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Bas Kast

Wissenschaftsautor

Über den Gast

Bas Kast ist deutsch-niederländischer Wissenschaftsautor und hat Psychologie und Biologie studiert. Er war Wissenschaftsredakteur beim Tagesspiegel. Bekannt wurde er mit „Der Ernährungskompass“, in dem er die Studienlage zur Ernährung sichtet.

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Impulse des Gastes

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Zum Ausprobieren

Bei allem, was über ein Multivitamin hinausgeht, vorher Wechselwirkungen mit Medikamenten und Vorerkrankungen ärztlich abklären lassen.

💡

Zum Ausprobieren

Ab etwa 40 nehmen Muskelmasse und noch stärker die Muskelkraft um rund ein Prozent im Jahr ab. Krafttraining verhindert davon den größten Teil. Es gibt keinen Ersatz dafür.

💡

Zum Ausprobieren

Bei Melatonin ist mehr nicht besser. Schon 0,3 mg heben den Blutspiegel auf normale Nachtwerte, und die Studienlage zur besten Dosis ist uneinheitlich: Die EFSA bezieht ihre Aussage zur kuerzeren Einschlafzeit auf 1 mg kurz vor dem Zubettgehen. Wer es versucht, faengt niedrig an, statt sich nach oben zu dosieren.

💡

Zum Ausprobieren

Bas Kast nimmt selbst ein niedrig dosiertes Multivitaminpraeparat und rechnet Vitamin D und die B-Vitamine hoeher. Die Fachgesellschaften sehen das anders: Wer sich ausgewogen ernaehrt, braucht laut DGE kein Praeparat, und die groesste Langzeitstudie dazu fand bei 390.000 gesunden Erwachsenen keinen Lebenszeitgewinn. Die eine Ausnahme, die auch die DGE nennt, ist Vitamin D, wenn die Haut zu wenig Sonne bekommt.

💡

Zum Ausprobieren

Sonnencreme mit UVB-Filter bremst die Vitamin-D-Bildung im Labor deutlich – bei Menschen, die sich im Alltag schuetzen, findet sich trotzdem kein schlechterer Vitamin-D-Spiegel. Das Mass nennt das Bundesamt fuer Strahlenschutz: zwei- bis dreimal pro Woche Gesicht, Haende und Arme kurz unbedeckt in die Sonne, bei hellerer Haut und starker Sonne rund zwoelf Minuten. Wer laenger draussen bleibt, schuetzt sich; ein Sonnenbrand ist nie der Preis fuer Vitamin D.

💡

Zum Ausprobieren

Ein Gentest betrifft nie nur einen: Das Ergebnis gilt auch für Kinder und Geschwister. Das gehört vor den Test bedacht, nicht danach.

💡

Zum Ausprobieren

Soziale Medien sind Gift für den Geist, vergleichbar mit Luftverschmutzung: massenhaft Desinformation ohne Studienbeleg.

💡

Zum Ausprobieren

Solide Meta-Analysen zeigen: über 1 g Omega-3 als Supplement täglich erhöht das Risiko für Vorhofflimmern – das gilt nicht nur für Herz-Vorbelastete. Höhere Dosen könnten dagegen fürs Gehirn (Demenz-Prophylaxe) einen Schutz bieten.

💡

Zum Ausprobieren

Vor einem Nahrungsergaenzungsmittel steht die Frage, ob ueberhaupt etwas fehlt. Die DGE haelt Praeparate fuer gesunde Erwachsene mit ausgewogener Ernaehrung fuer nicht erforderlich, und der Blutwert klaert, was ein Praeparat nicht raet: Bei Vitamin D und Vitamin B12 lohnt die Messung, denn das sind die Faelle, in denen auch die Fachgesellschaften eine Ergaenzung vorsehen.

💡

Zum Ausprobieren

Langkettige Omega-3-Fettsäuren gibt es v.a. aus Kaltwasserfisch; pflanzliche Quellen (Leinsamen, Chia, Walnüsse) liefern kürzere Formen, die Frauen (für Schwangerschaft) besser umwandeln als Männer. Empfehlung: ~2× 100 g fettreicher Fisch/Woche reicht.

💡

Zum Ausprobieren

Nicht alle reagieren gleich auf Salz. Wer salzempfindlich ist, profitiert deutlich davon, weniger zu salzen: In Deutschland liegt der Schnitt bei etwa 10 Gramm am Tag, bei Jäger-Sammler-Gruppen bei etwa einem.

