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Porträt

Wechseljahres-Expertin

Wechseljahres-Expertin

Susanne Liedtke

Ökotrophologin und Gründerin

Über den Gast

Susanne Liedtke ist Ökotrophologin und gründete die Wechseljahres-Plattform Nobody Told Me. Zuvor arbeitete sie im digitalen Marketing, unter anderem bei Google. Ihr Thema ist die Aufklärung über einen Lebensabschnitt, über den lange geschwiegen wurde.

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Impulse des Gastes

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Zum Mitnehmen

Gute Beziehungen sind fürs gesunde Älterwerden wichtiger als die Ernährung, sagt Susanne Liedtke. Eine Rangfolge, die verändert, worauf wir unsere Mühe richten.

💡

Zum Ausprobieren

Susanne Liedtke setzt als Basis auf mediterrane Ernährung mit fermentierten Lebensmitteln.

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Zum Ausprobieren

Für die Knochen zählt zuerst die Belastung: Kraft, Balance und Koordination empfiehlt die Osteoporose-Leitlinie am stärksten. Dazu Eiweiß (laut DGE 0,8 Gramm je Kilogramm Körpergewicht am Tag, ab 65 rund 1 Gramm), etwa 1.000 Milligramm Kalzium übers Essen und 800 Internationale Einheiten Vitamin D. Ohne Beschwerden den Vitamin-D-Spiegel messen zu lassen, bringt keinen Vorteil und gehört in die Sprechstunde.

💡

Zum Ausprobieren

Leinsamen sind ein guter Alltagsbaustein, aber mit Deckel: Das BfR empfiehlt Erwachsenen hoechstens 15 bis 20 Gramm geschrotet am Tag, also etwa zwei Essloeffel - wegen Cadmium und Blausaeure. Zum Krebsschutz gibt es Hinweise, keinen Beweis: Frauen nach den Wechseljahren mit hohem Lignan-Spiegel im Blut hatten in einer DKFZ-Studie ein niedrigeres Sterberisiko, das ist eine Beobachtung. Als Praeparat raten die Forschenden ausdruecklich ab; gemeint sind Leinsamen im Essen.

💡

Zum Ausprobieren

Täglich etwas Fermentiertes ist ein guter Gedanke, nur nicht wegen Vitamin K2: Nennenswerte Mengen liefert davon fast nur Natto, für Sauerkraut, Kombucha, Tempeh und Apfelessig ist keines nachgewiesen. Belegt ist die Wirkung auf die Darmflora, allerdings mit sechs Portionen am Tag und an 18 Menschen ohne Kontrollgruppe. Und Fermentiertes bringt reichlich Salz mit.

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Zum Mitnehmen

Gute Beziehungen sind fürs gesunde Älterwerden wichtiger als die Ernährung, sagt Susanne Liedtke. Eine Rangfolge, die verändert, worauf wir unsere Mühe richten.

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Zum Ausprobieren

Für die Knochen zählt zuerst die Belastung: Kraft, Balance und Koordination empfiehlt die Osteoporose-Leitlinie am stärksten. Dazu Eiweiß (laut DGE 0,8 Gramm je Kilogramm Körpergewicht am Tag, ab 65 rund 1 Gramm), etwa 1.000 Milligramm Kalzium übers Essen und 800 Internationale Einheiten Vitamin D. Ohne Beschwerden den Vitamin-D-Spiegel messen zu lassen, bringt keinen Vorteil und gehört in die Sprechstunde.

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Zum Ausprobieren

Täglich etwas Fermentiertes ist ein guter Gedanke, nur nicht wegen Vitamin K2: Nennenswerte Mengen liefert davon fast nur Natto, für Sauerkraut, Kombucha, Tempeh und Apfelessig ist keines nachgewiesen. Belegt ist die Wirkung auf die Darmflora, allerdings mit sechs Portionen am Tag und an 18 Menschen ohne Kontrollgruppe. Und Fermentiertes bringt reichlich Salz mit.

