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Porträt

Neuromediziner & Bestsellerautor

Neuromediziner & Bestsellerautor

Volker Busch

Neurologe und Psychiater, Leiter der Arbeitsgruppe „Psychosozialer Stress und Schmerz“ an der Universität Regensburg

Über den Gast

Prof. Dr. Volker Busch ist Neurologe und Psychiater und leitet an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Regensburg die Arbeitsgruppe „Psychosozialer Stress und Schmerz“. Er spricht im Podcast „Gehirn gehört“ über Geist und Gehirn. In „Kopf frei!“, „Kopf hoch!“ und „Gute Nacht, Gehirn“ schreibt er über Stress, Zuversicht und Schlaf.

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Antworten auf kleine Fragen, große Fragen

Was war deine letzte Premiere, oder gibt es eine, die du planst?

Ich hatte ganz viele. Ich mache das nämlich auch, nutze das auch. […] Dann habe ich außerdem mit meinen Kindern zum ersten Mal auf einer Surfwelle gestanden vor wenigen Wochen mit einem Surfboard. […] Also in den nächsten 1, 2 Wochen muss ich eine erste Yogastunde machen.

Auf welches Lebensmittel schwörst du?

Ich trinke viel Wasser. Das klingt jetzt langweilig, aber tatsächlich ist reines Wasser als Flüssigkeit wahrscheinlich das beste Hirndoping

Welcher Gedanke begleitet dich positiv beim Älterwerden?

Das Gehirn ist nie fertig, weder bei der Persönlichkeitsformung noch bei der Reifung bestimmter Eigenschaften, Fähigkeiten. Vieles kann im Alter deutlich besser gelingen als in jugendlichen Jahren.

Was ist das Buch deines Herzens?

Isaac Asimov. […] Es ist vordergründig eine Geschichte über einzelne Errungenschaften, aber eigentlich geht es um diese Kraft des Menschen, diesen Antrieb, die Welt ein bisschen besser machen zu wollen.

Impulse des Gastes

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Zum Ausprobieren

Am Tag oder am Abend, wenn man ohnehin zurückschaut, drei Dinge aufschreiben, die besser gelaufen sind als erwartet. Kein Dankbarkeitstagebuch, betont Volker Busch: Dankbarkeit für schönes Wetter habe ihren Wert, gemeint sei aber, was besser kam als gedacht. Es müssten ehrliche Beispiele sein, erfinden dürfe man nichts. Die meisten Dinge im Alltag kämen besser als befürchtet, sagt er, nicht alle, aber die meisten.

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Zum Ausprobieren

Ausbrechen: im Rahmen der eigenen Möglichkeiten etwas Neues, Verrücktes oder Lustiges ausprobieren und sich trauen, eine Konvention zu überschreiten. Volker Busch empfiehlt das allen, gerade Älteren, ausdrücklich ohne Gefährliches. Wo alles geordnet und formatiert ablaufe, nehme das der Fantasie oft die Luft zum Atmen, sagt er; solche Erlebnisse seien die Bausteine, aus denen das Gehirn nachts Geschichten baue.

💡

Zum Ausprobieren

Dem Schlaf weniger Aufmerksamkeit schenken: Solange er halbwegs funktioniert, rät Volker Busch, sich lieber auf die Tage, Erlebnisse und Abenteuer zu konzentrieren. In seiner Beratung sitzen junge Menschen, die ihren Schlaf ständig tracken und optimieren wollen und sich dadurch erst in die Schlaflosigkeit hineindenken. Schlaf sei eigentlich etwas Schönes, Erholsames und Leichtes.

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Zum Ausprobieren

Im Abend ankommen, rät Volker Busch: ihn nicht als Viertelstunde zwischen Arbeit und Schlafengehen sehen, in der man noch Heute-Journal, E-Mails oder Kalender durchgeht, sondern als eigene Zeit. Die Arbeit ist getan und darf ruhen; was tut man sich jetzt Gutes? Er nennt Rituale, die man gern macht, etwa Basteln, Stricken oder Handarbeiten. Gegen Fernsehen habe er nichts, nur solle es nicht das einzige Ritual sein.

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Zum Ausprobieren

Wie dunkel muss das Schlafzimmer sein? Volker Buschs Faustregel ohne Messgerät: Wer nachts vom Toilettengang zurückkommt und sich gerade so an den Möbeln orientieren kann, um das Bett zu finden, hat es dunkel genug. Kann man alles klar sehen, sollte man abdunkeln. Zur Not helfe eine Schlafmaske, sagt er; solche kleinen Dinge könnten viel ausrichten.

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Zum Ausprobieren

Sich wieder Zeit für Fantasy-Romane nehmen: Das klinge kindlich, sagt Volker Busch, aber spannende, groteske, verrückte Geschichten helfen der Fantasie auf die Sprünge. Wer sich dagegen vor dem Schlafengehen mit trockenen Dingen wie der Steuererklärung beschäftigt, müsse sich nicht wundern, wenn ihm die Fantasie abhandenkommt.

