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65 Min.

Wie bleiben wir optimistisch? Warum ist Pessimismus ein Privileg der Reichen? Und sind wir wirklich die glücklichste Generation der Menschheitsgeschichte? Mit Dirk Steffens

Die Welt scheint im Krisenmodus zu verharren, doch einer lässt sich die Laune nicht verderben: Wissenschaftsjournalist, Dokumentarfilmer und Autor Dirk Steffens.

Psyche

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Überall, wo es Podcasts gibt:

Und: Brigitte und Stephan sprechen mit Dirk darüber, wie jeder den persönlichen Optimismus-Muskel trainieren kann.

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  • 00:00 Eine Folge Optimismus, bitte!

  • 04:20 Eine bittere Wahrheit über Alkohol und die Macht der Lebensfreude

  • 07:18 Der Optimismus-Check

  • 08:59 Das Paradox des Fortschritts oder: Warum viele arme Menschen optimistischer sind

  • 11:50 Optimismus als Haltung: „Aufgeben ist keine Option.“

  • 16:36 Die Fakten auf unserer Seite: Lösungen für Klimawandel und Artensterben

  • 18:14 Die „Ökodiktatur“ der Naturgesetze: Warum wir nicht verhandeln können

  • 21:45 Kapitalismus fit machen: Das Verursacherprinzip als Umwelt-Retter

  • 27:02 Die Seife von Jane Goodall: Die Superkraft kleiner Taten

  • 39:19 Vom Gefühl der Ermächtigung

  • 50:49 Meine Premiere, Deine Premiere: Surfen, Skitouren und andere Neuanfänge

  • 54:06 Entweder/Oder: Zwischen Korallenriff und Fliegenklatsche

  • 56:03 Zwei Zitate, eine Meinung

  • 59:24 Dirks täglicher Kniff: Der schöne Moment vor dem Einschlafen

Transkript zur Folge

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Wie behalten wir bei dieser Hitze die Nerven? Und wie gelingt Sport ab 50?

Impulse aus dieser Folge

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Zum Ausprobieren

Wer der perfekte Mensch sein will, verheddert sich darin und wird handlungsunfähig, sagt Dirk Steffens. Er selbst hatte am Vorabend Bier und Bratwurst, ökologisch fragwürdig. Entscheidend ist für ihn die Vielzahl kleiner Stellschrauben: Wer von hundert täglichen Entscheidungen 51 Mal das Richtige tut, ist im grünen Bereich.

💡

Zum Ausprobieren

Mit 56 hat Dirk Steffens angefangen zu surfen, talentfrei und eigentlich zu alt, egal, es macht Spaß. Seit seinem fünfzigsten sind ein halbes Dutzend Sportarten dazugekommen, Mountainbiken, Skitouren, Wellenreiten, Wingfoilen, keine davon kann er gut. Wer sein Leben lang Jogger war, darf sich mit 60 trotzdem ein Surfbrett kaufen.

💡

Zum Ausprobieren

Das Gefühl der Machtlosigkeit kennt jeder, der mit dem Jutebeutel am Obststand steht. Es ist kein Grund, es zu lassen.

💡

Zum Ausprobieren

Optimismus ist hier kein Zweckoptimismus, sondern Ermächtigung. Wer sich dem Gefühl ergibt, Spielball zu sein, wird es.

💡

Zum Ausprobieren

Nicht gegen die eigene Natur anarbeiten, dabei scheitert man. Naturgesetze sind unverhandelbar, die eigenen auch.

💡

Zum Ausprobieren

So viele Nachrichten schauen, wie man will, aber nicht nur solche, die die Welt schlechtmachen. Dirk Steffens klickt in sozialen Medien gezielt gute Umweltnachrichten an und bekommt seither täglich Dutzende Meldungen über Dinge, die besser werden. Der Algorithmus arbeitet in die positive Richtung genauso wie in die negative.

💡

Zum Ausprobieren

An schlechten Tagen fragt Dirk Steffens abends gemeinsam mit Frau oder Kindern, was der schönste Moment des Tages war. Selbst der schlechteste Tag hat irgendwo einen guten Moment gehabt, und sei es der erste Kaffee. Diesem Moment soll der letzte Gedanke vor dem Einschlafen gelten.

💡

Zum Ausprobieren

Vor dem Wort Untergang erst prüfen, wie schlecht es wirklich steht. Eine Stagnation nach Jahrzehnten des Wachstums ist noch keine Krise.

💡

Zum Ausprobieren

Das gute Beispiel wirkt, auch wenn niemand etwas sagt. Wer Müll aufhebt, bringt manchmal die Vorübergehende dazu, sich ebenfalls zu bücken.

💡

Zum Ausprobieren

Dirk Steffens geht in den Supermarkt mit dem Satz: „Ich bin nicht hier, um einzukaufen, ich bin hier, um über die Welt abzustimmen.“ Der Einkauf leistet einen Beitrag dazu, dass die Welt ein Stück in die gewünschte Richtung geht.

💡

Zum Ausprobieren

Die Kleinigkeit zählt, auch wenn sie lächerlich wirkt: die eingewickelte Hotelseife im Koffer, damit sie nicht weggeworfen wird.