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Susanne Liedtke setzt als Basis auf mediterrane Ernährung mit fermentierten Lebensmitteln.

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Leinsamen sind ein guter Alltagsbaustein, aber mit Deckel: Das BfR empfiehlt Erwachsenen hoechstens 15 bis 20 Gramm geschrotet am Tag, also etwa zwei Essloeffel - wegen Cadmium und Blausaeure. Zum Krebsschutz gibt es Hinweise, keinen Beweis: Frauen nach den Wechseljahren mit hohem Lignan-Spiegel im Blut hatten in einer DKFZ-Studie ein niedrigeres Sterberisiko, das ist eine Beobachtung. Als Praeparat raten die Forschenden ausdruecklich ab; gemeint sind Leinsamen im Essen.

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Gute Beziehungen sind fürs gesunde Älterwerden wichtiger als die Ernährung, sagt Susanne Liedtke. Eine Rangfolge, die verändert, worauf wir unsere Mühe richten.

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Täglich etwas Fermentiertes ist ein guter Gedanke, nur nicht wegen Vitamin K2: Nennenswerte Mengen liefert davon fast nur Natto, für Sauerkraut, Kombucha, Tempeh und Apfelessig ist keines nachgewiesen. Belegt ist die Wirkung auf die Darmflora, allerdings mit sechs Portionen am Tag und an 18 Menschen ohne Kontrollgruppe. Und Fermentiertes bringt reichlich Salz mit.

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Leinsamen sind ein guter Alltagsbaustein, aber mit Deckel: Das BfR empfiehlt Erwachsenen hoechstens 15 bis 20 Gramm geschrotet am Tag, also etwa zwei Essloeffel - wegen Cadmium und Blausaeure. Zum Krebsschutz gibt es Hinweise, keinen Beweis: Frauen nach den Wechseljahren mit hohem Lignan-Spiegel im Blut hatten in einer DKFZ-Studie ein niedrigeres Sterberisiko, das ist eine Beobachtung. Als Praeparat raten die Forschenden ausdruecklich ab; gemeint sind Leinsamen im Essen.

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Für die Knochen zählt zuerst die Belastung: Kraft, Balance und Koordination empfiehlt die Osteoporose-Leitlinie am stärksten. Dazu Eiweiß (laut DGE 0,8 Gramm je Kilogramm Körpergewicht am Tag, ab 65 rund 1 Gramm), etwa 1.000 Milligramm Kalzium übers Essen und 800 Internationale Einheiten Vitamin D. Ohne Beschwerden den Vitamin-D-Spiegel messen zu lassen, bringt keinen Vorteil und gehört in die Sprechstunde.

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Susanne Liedtke setzt als Basis auf mediterrane Ernährung mit fermentierten Lebensmitteln.

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Zitate aus den Folgen mit diesem Gast

Ich wollte auch immer Chef sein und jetzt bin ich halt Chef von Wechseljahren.

Susanne Liedtke

Diese Frauen werden komplett alleingelassen. Man lässt sie ins offene Messer laufen.

Susanne Liedtke

Nach 3 Wochen hatten wir unsere Mutter zurück, weil die war 2 Jahre nicht sie selbst.

Susanne Liedtke

Es ist nie zu spät, noch was zu ändern. Selbst meine Mutter hat mit über 80 noch ihre Ernährung angepasst.

Susanne Liedtke

Die Wechseljahre sind ein beratungsintensives Thema und ein Gynäkologe bekommt im Schnitt 16,89 € je nach Bundesland, ein paar Cent mehr oder weniger pro Quartal, pro Kassenpatientin.

Susanne Liedtke

Huber & Seiler

Die Sache mit dem Älterwerden.

Klüger älter werden, ohne sich jünger machen zu müssen.

Ein unabhängiger Podcast von Brigitte Huber & Stephan Seiler.

© 2026 Huber & Seiler

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