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41
·
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50 Min.
Entscheiden unsere Zähne wirklich darüber, wie lange wir leben, Kristin Arp?
Älterwerden beginnt nicht erst am Knie oder Rücken, sondern ziemlich unspektakulär im Badezimmer. In dieser Folge räumen wir mit der Hamburger Zahnärztin und Dental-Influencerin Kristin Arp gründlich im Mundraum auf.
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Gesundheit
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00:00 Intro & Gastvorstellung Kristin Arp
02:36 Mundgesundheit = Langlebigkeit?
04:22 Gender Health Gap: Warum Frauen mehr aushalten, aber Hormone den Mund austrocknen
08:31 Das Mundmikrobiom: Die zweitgrößte Bakterien-WG im Körper
11:23 Zahnarztangst besiegen: Information als Schlüssel
17:05 Zähne im Spiegel des Lebens: Abnutzung, Säure und Sodbrennen
23:10 Der Feind im Glas: Warum Softdrinks (auch Zero) die Zähne ätzen
31:54 Alles eine Frage der Technik: Warum wir mit Schallzahnbürsten nicht schrubben dürfen
35:26 Der Fluorid-Streit & wieso Ausspülen nach dem Putzen ein Fehler ist
39:24 Inhaltsstoffe im Check
42:34 Ernährungstipps und das perfekte Eis
48:40 Outro & wo ist Stephan?
Transkript zur Folge
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Warum sind Entzündungen im Mund so gefährlich für unser Gehirn, die Lunge und das Herz?
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Impulse aus dieser Folge
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Zum Ausprobieren
Eine gute Zahnarztpraxis erkennt man an Transparenz: Sie klärt über das Problem und über alle Optionen auf, bildet sich fort und beantwortet Fragen.
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Zum Ausprobieren
Was im Zahn einmal kaputt ist, heilt nicht wieder, es wird immer nur repariert. Einmal ordentlich reparieren ist besser als fortgesetztes Flicken.
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Zum Ausprobieren
Gegen trockenen Mund hilft kauen, viel trinken und Stress senken. Cortisol und Adrenalin trocknen den Mund aus.
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Zum Ausprobieren
Bei Zahnpasta auf wenige und unbedenkliche Inhaltsstoffe achten: kein Natriumlaurylsulfat, das Aphthen begünstigen kann, kein Titandioxid.
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Zum Ausprobieren
Genuss gehört zur Lebensqualität. Schokolade und Eis sind erlaubt, man muss danach nur gut putzen und dem Mund seine Pausen lassen.
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Zum Ausprobieren
Zähneputzen erreicht nur einen Teil der Zahnflächen. Die Zwischenräume brauchen Zahnseide oder Interdentalbürsten, sonst organisiert sich der Belag dort zum Biofilm.
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Zum Ausprobieren
Auch zuckerfreie Softdrinks sind Säure und greifen die Zähne an. Mit Zucker zusammen wirkt es doppelt.
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Zum Ausprobieren
Auch wer spät anfängt, sieht schnell Erfolge: Zahnfleischbluten kann bei konsequenter Reinigung in wenigen Tagen bis einer Woche zurückgehen.
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Zum Ausprobieren
Ölziehen zeigt nach Studienlage keinen Mehrwert, weder für weißere Zähne noch gegen Bakterien.
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Zum Ausprobieren
Hydroxylapatit in Zahnpasta ist nicht belegt, und das ist etwas anderes als widerlegt. Die klinischen Studien sind wenige, kurz und zur Haelfte vom Hersteller bezahlt; unter alltagsnahen Bedingungen zeigte sich kein Vorteil gegenueber Fluorid. Die aktuelle Leitlinie zur Kariespraevention baut deshalb weiter auf Fluorid und nennt Hydroxylapatit gar nicht. Gegen empfindliche Zahnhaelse kann es als taeglich neu aufgetragener Schutzfilm trotzdem helfen.
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Zum Ausprobieren
Angst vor dem Zahnarzt kommt meist aus Kindheitserfahrungen. Sie gehört angesprochen, damit man vorbereitet wird und nicht ausgeliefert ist.
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Zum Ausprobieren
Häufiges Snacken hält den Mund dauerhaft im sauren Bereich. Besser seltener, dafür bewusst auf einmal, und dem Mund Pausen gönnen.