💡

Zum Ausprobieren

Die Relativierung hat eine Grenze: Beim Streit mit dem Finanzamt hilft der Gedanke an größeres Leid anderswo nicht weiter. Der eigene Ärger bleibt gültig.

💡

Zum Ausprobieren

Freundlichkeit lässt sich üben: Zu laute Musik im Zug, fremdes Essen, gespreizte Beine. Dieselbe Situation lässt sich als Beleg für den Untergang lesen oder eben nicht.

💡

Zum Ausprobieren

Wer der perfekte Mensch sein will, verheddert sich darin und wird handlungsunfähig, sagt Dirk Steffens. Er selbst hatte am Vorabend Bier und Bratwurst, ökologisch fragwürdig. Entscheidend ist für ihn die Vielzahl kleiner Stellschrauben: Wer von hundert täglichen Entscheidungen 51 Mal das Richtige tut, ist im grünen Bereich.

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Zum Ausprobieren

Dirk Steffens geht in den Supermarkt mit dem Satz: „Ich bin nicht hier, um einzukaufen, ich bin hier, um über die Welt abzustimmen.“ Der Einkauf leistet einen Beitrag dazu, dass die Welt ein Stück in die gewünschte Richtung geht.

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Zum Ausprobieren

An schlechten Tagen fragt Dirk Steffens abends gemeinsam mit Frau oder Kindern, was der schönste Moment des Tages war. Selbst der schlechteste Tag hat irgendwo einen guten Moment gehabt, und sei es der erste Kaffee. Diesem Moment soll der letzte Gedanke vor dem Einschlafen gelten.

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Das Gefühl der Machtlosigkeit kennt jeder, der mit dem Jutebeutel am Obststand steht. Es ist kein Grund, es zu lassen.

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Die Relativierung hat eine Grenze: Beim Streit mit dem Finanzamt hilft der Gedanke an größeres Leid anderswo nicht weiter. Der eigene Ärger bleibt gültig.

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Das gute Beispiel wirkt, auch wenn niemand etwas sagt. Wer Müll aufhebt, bringt manchmal die Vorübergehende dazu, sich ebenfalls zu bücken.

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Nicht gegen die eigene Natur anarbeiten, dabei scheitert man. Naturgesetze sind unverhandelbar, die eigenen auch.

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So viele Nachrichten schauen, wie man will, aber nicht nur solche, die die Welt schlechtmachen. Dirk Steffens klickt in sozialen Medien gezielt gute Umweltnachrichten an und bekommt seither täglich Dutzende Meldungen über Dinge, die besser werden. Der Algorithmus arbeitet in die positive Richtung genauso wie in die negative.

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Mit 56 hat Dirk Steffens angefangen zu surfen, talentfrei und eigentlich zu alt, egal, es macht Spaß. Seit seinem fünfzigsten sind ein halbes Dutzend Sportarten dazugekommen, Mountainbiken, Skitouren, Wellenreiten, Wingfoilen, keine davon kann er gut. Wer sein Leben lang Jogger war, darf sich mit 60 trotzdem ein Surfbrett kaufen.

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Die Kleinigkeit zählt, auch wenn sie lächerlich wirkt: die eingewickelte Hotelseife im Koffer, damit sie nicht weggeworfen wird.

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Vor dem Wort Untergang erst prüfen, wie schlecht es wirklich steht. Eine Stagnation nach Jahrzehnten des Wachstums ist noch keine Krise.

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Optimismus ist hier kein Zweckoptimismus, sondern Ermächtigung. Wer sich dem Gefühl ergibt, Spielball zu sein, wird es.

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Freundlichkeit lässt sich üben: Zu laute Musik im Zug, fremdes Essen, gespreizte Beine. Dieselbe Situation lässt sich als Beleg für den Untergang lesen oder eben nicht.

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Wer der perfekte Mensch sein will, verheddert sich darin und wird handlungsunfähig, sagt Dirk Steffens. Er selbst hatte am Vorabend Bier und Bratwurst, ökologisch fragwürdig. Entscheidend ist für ihn die Vielzahl kleiner Stellschrauben: Wer von hundert täglichen Entscheidungen 51 Mal das Richtige tut, ist im grünen Bereich.

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So viele Nachrichten schauen, wie man will, aber nicht nur solche, die die Welt schlechtmachen. Dirk Steffens klickt in sozialen Medien gezielt gute Umweltnachrichten an und bekommt seither täglich Dutzende Meldungen über Dinge, die besser werden. Der Algorithmus arbeitet in die positive Richtung genauso wie in die negative.

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Dirk Steffens geht in den Supermarkt mit dem Satz: „Ich bin nicht hier, um einzukaufen, ich bin hier, um über die Welt abzustimmen.“ Der Einkauf leistet einen Beitrag dazu, dass die Welt ein Stück in die gewünschte Richtung geht.

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Mit 56 hat Dirk Steffens angefangen zu surfen, talentfrei und eigentlich zu alt, egal, es macht Spaß. Seit seinem fünfzigsten sind ein halbes Dutzend Sportarten dazugekommen, Mountainbiken, Skitouren, Wellenreiten, Wingfoilen, keine davon kann er gut. Wer sein Leben lang Jogger war, darf sich mit 60 trotzdem ein Surfbrett kaufen.

