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73 Min.

Welche Supplements tun uns gut, Bas Kast? Welche können wir uns sparen – und welche schaden uns? (Interview 2/2)

In dieser Folge setzen Brigitte Huber und Stephan Seiler das Gespräch mit Bestseller-Autor Bas Kast fort und nehmen den unkontrollierten Markt der Nahrungsergänzungsmittel unter die Lupe. Erfahrt in diesem Supplement-Deep-Dive alles wesentliche über diverse Mittelchen.

Gesundheit

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Überall, wo es Podcasts gibt:

Etwa, warum Melatonin oft ûerschätzt wird und wieso manche Trends wie Ashwagandha sogar gefährlich sein können. Brigitte und Stephan lernen, weshalb Salz gefährlich ist, Kaliumsalz aber eine echte Lebensversicherung fürs Herz sein kann und warum Bas Kast empfiehlt, im Sommer für zehn Minuten splitternackt in die Sonne zu gehen. Außerdem: Inwiefern ist Muskelkraft wichtiger als Ausdauer, was haben Omega-3-Kapseln mit Herzrhythmusstörungen zu tun und wieso macht uns die Suche nach Sinn glücklicher als die bloße Jagd nach Spaß. Zumindest wenn es nach Bas Kast geht.

Kapitelmarken

  • 00:00 Begrüßung & Start von Teil 2 des Interviews

  • 02:49 Schlaf-Hacks: Melatonin-Dosierung und die Risiken von Ashwagandha

  • 13:42 Das Salzmysterium: Warum Natrium tötet und Kalium schützt

  • 20:08 Vitamin C & Vitamin D

  • 30:15 Krafttraining & Creatin

  • 36:08 Omega-3 & Collagen

  • 49:48 Retinol, Sonnencreme und Anti-Aging-Cremes

  • 56:38 Projekt „Slowager“: Alzheimer-Früherkennung durch neue Biomarker

  • 1:03:48 Kasts Philosophie des Älterwerdens: Sinnhaftigkeit statt nur Spaß

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Gut älter werden im Job – wie geht das? Warum sollten wir unsere Stärken stärken, statt Schwächen zu jagen?

Impulse aus dieser Folge

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Zum Ausprobieren

Nicht alle reagieren gleich auf Salz. Wer salzempfindlich ist, profitiert deutlich davon, weniger zu salzen: In Deutschland liegt der Schnitt bei etwa 10 Gramm am Tag, bei Jäger-Sammler-Gruppen bei etwa einem.

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Zum Ausprobieren

Solide Meta-Analysen zeigen: über 1 g Omega-3 als Supplement täglich erhöht das Risiko für Vorhofflimmern – das gilt nicht nur für Herz-Vorbelastete. Höhere Dosen könnten dagegen fürs Gehirn (Demenz-Prophylaxe) einen Schutz bieten.

💡

Zum Ausprobieren

Sonnencreme mit UVB-Filter bremst die Vitamin-D-Bildung im Labor deutlich – bei Menschen, die sich im Alltag schuetzen, findet sich trotzdem kein schlechterer Vitamin-D-Spiegel. Das Mass nennt das Bundesamt fuer Strahlenschutz: zwei- bis dreimal pro Woche Gesicht, Haende und Arme kurz unbedeckt in die Sonne, bei hellerer Haut und starker Sonne rund zwoelf Minuten. Wer laenger draussen bleibt, schuetzt sich; ein Sonnenbrand ist nie der Preis fuer Vitamin D.

💡

Zum Ausprobieren

Ab etwa 40 nehmen Muskelmasse und noch stärker die Muskelkraft um rund ein Prozent im Jahr ab. Krafttraining verhindert davon den größten Teil. Es gibt keinen Ersatz dafür.

💡

Zum Ausprobieren

Kaliumsalz (Ersatz eines Teils des Natriumchlorids durch Kaliumchlorid, meist ~25 %) senkte in großen Studien – u.a. in 600 chinesischen Dörfern – Herzinfarkte und Sterberisiko; ein einfacher, unterschätzter Austausch.

💡

Zum Ausprobieren

Langkettige Omega-3-Fettsäuren gibt es v.a. aus Kaltwasserfisch; pflanzliche Quellen (Leinsamen, Chia, Walnüsse) liefern kürzere Formen, die Frauen (für Schwangerschaft) besser umwandeln als Männer. Empfehlung: ~2× 100 g fettreicher Fisch/Woche reicht.

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Zum Ausprobieren

Bei Melatonin ist mehr nicht besser. Schon 0,3 mg heben den Blutspiegel auf normale Nachtwerte, und die Studienlage zur besten Dosis ist uneinheitlich: Die EFSA bezieht ihre Aussage zur kuerzeren Einschlafzeit auf 1 mg kurz vor dem Zubettgehen. Wer es versucht, faengt niedrig an, statt sich nach oben zu dosieren.

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Zum Ausprobieren

Der Vitamin-C-Mythos geht auf Linus Pauling zurück; hohe Dosen (v.a. intravenös) wirken prooxidativ und können giftig sein. Als Teil eines Multivitamins reichen ca. 100 mg; mehr braucht kaum jemand.

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Nicht alle reagieren gleich auf Salz. Wer salzempfindlich ist, profitiert deutlich davon, weniger zu salzen: In Deutschland liegt der Schnitt bei etwa 10 Gramm am Tag, bei Jäger-Sammler-Gruppen bei etwa einem.

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Ab etwa 40 nehmen Muskelmasse und noch stärker die Muskelkraft um rund ein Prozent im Jahr ab. Krafttraining verhindert davon den größten Teil. Es gibt keinen Ersatz dafür.

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Huber & Seiler

Die Sache mit dem Älterwerden.

Klüger älter werden, ohne sich jünger machen zu müssen.

Ein unabhängiger Podcast von Brigitte Huber & Stephan Seiler.

© 2026 Huber & Seiler

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