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Zum Ausprobieren

Abends, wenn das Tagwerk getan ist, Serie, Musik oder Roman bewusst beiseitelegen und auf eine Entscheidung des Tages zurückschauen: Wo war ich unsicher? Wie ist die Sache ausgegangen? Stimmte mein Eindruck, oder lag ich falsch? So mache es Volker Busch, ihm reiche dafür eine kurze Weile. Auf diese Weise werde die Intuition nachjustiert, sagt er, und sei beim nächsten Mal möglicherweise ein Stückchen feiner.

💡

Zum Ausprobieren

Wer nachts schlecht schläft, sollte prüfen, ob er auf den Mittagsschlaf verzichtet, rät Volker Busch: Für die Nacht müsse sich Schlafdruck aufbauen, und schon ein kurzes Nickerchen könne ihn wegnehmen. Wer gut schläft, für den sei der Mittagsschlaf dagegen kein Problem, im Gegenteil: Er helfe, sich danach wieder zu konzentrieren.

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Zum Ausprobieren

Am Tag oder am Abend, wenn man ohnehin zurückschaut, drei Dinge aufschreiben, die besser gelaufen sind als erwartet. Kein Dankbarkeitstagebuch, betont Volker Busch: Dankbarkeit für schönes Wetter habe ihren Wert, gemeint sei aber, was besser kam als gedacht. Es müssten ehrliche Beispiele sein, erfinden dürfe man nichts. Die meisten Dinge im Alltag kämen besser als befürchtet, sagt er, nicht alle, aber die meisten.

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Zum Ausprobieren

Im Abend ankommen, rät Volker Busch: ihn nicht als Viertelstunde zwischen Arbeit und Schlafengehen sehen, in der man noch Heute-Journal, E-Mails oder Kalender durchgeht, sondern als eigene Zeit. Die Arbeit ist getan und darf ruhen; was tut man sich jetzt Gutes? Er nennt Rituale, die man gern macht, etwa Basteln, Stricken oder Handarbeiten. Gegen Fernsehen habe er nichts, nur solle es nicht das einzige Ritual sein.

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Zum Ausprobieren

Abends, wenn das Tagwerk getan ist, Serie, Musik oder Roman bewusst beiseitelegen und auf eine Entscheidung des Tages zurückschauen: Wo war ich unsicher? Wie ist die Sache ausgegangen? Stimmte mein Eindruck, oder lag ich falsch? So mache es Volker Busch, ihm reiche dafür eine kurze Weile. Auf diese Weise werde die Intuition nachjustiert, sagt er, und sei beim nächsten Mal möglicherweise ein Stückchen feiner.

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Zum Ausprobieren

Ausbrechen: im Rahmen der eigenen Möglichkeiten etwas Neues, Verrücktes oder Lustiges ausprobieren und sich trauen, eine Konvention zu überschreiten. Volker Busch empfiehlt das allen, gerade Älteren, ausdrücklich ohne Gefährliches. Wo alles geordnet und formatiert ablaufe, nehme das der Fantasie oft die Luft zum Atmen, sagt er; solche Erlebnisse seien die Bausteine, aus denen das Gehirn nachts Geschichten baue.

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Wie dunkel muss das Schlafzimmer sein? Volker Buschs Faustregel ohne Messgerät: Wer nachts vom Toilettengang zurückkommt und sich gerade so an den Möbeln orientieren kann, um das Bett zu finden, hat es dunkel genug. Kann man alles klar sehen, sollte man abdunkeln. Zur Not helfe eine Schlafmaske, sagt er; solche kleinen Dinge könnten viel ausrichten.

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Wer nachts schlecht schläft, sollte prüfen, ob er auf den Mittagsschlaf verzichtet, rät Volker Busch: Für die Nacht müsse sich Schlafdruck aufbauen, und schon ein kurzes Nickerchen könne ihn wegnehmen. Wer gut schläft, für den sei der Mittagsschlaf dagegen kein Problem, im Gegenteil: Er helfe, sich danach wieder zu konzentrieren.

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Dem Schlaf weniger Aufmerksamkeit schenken: Solange er halbwegs funktioniert, rät Volker Busch, sich lieber auf die Tage, Erlebnisse und Abenteuer zu konzentrieren. In seiner Beratung sitzen junge Menschen, die ihren Schlaf ständig tracken und optimieren wollen und sich dadurch erst in die Schlaflosigkeit hineindenken. Schlaf sei eigentlich etwas Schönes, Erholsames und Leichtes.

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Zum Ausprobieren

Sich wieder Zeit für Fantasy-Romane nehmen: Das klinge kindlich, sagt Volker Busch, aber spannende, groteske, verrückte Geschichten helfen der Fantasie auf die Sprünge. Wer sich dagegen vor dem Schlafengehen mit trockenen Dingen wie der Steuererklärung beschäftigt, müsse sich nicht wundern, wenn ihm die Fantasie abhandenkommt.

