spannt, lohnt der Versuch, die Pflege einige Wochen auf ein Minimum zurückzufahren. In den ersten Tagen wird es meist schlechter, über vier bis sechs Wochen dann besser. Sichtbare, anhaltende Hautveränderungen gehören in die dermatologische Sprechstunde.

💡

Zum Ausprobieren

Sonnenschutz zuerst, teure Beauty-Produkte danach. Bei Sonne empfiehlt Yael Adler eine Creme mit Lichtschutzfaktor 50 und UV-A-Schutz.

💡

Zum Ausprobieren

Die natürliche Hautbarriere erhalten und nur dort unterstützen, wo die Haut es nicht allein schafft.

💡

Zum Ausprobieren

Haut ist nicht überall gleich: Auf der Stirn sitzt rund zweieinhalbmal so viel Talg wie auf der Wange. Pflege nach Stelle statt nach Gewohnheit ist deshalb sinnvoll, im Sommer leichter, im Winter fetthaltiger. Was daraus nicht folgt, ist der Verzicht: Für fettige Partien rät die Akne-Leitlinie zum passenden Mittel ohne Öl, nicht zu gar keinem.

💡

Zum Ausprobieren

Umstellen gelingt eher mit Spielraum als mit Strenge. Wer nach dem Prinzip Alles oder nichts isst, hat im Mittel den höheren BMI und häufiger Essanfälle. Zwei Stellschrauben sind mit Zahlen hinterlegt: freier Zucker unter 10 Prozent der Tagesenergie, und beim Getreide liegt der Gewinn im Zulegen, nicht im Weglassen. 90 Gramm Vollkorn am Tag senken das Risiko um 15 bis 22 Prozent.

💡

Zum Ausprobieren

Kaffee in Maßen: Yael Adler rät, den Konsum moderat zu halten.

💡

Zum Ausprobieren

UV-Schutz hat eine Reihenfolge, und die Creme steht an dritter Stelle: erst starke Sonne meiden, dann Kleidung und Kopfbedeckung, und für das Unbedeckte ein Mittel mit mindestens Lichtschutzfaktor 30, im Hochsommer 50+, mit UV-A-Schutz. Eingecremt zu sein ist kein Grund, länger draußen zu bleiben.

💡

Zum Ausprobieren

Bei der Früherkennung zählt das geprüfte Programm, etwa die Darmkrebs-Vorsorge, auf die gesetzlich Versicherte ab 50 Anspruch haben. Ein Rundum-Check ohne konkrete Fragestellung senkt die Sterblichkeit nicht, und breite Testpanels ohne Anlass liefern vor allem Werte, die sich später als harmlos erweisen.

💡

Zum Ausprobieren

Pflege nach Bedarf statt nach Gewohnheit: Trockene Stellen vertragen Creme, fettige Haut braucht oft gar keine.

💡

Zum Ausprobieren

Wer die Haut schonen will, reinigt besser seltener und milder, statt das Waschmittel wegzulassen: kurz und warm duschen statt heiß, ein mildes, pH-hautneutrales Produkt ohne Duftstoffe, danach eincremen. Wasser allein reicht nicht überall, denn nicht alles auf der Haut ist wasserlöslich.

💡

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UV-Schutz hat eine Reihenfolge, und die Creme steht an dritter Stelle: erst starke Sonne meiden, dann Kleidung und Kopfbedeckung, und für das Unbedeckte ein Mittel mit mindestens Lichtschutzfaktor 30, im Hochsommer 50+, mit UV-A-Schutz. Eingecremt zu sein ist kein Grund, länger draußen zu bleiben.

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Umstellen gelingt eher mit Spielraum als mit Strenge. Wer nach dem Prinzip Alles oder nichts isst, hat im Mittel den höheren BMI und häufiger Essanfälle. Zwei Stellschrauben sind mit Zahlen hinterlegt: freier Zucker unter 10 Prozent der Tagesenergie, und beim Getreide liegt der Gewinn im Zulegen, nicht im Weglassen. 90 Gramm Vollkorn am Tag senken das Risiko um 15 bis 22 Prozent.

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Sonnenschutz zuerst, teure Beauty-Produkte danach. Bei Sonne empfiehlt Yael Adler eine Creme mit Lichtschutzfaktor 50 und UV-A-Schutz.

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Haut ist nicht überall gleich: Auf der Stirn sitzt rund zweieinhalbmal so viel Talg wie auf der Wange. Pflege nach Stelle statt nach Gewohnheit ist deshalb sinnvoll, im Sommer leichter, im Winter fetthaltiger. Was daraus nicht folgt, ist der Verzicht: Für fettige Partien rät die Akne-Leitlinie zum passenden Mittel ohne Öl, nicht zu gar keinem.

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Wenn die Haut brennt und spannt, lohnt der Versuch, die Pflege einige Wochen auf ein Minimum zurückzufahren. In den ersten Tagen wird es meist schlechter, über vier bis sechs Wochen dann besser. Sichtbare, anhaltende Hautveränderungen gehören in die dermatologische Sprechstunde.

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Haut ist nicht überall gleich: Auf der Stirn sitzt rund zweieinhalbmal so viel Talg wie auf der Wange. Pflege nach Stelle statt nach Gewohnheit ist deshalb sinnvoll, im Sommer leichter, im Winter fetthaltiger. Was daraus nicht folgt, ist der Verzicht: Für fettige Partien rät die Akne-Leitlinie zum passenden Mittel ohne Öl, nicht zu gar keinem.

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UV-Schutz hat eine Reihenfolge, und die Creme steht an dritter Stelle: erst starke Sonne meiden, dann Kleidung und Kopfbedeckung, und für das Unbedeckte ein Mittel mit mindestens Lichtschutzfaktor 30, im Hochsommer 50+, mit UV-A-Schutz. Eingecremt zu sein ist kein Grund, länger draußen zu bleiben.

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Zitate aus dieser Folge

Ich kriege diese ganzen Cremes ja auch als Pröbchen, um sie zu testen. Ich benutze das alles nicht und geht doch, oder?

Yael Adler

Wenn wir die Haut fragen würden, wann will sie denn am liebsten duschen, würde die halt sagen, keine Ahnung, ich schaffe das auch so vielleicht mal in der Woche oder so.

Yael Adler

Ich kriege diese ganzen Cremes ja auch als Pröbchen, um sie zu testen. Ich benutze das alles nicht und geht doch, oder?

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Ich kriege diese ganzen Cremes ja auch als Pröbchen, um sie zu testen. Ich benutze das alles nicht und geht doch, oder?

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Wenn wir die Haut fragen würden, wann will sie denn am liebsten duschen, würde die halt sagen, keine Ahnung, ich schaffe das auch so vielleicht mal in der Woche oder so.

Yael Adler

Huber & Seiler

Die Sache mit dem Älterwerden.

Klüger älter werden, ohne sich jünger machen zu müssen.

Ein unabhängiger Podcast von Brigitte Huber & Stephan Seiler.

© 2026 Huber & Seiler

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