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Dirk Steffens
Wissenschaftsjournalist und Dokumentarfilmer
Über den Gast
Dirk Steffens ist Wissenschaftsjournalist und Dokumentarfilmer. Bekannt wurde er als Moderator der ZDF-Reihe „Terra X: Faszination Erde“. Er ist Botschafter des WWF und hat die Biodiversity Foundation gegründet.
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Wer sonst noch bei Huber & Seiler zu Gast war – alphabetisch, mit Folge.
Impulse des Gastes
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Zum Ausprobieren
Wer der perfekte Mensch sein will, verheddert sich darin und wird handlungsunfähig, sagt Dirk Steffens. Er selbst hatte am Vorabend Bier und Bratwurst, ökologisch fragwürdig. Entscheidend ist für ihn die Vielzahl kleiner Stellschrauben: Wer von hundert täglichen Entscheidungen 51 Mal das Richtige tut, ist im grünen Bereich.
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Mit 56 hat Dirk Steffens angefangen zu surfen, talentfrei und eigentlich zu alt, egal, es macht Spaß. Seit seinem fünfzigsten sind ein halbes Dutzend Sportarten dazugekommen, Mountainbiken, Skitouren, Wellenreiten, Wingfoilen, keine davon kann er gut. Wer sein Leben lang Jogger war, darf sich mit 60 trotzdem ein Surfbrett kaufen.
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Das Gefühl der Machtlosigkeit kennt jeder, der mit dem Jutebeutel am Obststand steht. Es ist kein Grund, es zu lassen.
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Optimismus ist hier kein Zweckoptimismus, sondern Ermächtigung. Wer sich dem Gefühl ergibt, Spielball zu sein, wird es.
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Nicht gegen die eigene Natur anarbeiten, dabei scheitert man. Naturgesetze sind unverhandelbar, die eigenen auch.
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So viele Nachrichten schauen, wie man will, aber nicht nur solche, die die Welt schlechtmachen. Dirk Steffens klickt in sozialen Medien gezielt gute Umweltnachrichten an und bekommt seither täglich Dutzende Meldungen über Dinge, die besser werden. Der Algorithmus arbeitet in die positive Richtung genauso wie in die negative.
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An schlechten Tagen fragt Dirk Steffens abends gemeinsam mit Frau oder Kindern, was der schönste Moment des Tages war. Selbst der schlechteste Tag hat irgendwo einen guten Moment gehabt, und sei es der erste Kaffee. Diesem Moment soll der letzte Gedanke vor dem Einschlafen gelten.
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Vor dem Wort Untergang erst prüfen, wie schlecht es wirklich steht. Eine Stagnation nach Jahrzehnten des Wachstums ist noch keine Krise.
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Das gute Beispiel wirkt, auch wenn niemand etwas sagt. Wer Müll aufhebt, bringt manchmal die Vorübergehende dazu, sich ebenfalls zu bücken.
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Dirk Steffens geht in den Supermarkt mit dem Satz: „Ich bin nicht hier, um einzukaufen, ich bin hier, um über die Welt abzustimmen.“ Der Einkauf leistet einen Beitrag dazu, dass die Welt ein Stück in die gewünschte Richtung geht.
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Die Kleinigkeit zählt, auch wenn sie lächerlich wirkt: die eingewickelte Hotelseife im Koffer, damit sie nicht weggeworfen wird.
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Die Relativierung hat eine Grenze: Beim Streit mit dem Finanzamt hilft der Gedanke an größeres Leid anderswo nicht weiter. Der eigene Ärger bleibt gültig.
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Freundlichkeit lässt sich üben: Zu laute Musik im Zug, fremdes Essen, gespreizte Beine. Dieselbe Situation lässt sich als Beleg für den Untergang lesen oder eben nicht.
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Wer der perfekte Mensch sein will, verheddert sich darin und wird handlungsunfähig, sagt Dirk Steffens. Er selbst hatte am Vorabend Bier und Bratwurst, ökologisch fragwürdig. Entscheidend ist für ihn die Vielzahl kleiner Stellschrauben: Wer von hundert täglichen Entscheidungen 51 Mal das Richtige tut, ist im grünen Bereich.
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So viele Nachrichten schauen, wie man will, aber nicht nur solche, die die Welt schlechtmachen. Dirk Steffens klickt in sozialen Medien gezielt gute Umweltnachrichten an und bekommt seither täglich Dutzende Meldungen über Dinge, die besser werden. Der Algorithmus arbeitet in die positive Richtung genauso wie in die negative.
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Dirk Steffens geht in den Supermarkt mit dem Satz: „Ich bin nicht hier, um einzukaufen, ich bin hier, um über die Welt abzustimmen.“ Der Einkauf leistet einen Beitrag dazu, dass die Welt ein Stück in die gewünschte Richtung geht.
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Mit 56 hat Dirk Steffens angefangen zu surfen, talentfrei und eigentlich zu alt, egal, es macht Spaß. Seit seinem fünfzigsten sind ein halbes Dutzend Sportarten dazugekommen, Mountainbiken, Skitouren, Wellenreiten, Wingfoilen, keine davon kann er gut. Wer sein Leben lang Jogger war, darf sich mit 60 trotzdem ein Surfbrett kaufen.
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An schlechten Tagen fragt Dirk Steffens abends gemeinsam mit Frau oder Kindern, was der schönste Moment des Tages war. Selbst der schlechteste Tag hat irgendwo einen guten Moment gehabt, und sei es der erste Kaffee. Diesem Moment soll der letzte Gedanke vor dem Einschlafen gelten.