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An schlechten Tagen fragt Dirk Steffens abends gemeinsam mit Frau oder Kindern, was der schönste Moment des Tages war. Selbst der schlechteste Tag hat irgendwo einen guten Moment gehabt, und sei es der erste Kaffee. Diesem Moment soll der letzte Gedanke vor dem Einschlafen gelten.

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Die Kleinigkeit zählt, auch wenn sie lächerlich wirkt: die eingewickelte Hotelseife im Koffer, damit sie nicht weggeworfen wird.

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Das Gefühl der Machtlosigkeit kennt jeder, der mit dem Jutebeutel am Obststand steht. Es ist kein Grund, es zu lassen.

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Vor dem Wort Untergang erst prüfen, wie schlecht es wirklich steht. Eine Stagnation nach Jahrzehnten des Wachstums ist noch keine Krise.

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Die Relativierung hat eine Grenze: Beim Streit mit dem Finanzamt hilft der Gedanke an größeres Leid anderswo nicht weiter. Der eigene Ärger bleibt gültig.

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Optimismus ist hier kein Zweckoptimismus, sondern Ermächtigung. Wer sich dem Gefühl ergibt, Spielball zu sein, wird es.

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Zitate aus dieser Folge

Panta Rhei – alles fließt. Wir sind der Fluss.

In Anlehnung an Heraklit

Und deshalb ist Pessimismus ein Privileg für Reiche.

Dirk Steffens

Also ich habe im zarten Alter von 56 Jahren angefangen. Wellen. Zu reiten, also surfen. Ich bin völlig talentfrei, ich bin zu alt und egal. Es macht so einen verdammten Spaß.

Dirk Steffens

Ein Optimist bleibt bis Mitternacht auf, um das neue Jahr zu begrüßen. Ein Pessimist bleibt auf, um sicherzugehen, dass das alte Jahr endet.

Bill Vaughan (1915–1977) US-amerikanischer Journalist und Autor. The New York Times Obituary Archive

Halt dir mal die Nase und den Mund zu und versuch mal 10 Minuten die Luft anzuhalten. Wenn du es schaffst, bist du tot.

Dirk Steffens

Versöhnlicher werden, das ist das Privileg des Älterwerdens. Nicht mehr hassen, sondern umarmen.

Dirk Steffens

Der Pessimist sieht in jeder Gelegenheit die Schwierigkeit. Der Optimist sieht in jeder Schwierigkeit die Gelegenheit.

Winston Churchill zugeschrieben – belegt ist es nicht

Ich bin nicht hier, um einzukaufen, Ich bin hier, um über die Welt abzustimmen.

Dirk Steffens

Und wer meint, er könne die Natur austricksen, ist ein Depp.

Dirk Steffens

Panta Rhei – alles fließt. Wir sind der Fluss.

In Anlehnung an Heraklit

Der Pessimist sieht in jeder Gelegenheit die Schwierigkeit. Der Optimist sieht in jeder Schwierigkeit die Gelegenheit.

Winston Churchill zugeschrieben – belegt ist es nicht

Halt dir mal die Nase und den Mund zu und versuch mal 10 Minuten die Luft anzuhalten. Wenn du es schaffst, bist du tot.

Dirk Steffens

Also ich habe im zarten Alter von 56 Jahren angefangen. Wellen. Zu reiten, also surfen. Ich bin völlig talentfrei, ich bin zu alt und egal. Es macht so einen verdammten Spaß.

Dirk Steffens

Und wer meint, er könne die Natur austricksen, ist ein Depp.

Dirk Steffens

Ein Optimist bleibt bis Mitternacht auf, um das neue Jahr zu begrüßen. Ein Pessimist bleibt auf, um sicherzugehen, dass das alte Jahr endet.

Bill Vaughan (1915–1977) US-amerikanischer Journalist und Autor. The New York Times Obituary Archive

Und deshalb ist Pessimismus ein Privileg für Reiche.

Dirk Steffens

Ich bin nicht hier, um einzukaufen, Ich bin hier, um über die Welt abzustimmen.

Dirk Steffens

Versöhnlicher werden, das ist das Privileg des Älterwerdens. Nicht mehr hassen, sondern umarmen.

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Panta Rhei – alles fließt. Wir sind der Fluss.

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Ein Optimist bleibt bis Mitternacht auf, um das neue Jahr zu begrüßen. Ein Pessimist bleibt auf, um sicherzugehen, dass das alte Jahr endet.

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Der Pessimist sieht in jeder Gelegenheit die Schwierigkeit. Der Optimist sieht in jeder Schwierigkeit die Gelegenheit.

Winston Churchill zugeschrieben – belegt ist es nicht

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Huber & Seiler

Die Sache mit dem Älterwerden.

Klüger älter werden, ohne sich jünger machen zu müssen.

Ein unabhängiger Podcast von Brigitte Huber & Stephan Seiler.

© 2026 Huber & Seiler

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