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9

·

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70 Min.

Wie kommen wir in Kontakt – mit anderen und mit uns selbst, Stefanie Stahl? Was hilft, gelassen älter zu werden?

In dieser Folge holen Brigitte und Stephan ein Gefühl ins Rampenlicht, das wir alle kennen – manche nur sonntags, andere jeden Tag: Einsamkeit.

Beziehungen

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Überall, wo es Podcasts gibt:

Ihr Gast, Deutschlands (nach Buchverkäufen) erfolgreichste Psychologin Stefanie Stahl, erzählt offen, dass sie dieses Gefühl bestens kennt. Früher vor allem als Single, wenn die Stille zu laut wurde und die Gedanken keinen Ausschaltknopf hatten. Was ihr half? Struktur, Ablenkung, Bewegung und Verbundenheit. Einsamkeit sei kein „Ich-bin-mal-allein“-Gefühl, sondern ein Mangel an Verbindung – zu anderen und zu sich selbst. Warum sich viele einsam fühlen, obwohl sie sozial eingebunden sind? Weil sie Rollen spielen, statt wirklich sie selbst zu sein. Ein echtes Stahl-Thema: Das Schattenkind, das sich versteckt, um bloß nicht abgelehnt zu werden. (Wie passend, dass ihr Mega-Bestseller “Das Kind in dir muss Heimat finden” Jubiläum feiert.)

Stefanie Stahl erzählt, dass sie schon mit 14 hochgerechnet hat, wie lang ihre Eltern noch leben – und sie selbst. Sie sagt: „Wenn ich morgen tot umfalle, war es trotzdem ein mega Leben.“

Stefanie Stahl erklärt, warum wir gesellschaftlich einsamer sind als früher, und spricht darüber, warum besonders Männer unter Einsamkeit leiden.

Wie man Einsamkeit erkennt und wie man verhindert, selbst ein granteliger alter Sack zu werden.

(Und wie Stephan den Kontakt zu seinen Mitspielern beim Handball verbessern kann.)

Stefanie Stahl hat auf alles eine klare Antwort – in dieser psychologischen Deep-Dive-Folge.

Kapitelmarken

  • 00:00 Was Stefanie Stahl macht, wenn sie sich einsam fühlt

  • 06:28 Sind wir heute einsamer als früher?

  • 08:50 Fühlt sich Einsamkeit mit 20 anders an als mit 60?

  • 14:42 Die Angst vor Ablehnung

  • 20:36 Warum besonders viele Männer einsam sind

  • 27:04 Wie man den eigenen Vater zum Reden bringt

  • 30:45 Alleinsein vs. Einsamkeit

  • 39:41 Vergänglichkeit versus Hier und Jetzt

  • 44:37 Warum die 60 ein anderer Marker ist als die 50

  • 52:22 Einsam in Beziehungen: Was tun, wenn man nicht sofort gehen kann?

  • 55:13 Prägungen vs. neue Wahlfreiheit

  • 1:02:48 Stefanie Stahls Premieren

Transkript zur Folge

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Impulse aus dieser Folge

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Zum Mitnehmen

Alleinsein ist freiwillig und lässt uns die Wahl. Einsamkeit ist unfreiwillig und nimmt uns die Kontrolle. Stefanie Stahl trennt beides scharf, und an dieser Grenze lässt sich die eigene Lage einordnen.

💡

Zum Ausprobieren

Alleinsein und Einsamkeit auseinanderhalten: Alleinsein ist freiwillig und wählbar, Einsamkeit ist unfreiwillig.

💡

Zum Ausprobieren

Hinter demonstrativer Unabhängigkeit steckt oft eine frühe Lernerfahrung: Ich kann mich nur auf mich selbst verlassen. Das ist Selbstschutz, keine Stärke.

💡

Zum Mitnehmen

Echte Verbundenheit entsteht für Stefanie Stahl erst da, wo wir uns als ganzer Mensch gesehen fühlen, jenseits der Rolle, die wir gerade spielen. Ein brauchbarer Maßstab für das eigene Umfeld.

💡

Zum Ausprobieren

Um im Alter nicht zu verbittern, braucht es vier Dinge: Verbindung mit der Menschlichkeit, Dankbarkeit, Sinn und Werte, Aktivität.

💡

Zum Ausprobieren

Das Gehirn rechnet aus der Vergangenheit die Erwartung an die Zukunft. Zu lernen, beides zu unterscheiden, ist das Kernstück jeder Psychotherapie.

💡

Zum Ausprobieren

Echte Verbundenheit entsteht nur, wenn man sich als ganzer Mensch gesehen fühlt, nicht für eine Rolle, die man spielt.

💡

Zum Mitnehmen

Alleinsein ist freiwillig und lässt uns die Wahl. Einsamkeit ist unfreiwillig und nimmt uns die Kontrolle. Stefanie Stahl trennt beides scharf, und an dieser Grenze lässt sich die eigene Lage einordnen.

💡

Zum Ausprobieren

Das Gehirn rechnet aus der Vergangenheit die Erwartung an die Zukunft. Zu lernen, beides zu unterscheiden, ist das Kernstück jeder Psychotherapie.