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Zum Ausprobieren
Erst Zahnseide oder Interdentalbürste, dann putzen. So wird der Biofilm zuerst gelöst, damit die Zahnpasta überhaupt wirken kann.
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Zum Ausprobieren
Die alte Regel, nach dem Essen eine halbe Stunde mit dem Putzen zu warten, gilt nicht pauschal. Bei viel Speichel ist der Säurewert oft in Minuten wieder neutral.
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Zum Ausprobieren
Mundspuelung ist eine Ergaenzung, kein Ersatz: Die zahnmedizinische Leitlinie haelt fest, dass Buerste und Zahnseide allein haeufig nicht reichen, um Zahnfleischentzuendungen zu verhindern – eine antibakterielle Spuelung kann dann etwas beitragen. Chlorhexidin ist dabei ein Medikament und keine Dauerpflege: Es verfaerbt Zaehne und Zunge braeunlich. Alkoholfreie Loesungen sind die ruecksichtsvollere Wahl, besonders fuer Kinder und fuer Menschen, die keinen Alkohol trinken.
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Zum Ausprobieren
Eine gute Zahnarztpraxis erkennt man an Transparenz: Sie klärt über das Problem und über alle Optionen auf, bildet sich fort und beantwortet Fragen.
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Zum Ausprobieren
Angst vor dem Zahnarzt kommt meist aus Kindheitserfahrungen. Sie gehört angesprochen, damit man vorbereitet wird und nicht ausgeliefert ist.
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Zum Ausprobieren
Auch zuckerfreie Softdrinks sind Säure und greifen die Zähne an. Mit Zucker zusammen wirkt es doppelt.
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Zum Ausprobieren
Gegen trockenen Mund hilft kauen, viel trinken und Stress senken. Cortisol und Adrenalin trocknen den Mund aus.
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Erst Zahnseide oder Interdentalbürste, dann putzen. So wird der Biofilm zuerst gelöst, damit die Zahnpasta überhaupt wirken kann.
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Ölziehen zeigt nach Studienlage keinen Mehrwert, weder für weißere Zähne noch gegen Bakterien.
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Genuss gehört zur Lebensqualität. Schokolade und Eis sind erlaubt, man muss danach nur gut putzen und dem Mund seine Pausen lassen.
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Mundspuelung ist eine Ergaenzung, kein Ersatz: Die zahnmedizinische Leitlinie haelt fest, dass Buerste und Zahnseide allein haeufig nicht reichen, um Zahnfleischentzuendungen zu verhindern – eine antibakterielle Spuelung kann dann etwas beitragen. Chlorhexidin ist dabei ein Medikament und keine Dauerpflege: Es verfaerbt Zaehne und Zunge braeunlich. Alkoholfreie Loesungen sind die ruecksichtsvollere Wahl, besonders fuer Kinder und fuer Menschen, die keinen Alkohol trinken.
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Zähneputzen erreicht nur einen Teil der Zahnflächen. Die Zwischenräume brauchen Zahnseide oder Interdentalbürsten, sonst organisiert sich der Belag dort zum Biofilm.
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Was im Zahn einmal kaputt ist, heilt nicht wieder, es wird immer nur repariert. Einmal ordentlich reparieren ist besser als fortgesetztes Flicken.
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Häufiges Snacken hält den Mund dauerhaft im sauren Bereich. Besser seltener, dafür bewusst auf einmal, und dem Mund Pausen gönnen.
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Auch wer spät anfängt, sieht schnell Erfolge: Zahnfleischbluten kann bei konsequenter Reinigung in wenigen Tagen bis einer Woche zurückgehen.
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Bei Zahnpasta auf wenige und unbedenkliche Inhaltsstoffe achten: kein Natriumlaurylsulfat, das Aphthen begünstigen kann, kein Titandioxid.
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Die alte Regel, nach dem Essen eine halbe Stunde mit dem Putzen zu warten, gilt nicht pauschal. Bei viel Speichel ist der Säurewert oft in Minuten wieder neutral.