💡

Zum Ausprobieren

Eine seriöse Einschätzung braucht die Studienhierarchie: Tierversuch, Beobachtungsstudie, klinische Studie, Meta-Analyse randomisierter Experimente.

💡

Zum Ausprobieren

Kaliumsalz (Ersatz eines Teils des Natriumchlorids durch Kaliumchlorid, meist ~25 %) senkte in großen Studien – u.a. in 600 chinesischen Dörfern – Herzinfarkte und Sterberisiko; ein einfacher, unterschätzter Austausch.

💡

Zum Ausprobieren

Der Vitamin-C-Mythos geht auf Linus Pauling zurück; hohe Dosen (v.a. intravenös) wirken prooxidativ und können giftig sein. Als Teil eines Multivitamins reichen ca. 100 mg; mehr braucht kaum jemand.

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Bei allem, was über ein Multivitamin hinausgeht, vorher Wechselwirkungen mit Medikamenten und Vorerkrankungen ärztlich abklären lassen.

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Ein Gentest betrifft nie nur einen: Das Ergebnis gilt auch für Kinder und Geschwister. Das gehört vor den Test bedacht, nicht danach.

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Nicht alle reagieren gleich auf Salz. Wer salzempfindlich ist, profitiert deutlich davon, weniger zu salzen: In Deutschland liegt der Schnitt bei etwa 10 Gramm am Tag, bei Jäger-Sammler-Gruppen bei etwa einem.

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Ab etwa 40 nehmen Muskelmasse und noch stärker die Muskelkraft um rund ein Prozent im Jahr ab. Krafttraining verhindert davon den größten Teil. Es gibt keinen Ersatz dafür.

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Soziale Medien sind Gift für den Geist, vergleichbar mit Luftverschmutzung: massenhaft Desinformation ohne Studienbeleg.

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Eine seriöse Einschätzung braucht die Studienhierarchie: Tierversuch, Beobachtungsstudie, klinische Studie, Meta-Analyse randomisierter Experimente.

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Bei Melatonin ist mehr nicht besser. Schon 0,3 mg heben den Blutspiegel auf normale Nachtwerte, und die Studienlage zur besten Dosis ist uneinheitlich: Die EFSA bezieht ihre Aussage zur kuerzeren Einschlafzeit auf 1 mg kurz vor dem Zubettgehen. Wer es versucht, faengt niedrig an, statt sich nach oben zu dosieren.

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Solide Meta-Analysen zeigen: über 1 g Omega-3 als Supplement täglich erhöht das Risiko für Vorhofflimmern – das gilt nicht nur für Herz-Vorbelastete. Höhere Dosen könnten dagegen fürs Gehirn (Demenz-Prophylaxe) einen Schutz bieten.

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Kaliumsalz (Ersatz eines Teils des Natriumchlorids durch Kaliumchlorid, meist ~25 %) senkte in großen Studien – u.a. in 600 chinesischen Dörfern – Herzinfarkte und Sterberisiko; ein einfacher, unterschätzter Austausch.

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Bas Kast nimmt selbst ein niedrig dosiertes Multivitaminpraeparat und rechnet Vitamin D und die B-Vitamine hoeher. Die Fachgesellschaften sehen das anders: Wer sich ausgewogen ernaehrt, braucht laut DGE kein Praeparat, und die groesste Langzeitstudie dazu fand bei 390.000 gesunden Erwachsenen keinen Lebenszeitgewinn. Die eine Ausnahme, die auch die DGE nennt, ist Vitamin D, wenn die Haut zu wenig Sonne bekommt.

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Vor einem Nahrungsergaenzungsmittel steht die Frage, ob ueberhaupt etwas fehlt. Die DGE haelt Praeparate fuer gesunde Erwachsene mit ausgewogener Ernaehrung fuer nicht erforderlich, und der Blutwert klaert, was ein Praeparat nicht raet: Bei Vitamin D und Vitamin B12 lohnt die Messung, denn das sind die Faelle, in denen auch die Fachgesellschaften eine Ergaenzung vorsehen.

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Der Vitamin-C-Mythos geht auf Linus Pauling zurück; hohe Dosen (v.a. intravenös) wirken prooxidativ und können giftig sein. Als Teil eines Multivitamins reichen ca. 100 mg; mehr braucht kaum jemand.