💡

Zum Ausprobieren

Um im Alter nicht zu verbittern, braucht es vier Dinge: Verbindung mit der Menschlichkeit, Dankbarkeit, Sinn und Werte, Aktivität.

💡

Zum Ausprobieren

Hinter demonstrativer Unabhängigkeit steckt oft eine frühe Lernerfahrung: Ich kann mich nur auf mich selbst verlassen. Das ist Selbstschutz, keine Stärke.

💡

Zum Mitnehmen

Echte Verbundenheit entsteht für Stefanie Stahl erst da, wo wir uns als ganzer Mensch gesehen fühlen, jenseits der Rolle, die wir gerade spielen. Ein brauchbarer Maßstab für das eigene Umfeld.

💡

Zum Ausprobieren

Alleinsein und Einsamkeit auseinanderhalten: Alleinsein ist freiwillig und wählbar, Einsamkeit ist unfreiwillig.

💡

Zum Ausprobieren

Echte Verbundenheit entsteht nur, wenn man sich als ganzer Mensch gesehen fühlt, nicht für eine Rolle, die man spielt.

💡

Zum Mitnehmen

Alleinsein ist freiwillig und lässt uns die Wahl. Einsamkeit ist unfreiwillig und nimmt uns die Kontrolle. Stefanie Stahl trennt beides scharf, und an dieser Grenze lässt sich die eigene Lage einordnen.

💡

Zum Mitnehmen

Echte Verbundenheit entsteht für Stefanie Stahl erst da, wo wir uns als ganzer Mensch gesehen fühlen, jenseits der Rolle, die wir gerade spielen. Ein brauchbarer Maßstab für das eigene Umfeld.

💡

Zum Ausprobieren

Das Gehirn rechnet aus der Vergangenheit die Erwartung an die Zukunft. Zu lernen, beides zu unterscheiden, ist das Kernstück jeder Psychotherapie.

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Zum Ausprobieren

Alleinsein und Einsamkeit auseinanderhalten: Alleinsein ist freiwillig und wählbar, Einsamkeit ist unfreiwillig.

💡

Zum Ausprobieren

Um im Alter nicht zu verbittern, braucht es vier Dinge: Verbindung mit der Menschlichkeit, Dankbarkeit, Sinn und Werte, Aktivität.

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Zum Ausprobieren

Echte Verbundenheit entsteht nur, wenn man sich als ganzer Mensch gesehen fühlt, nicht für eine Rolle, die man spielt.

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Hinter demonstrativer Unabhängigkeit steckt oft eine frühe Lernerfahrung: Ich kann mich nur auf mich selbst verlassen. Das ist Selbstschutz, keine Stärke.

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Zitate aus dieser Folge

Ich habe mich öfter einsam gefühlt, als ich mal eine Zeit lang Single war. Da fand ich vor allem die Sonntage immer brandgefährlich.

Stefanie Stahl

Mit 14 habe ich angefangen hochzurechnen, wie lange meine Eltern vielleicht noch leben.

Stefanie Stahl

Alleinsein ist ja oft freiwillig und Einsamkeit ist unfreiwillig.

Stefanie Stahl

Ich kann super damit leben, dass ich 61 bin. Damit habe ich gar kein Problem. Ich würde es nur jetzt gerne aufhalten.

Stefanie Stahl

Die Verbundenheit ist für uns Menschen das Allerwichtigste. Wir brauchen Verbundenheit wie die Luft zum Atmen.

Stefanie Stahl

Ich lebe hier in Trier, ich lebe hier mein normales Leben. Da stehen nicht die Paparazzi auf der Straße, wenn ich rauskomme oder die Leute machen keinen Spalier, wenn ich durch die Stadt gehe.

Stefanie Stahl

Ich habe mich öfter einsam gefühlt, als ich mal eine Zeit lang Single war. Da fand ich vor allem die Sonntage immer brandgefährlich.

Stefanie Stahl

Die Verbundenheit ist für uns Menschen das Allerwichtigste. Wir brauchen Verbundenheit wie die Luft zum Atmen.

Stefanie Stahl

Ich kann super damit leben, dass ich 61 bin. Damit habe ich gar kein Problem. Ich würde es nur jetzt gerne aufhalten.

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Alleinsein ist ja oft freiwillig und Einsamkeit ist unfreiwillig.

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Mit 14 habe ich angefangen hochzurechnen, wie lange meine Eltern vielleicht noch leben.

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Ich lebe hier in Trier, ich lebe hier mein normales Leben. Da stehen nicht die Paparazzi auf der Straße, wenn ich rauskomme oder die Leute machen keinen Spalier, wenn ich durch die Stadt gehe.

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Ich habe mich öfter einsam gefühlt, als ich mal eine Zeit lang Single war. Da fand ich vor allem die Sonntage immer brandgefährlich.

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Stefanie Stahl

Huber & Seiler

Die Sache mit dem Älterwerden.

Klüger älter werden, ohne sich jünger machen zu müssen.

Ein unabhängiger Podcast von Brigitte Huber & Stephan Seiler.

© 2026 Huber & Seiler

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