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Die Kleinigkeit zählt, auch wenn sie lächerlich wirkt: die eingewickelte Hotelseife im Koffer, damit sie nicht weggeworfen wird.
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Das Gefühl der Machtlosigkeit kennt jeder, der mit dem Jutebeutel am Obststand steht. Es ist kein Grund, es zu lassen.
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Vor dem Wort Untergang erst prüfen, wie schlecht es wirklich steht. Eine Stagnation nach Jahrzehnten des Wachstums ist noch keine Krise.
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Die Relativierung hat eine Grenze: Beim Streit mit dem Finanzamt hilft der Gedanke an größeres Leid anderswo nicht weiter. Der eigene Ärger bleibt gültig.
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Optimismus ist hier kein Zweckoptimismus, sondern Ermächtigung. Wer sich dem Gefühl ergibt, Spielball zu sein, wird es.
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Das gute Beispiel wirkt, auch wenn niemand etwas sagt. Wer Müll aufhebt, bringt manchmal die Vorübergehende dazu, sich ebenfalls zu bücken.
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Freundlichkeit lässt sich üben: Zu laute Musik im Zug, fremdes Essen, gespreizte Beine. Dieselbe Situation lässt sich als Beleg für den Untergang lesen oder eben nicht.
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Nicht gegen die eigene Natur anarbeiten, dabei scheitert man. Naturgesetze sind unverhandelbar, die eigenen auch.
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Wer der perfekte Mensch sein will, verheddert sich darin und wird handlungsunfähig, sagt Dirk Steffens. Er selbst hatte am Vorabend Bier und Bratwurst, ökologisch fragwürdig. Entscheidend ist für ihn die Vielzahl kleiner Stellschrauben: Wer von hundert täglichen Entscheidungen 51 Mal das Richtige tut, ist im grünen Bereich.
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Dirk Steffens geht in den Supermarkt mit dem Satz: „Ich bin nicht hier, um einzukaufen, ich bin hier, um über die Welt abzustimmen.“ Der Einkauf leistet einen Beitrag dazu, dass die Welt ein Stück in die gewünschte Richtung geht.
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An schlechten Tagen fragt Dirk Steffens abends gemeinsam mit Frau oder Kindern, was der schönste Moment des Tages war. Selbst der schlechteste Tag hat irgendwo einen guten Moment gehabt, und sei es der erste Kaffee. Diesem Moment soll der letzte Gedanke vor dem Einschlafen gelten.
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Das Gefühl der Machtlosigkeit kennt jeder, der mit dem Jutebeutel am Obststand steht. Es ist kein Grund, es zu lassen.
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Die Relativierung hat eine Grenze: Beim Streit mit dem Finanzamt hilft der Gedanke an größeres Leid anderswo nicht weiter. Der eigene Ärger bleibt gültig.
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Das gute Beispiel wirkt, auch wenn niemand etwas sagt. Wer Müll aufhebt, bringt manchmal die Vorübergehende dazu, sich ebenfalls zu bücken.
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Nicht gegen die eigene Natur anarbeiten, dabei scheitert man. Naturgesetze sind unverhandelbar, die eigenen auch.
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So viele Nachrichten schauen, wie man will, aber nicht nur solche, die die Welt schlechtmachen. Dirk Steffens klickt in sozialen Medien gezielt gute Umweltnachrichten an und bekommt seither täglich Dutzende Meldungen über Dinge, die besser werden. Der Algorithmus arbeitet in die positive Richtung genauso wie in die negative.
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Mit 56 hat Dirk Steffens angefangen zu surfen, talentfrei und eigentlich zu alt, egal, es macht Spaß. Seit seinem fünfzigsten sind ein halbes Dutzend Sportarten dazugekommen, Mountainbiken, Skitouren, Wellenreiten, Wingfoilen, keine davon kann er gut. Wer sein Leben lang Jogger war, darf sich mit 60 trotzdem ein Surfbrett kaufen.
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Die Kleinigkeit zählt, auch wenn sie lächerlich wirkt: die eingewickelte Hotelseife im Koffer, damit sie nicht weggeworfen wird.
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Vor dem Wort Untergang erst prüfen, wie schlecht es wirklich steht. Eine Stagnation nach Jahrzehnten des Wachstums ist noch keine Krise.
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Optimismus ist hier kein Zweckoptimismus, sondern Ermächtigung. Wer sich dem Gefühl ergibt, Spielball zu sein, wird es.
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Zitate aus den Folgen mit diesem Gast
Halt dir mal die Nase und den Mund zu und versuch mal 10 Minuten die Luft anzuhalten. Wenn du es schaffst, bist du tot.
Dirk Steffens
Ich bin nicht hier, um einzukaufen, Ich bin hier, um über die Welt abzustimmen.
Dirk Steffens
Also ich habe im zarten Alter von 56 Jahren angefangen. Wellen. Zu reiten, also surfen. Ich bin völlig talentfrei, ich bin zu alt und egal. Es macht so einen verdammten Spaß.
Dirk Steffens
Versöhnlicher werden, das ist das Privileg des Älterwerdens. Nicht mehr hassen, sondern umarmen.
Dirk Steffens
Huber & Seiler
Die Sache mit dem Älterwerden.
Klüger älter werden, ohne sich jünger machen zu müssen.
Ein unabhängiger Podcast von Brigitte Huber & Stephan Seiler.
Hör uns, wo du magst
© 2026 Huber & Seiler
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