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Am Tag oder am Abend, wenn man ohnehin zurückschaut, drei Dinge aufschreiben, die besser gelaufen sind als erwartet. Kein Dankbarkeitstagebuch, betont Volker Busch: Dankbarkeit für schönes Wetter habe ihren Wert, gemeint sei aber, was besser kam als gedacht. Es müssten ehrliche Beispiele sein, erfinden dürfe man nichts. Die meisten Dinge im Alltag kämen besser als befürchtet, sagt er, nicht alle, aber die meisten.

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Zum Ausprobieren

Abends, wenn das Tagwerk getan ist, Serie, Musik oder Roman bewusst beiseitelegen und auf eine Entscheidung des Tages zurückschauen: Wo war ich unsicher? Wie ist die Sache ausgegangen? Stimmte mein Eindruck, oder lag ich falsch? So mache es Volker Busch, ihm reiche dafür eine kurze Weile. Auf diese Weise werde die Intuition nachjustiert, sagt er, und sei beim nächsten Mal möglicherweise ein Stückchen feiner.

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Wie dunkel muss das Schlafzimmer sein? Volker Buschs Faustregel ohne Messgerät: Wer nachts vom Toilettengang zurückkommt und sich gerade so an den Möbeln orientieren kann, um das Bett zu finden, hat es dunkel genug. Kann man alles klar sehen, sollte man abdunkeln. Zur Not helfe eine Schlafmaske, sagt er; solche kleinen Dinge könnten viel ausrichten.

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Dem Schlaf weniger Aufmerksamkeit schenken: Solange er halbwegs funktioniert, rät Volker Busch, sich lieber auf die Tage, Erlebnisse und Abenteuer zu konzentrieren. In seiner Beratung sitzen junge Menschen, die ihren Schlaf ständig tracken und optimieren wollen und sich dadurch erst in die Schlaflosigkeit hineindenken. Schlaf sei eigentlich etwas Schönes, Erholsames und Leichtes.

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Im Abend ankommen, rät Volker Busch: ihn nicht als Viertelstunde zwischen Arbeit und Schlafengehen sehen, in der man noch Heute-Journal, E-Mails oder Kalender durchgeht, sondern als eigene Zeit. Die Arbeit ist getan und darf ruhen; was tut man sich jetzt Gutes? Er nennt Rituale, die man gern macht, etwa Basteln, Stricken oder Handarbeiten. Gegen Fernsehen habe er nichts, nur solle es nicht das einzige Ritual sein.

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Zum Ausprobieren

Ausbrechen: im Rahmen der eigenen Möglichkeiten etwas Neues, Verrücktes oder Lustiges ausprobieren und sich trauen, eine Konvention zu überschreiten. Volker Busch empfiehlt das allen, gerade Älteren, ausdrücklich ohne Gefährliches. Wo alles geordnet und formatiert ablaufe, nehme das der Fantasie oft die Luft zum Atmen, sagt er; solche Erlebnisse seien die Bausteine, aus denen das Gehirn nachts Geschichten baue.

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Wer nachts schlecht schläft, sollte prüfen, ob er auf den Mittagsschlaf verzichtet, rät Volker Busch: Für die Nacht müsse sich Schlafdruck aufbauen, und schon ein kurzes Nickerchen könne ihn wegnehmen. Wer gut schläft, für den sei der Mittagsschlaf dagegen kein Problem, im Gegenteil: Er helfe, sich danach wieder zu konzentrieren.

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Zitate aus den Folgen mit diesem Gast

Ein gut verbrachter Tag bringt einen glücklichen Schlaf.

Zitat-Favorit von Volker Busch

Unsere Ängste übertreiben fast immer, und letztendlich kommen die Dinge besser, weil die Dinge sich entweder gar nicht erst als so schlimm herausstellen, oder weil wir sie lösen.

Volker Busch

Schlaf ist ja eigentlich etwas sehr Schönes, Erholsames und etwas Leichtes, und wir sollten ihm eigentlich gar nicht so viel Aufmerksamkeit schenken, zumindest solange er halbwegs funktioniert, und uns eigentlich auf die Tage konzentrieren.

Volker Busch

Wir sind eigentlich als Spezies ins Gelingen verliebt wie kein anderer auf diesem Planeten.

Volker Busch

Diese Intuition ist eine leise Stimme, die geht heute in dem Lärm der Reizflut verloren, die geht unter.

Volker Busch

Fantasie ist ja auch Lebenskunst. Fantasie bedeutet ja, dass ich eine Idee habe, wie ich mein Leben gestalte.

Volker Busch

Ein bisschen hängt davon ab, was wir unserem Gehirn schenken, wenn wir zu Bett gehen.

Volker Busch

Huber & Seiler

Die Sache mit dem Älterwerden.

Klüger älter werden, ohne sich jünger machen zu müssen.

Ein unabhängiger Podcast von Brigitte Huber & Stephan Seiler.

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