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Hydroxylapatit in Zahnpasta ist nicht belegt, und das ist etwas anderes als widerlegt. Die klinischen Studien sind wenige, kurz und zur Haelfte vom Hersteller bezahlt; unter alltagsnahen Bedingungen zeigte sich kein Vorteil gegenueber Fluorid. Die aktuelle Leitlinie zur Kariespraevention baut deshalb weiter auf Fluorid und nennt Hydroxylapatit gar nicht. Gegen empfindliche Zahnhaelse kann es als taeglich neu aufgetragener Schutzfilm trotzdem helfen.
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Eine gute Zahnarztpraxis erkennt man an Transparenz: Sie klärt über das Problem und über alle Optionen auf, bildet sich fort und beantwortet Fragen.
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Zähneputzen erreicht nur einen Teil der Zahnflächen. Die Zwischenräume brauchen Zahnseide oder Interdentalbürsten, sonst organisiert sich der Belag dort zum Biofilm.
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Angst vor dem Zahnarzt kommt meist aus Kindheitserfahrungen. Sie gehört angesprochen, damit man vorbereitet wird und nicht ausgeliefert ist.
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Was im Zahn einmal kaputt ist, heilt nicht wieder, es wird immer nur repariert. Einmal ordentlich reparieren ist besser als fortgesetztes Flicken.
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Auch zuckerfreie Softdrinks sind Säure und greifen die Zähne an. Mit Zucker zusammen wirkt es doppelt.
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Häufiges Snacken hält den Mund dauerhaft im sauren Bereich. Besser seltener, dafür bewusst auf einmal, und dem Mund Pausen gönnen.
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Gegen trockenen Mund hilft kauen, viel trinken und Stress senken. Cortisol und Adrenalin trocknen den Mund aus.
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Auch wer spät anfängt, sieht schnell Erfolge: Zahnfleischbluten kann bei konsequenter Reinigung in wenigen Tagen bis einer Woche zurückgehen.
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Erst Zahnseide oder Interdentalbürste, dann putzen. So wird der Biofilm zuerst gelöst, damit die Zahnpasta überhaupt wirken kann.
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Bei Zahnpasta auf wenige und unbedenkliche Inhaltsstoffe achten: kein Natriumlaurylsulfat, das Aphthen begünstigen kann, kein Titandioxid.
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Ölziehen zeigt nach Studienlage keinen Mehrwert, weder für weißere Zähne noch gegen Bakterien.
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Die alte Regel, nach dem Essen eine halbe Stunde mit dem Putzen zu warten, gilt nicht pauschal. Bei viel Speichel ist der Säurewert oft in Minuten wieder neutral.
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Genuss gehört zur Lebensqualität. Schokolade und Eis sind erlaubt, man muss danach nur gut putzen und dem Mund seine Pausen lassen.
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Hydroxylapatit in Zahnpasta ist nicht belegt, und das ist etwas anderes als widerlegt. Die klinischen Studien sind wenige, kurz und zur Haelfte vom Hersteller bezahlt; unter alltagsnahen Bedingungen zeigte sich kein Vorteil gegenueber Fluorid. Die aktuelle Leitlinie zur Kariespraevention baut deshalb weiter auf Fluorid und nennt Hydroxylapatit gar nicht. Gegen empfindliche Zahnhaelse kann es als taeglich neu aufgetragener Schutzfilm trotzdem helfen.
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Mundspuelung ist eine Ergaenzung, kein Ersatz: Die zahnmedizinische Leitlinie haelt fest, dass Buerste und Zahnseide allein haeufig nicht reichen, um Zahnfleischentzuendungen zu verhindern – eine antibakterielle Spuelung kann dann etwas beitragen. Chlorhexidin ist dabei ein Medikament und keine Dauerpflege: Es verfaerbt Zaehne und Zunge braeunlich. Alkoholfreie Loesungen sind die ruecksichtsvollere Wahl, besonders fuer Kinder und fuer Menschen, die keinen Alkohol trinken.
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Ich persönlich würde ein Leben ohne Schokolade als armselig empfinden und ohne Eis unvorstellbar.
Kristin Arp
Huber & Seiler
Die Sache mit dem Älterwerden.
Klüger älter werden, ohne sich jünger machen zu müssen.
Ein unabhängiger Podcast von Brigitte Huber & Stephan Seiler.
Hör uns, wo du magst
© 2026 Huber & Seiler
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