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Sonnencreme mit UVB-Filter bremst die Vitamin-D-Bildung im Labor deutlich – bei Menschen, die sich im Alltag schuetzen, findet sich trotzdem kein schlechterer Vitamin-D-Spiegel. Das Mass nennt das Bundesamt fuer Strahlenschutz: zwei- bis dreimal pro Woche Gesicht, Haende und Arme kurz unbedeckt in die Sonne, bei hellerer Haut und starker Sonne rund zwoelf Minuten. Wer laenger draussen bleibt, schuetzt sich; ein Sonnenbrand ist nie der Preis fuer Vitamin D.

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Langkettige Omega-3-Fettsäuren gibt es v.a. aus Kaltwasserfisch; pflanzliche Quellen (Leinsamen, Chia, Walnüsse) liefern kürzere Formen, die Frauen (für Schwangerschaft) besser umwandeln als Männer. Empfehlung: ~2× 100 g fettreicher Fisch/Woche reicht.

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Soziale Medien sind Gift für den Geist, vergleichbar mit Luftverschmutzung: massenhaft Desinformation ohne Studienbeleg.

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Bei Melatonin ist mehr nicht besser. Schon 0,3 mg heben den Blutspiegel auf normale Nachtwerte, und die Studienlage zur besten Dosis ist uneinheitlich: Die EFSA bezieht ihre Aussage zur kuerzeren Einschlafzeit auf 1 mg kurz vor dem Zubettgehen. Wer es versucht, faengt niedrig an, statt sich nach oben zu dosieren.

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Kaliumsalz (Ersatz eines Teils des Natriumchlorids durch Kaliumchlorid, meist ~25 %) senkte in großen Studien – u.a. in 600 chinesischen Dörfern – Herzinfarkte und Sterberisiko; ein einfacher, unterschätzter Austausch.

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Vor einem Nahrungsergaenzungsmittel steht die Frage, ob ueberhaupt etwas fehlt. Die DGE haelt Praeparate fuer gesunde Erwachsene mit ausgewogener Ernaehrung fuer nicht erforderlich, und der Blutwert klaert, was ein Praeparat nicht raet: Bei Vitamin D und Vitamin B12 lohnt die Messung, denn das sind die Faelle, in denen auch die Fachgesellschaften eine Ergaenzung vorsehen.

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Sonnencreme mit UVB-Filter bremst die Vitamin-D-Bildung im Labor deutlich – bei Menschen, die sich im Alltag schuetzen, findet sich trotzdem kein schlechterer Vitamin-D-Spiegel. Das Mass nennt das Bundesamt fuer Strahlenschutz: zwei- bis dreimal pro Woche Gesicht, Haende und Arme kurz unbedeckt in die Sonne, bei hellerer Haut und starker Sonne rund zwoelf Minuten. Wer laenger draussen bleibt, schuetzt sich; ein Sonnenbrand ist nie der Preis fuer Vitamin D.

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Brigitte Huber & Anne-Bärbel Köhle, 2025

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Fachgesellschaft, gibt die Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr heraus

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Zitate aus den Folgen mit diesem Gast

Werde, der du bist.

Untertitel von Bas Kasts Roman

Sonnencreme ist wirksam, ist das wirksamste Anti-Aging Mittel für die Haut. Schlechthin.

Bas Kast

Ich mag dieses, im Englischen sagt man Beginners Mindset, dass du immer wieder dich selbst in Situationen bringst, wo du ahnungslos bist.

Bas Kast

Du musst nicht die ganze Zeit glücklich sein, du musst nicht die ganze Zeit diesem flüchtigen Glück nachjagen.

Bas Kast

Ist es das Thema wert? Weißt du, sind das zwei Jahre deines Lebens Recherche wert?

Bas Kast

Mein Morgen beginnt mit einem Smoothie, der auf Gesundheit ausgerichtet ist. Egal wie dieser Smoothie schmeckt.

Bas Kast

Also niemand denke, ich muss so ein Programm verfolgen, wie ich das tue. Das ist mein Beruf.

Bas Kast

Huber & Seiler

Die Sache mit dem Älterwerden.

Klüger älter werden, ohne sich jünger machen zu müssen.

Ein unabhängiger Podcast von Brigitte Huber & Stephan Seiler.

© 2026 Huber & Seiler

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