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87 Min.

Ist die Furcht vor KI berechtigt – oder dürfen wir uns auf sie freuen, Andreas O. Loff? Wie gelingt in jedem Alter ein entspannter Umgang mit ChatGPT und Co.? Worauf sollten KI-Neulinge und KI-Geübte achten? Und ab wann putzt ein Roboter das Zuh

Alle reden über KI, die in immer mehr Anwendungen, Programmen und Apps steckt. Sogar Papst Leo XIV. hat dem Thema im Mai 2026 eine Enzyklika gewidmet.

Gesellschaft

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Überall, wo es Podcasts gibt:

Diese Folge (die wir vor den Äußerungen des Papstes aufgezeichnet haben) passt also perfekt in die Zeit. Und zu jeder Gefühlslage:

Die einen treibt die Angst vor KI um. Viele nutzen KI-Programme längst privat oder beruflich. Und einige freuen sich schon auf den Roboter, der bald das Bad putzen wird.

Diese Folge ist für Euch alle! Wir räumen mit einigen Schreckensszenarien auf, blicken neugierig in die KI-Zukunft.

Zu Gast ist Andreas O. Loff, KI-Pionier und Autor des KI-Buchs „Das geht nicht mehr weg.“

Er erklärt, warum KI eine Infrastrukturtechnologie wie Strom ist: Man sieht sie nicht, aber sie ist fast überall. Er erklärt, wie sie uns bei banalen Dingen wie Behördenbriefen oder Reiseplanung helfen kann.

Andreas erklärt, wieso es beim Umgang mit KI-Modellen (wie ChatGPT, Claude, Gemini u.a.) zentral sei, den eigenen Spieltrieb wiederzuentdecken.

Er blickt nach vorn und verrät, wo konkret uns KI bald helfen kann (siehe Fensterputzroboter). Und wann KI-Modelle heute schon Gold wert sein können, zum Beispiel wenn sie uns entscheidende Hinweise geben, mit denen unser Arzt / unsere Ärztin eine lebensrettende Diagnose stellen kann. Und wie sie vor Einsamkeit schützen kann. Andreas O. Loff ruft uns dazu auf, keine Angst vor der Technik zu haben. Sie sei ein Werkzeug, ein Instrument. Weder gut noch böse. Wie bei einem Hammer oder Strom entscheide der Mensch, wozu er ihn benutze, für etwas Gutes oder etwas Schlechtes.

Daher sollten wir alle uns besser mit KI-Modellen vertraut machen. Damit sie uns helfen, im Alltag genauso wie beim Älterwerden.

Und wir mit den Gefahren adäquat umzugehen.

Diese Folge für alle, die die digitale Welt selbst gestalten, statt sich von ihr abhängen zu lassen.

Kapitelmarken

  • 00:00 Intro

  • 05:26 Was ist KI wirklich?

  • 20:08 KI im Alltag: Vom kochenden Kühlschrank bis zum Musik-Lehrgang

  • 29:58 Die Roboter kommen

  • 37:17 Die Kunst des Promptens: Wie man der Maschine die richtigen Fragen stellt

  • 43:23 Medizin-Check: Warum KI Leben retten kann

  • 48:29 Ethik & Einsamkeit: Avatare Verstorbener und digitale Empathie

  • 56:22 Medienkompetenz: Schutz vor Enkeltrick 2.0, Fake-News und Kunst & KI

  • 1:14:14 Meine Premiere, deine Premiere

  • 1:16:32 Entweder/Oder: Charles Darwin vs. BF Skinner

  • 1:23:33 Warum die KI nicht mehr weggeht

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Na, wie alt fühlen wir uns heute? (Warum diese Frage wichtig ist, wenn wir lange leben wollen.)

Impulse aus dieser Folge

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Statt dem System gleich eine Aufgabe zu stellen, fragt Andreas O. Loff zuerst, welche Informationen es für eine gute Antwort braucht. Das System stellt dann Rückfragen, und die Antworten darauf verbessern das Ergebnis.

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Zum Ausprobieren

Devote Bestätigungsfloskeln lassen sich abtrainieren: Andreas O. Loff will Netto-Text und hat den Systemen Sätze wie „Das ist eine super Idee“ abgewöhnt. Auch stilistische Vorgaben lassen sich dauerhaft hinterlegen, etwa der Verzicht auf bestimmte Satzzeichen.

💡

Zum Ausprobieren

Loff rät davon ab, sich zu früh auf ein System festzulegen: Entwicklung und Energiebedarf sind teuer, Werkzeuge verschwinden wieder. Eines aus seinem Buch war fünf Wochen nach Erscheinen eingestellt. Ein Wechsel kostet dann so viel wie der Umzug auf ein anderes Smartphone-System, bei ihm etwa einen Monat Arbeit.

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Statt dem System gleich eine Aufgabe zu stellen, fragt Andreas O. Loff zuerst, welche Informationen es für eine gute Antwort braucht. Das System stellt dann Rückfragen, und die Antworten darauf verbessern das Ergebnis.

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Loff rät davon ab, sich zu früh auf ein System festzulegen: Entwicklung und Energiebedarf sind teuer, Werkzeuge verschwinden wieder. Eines aus seinem Buch war fünf Wochen nach Erscheinen eingestellt. Ein Wechsel kostet dann so viel wie der Umzug auf ein anderes Smartphone-System, bei ihm etwa einen Monat Arbeit.

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Devote Bestätigungsfloskeln lassen sich abtrainieren: Andreas O. Loff will Netto-Text und hat den Systemen Sätze wie „Das ist eine super Idee“ abgewöhnt. Auch stilistische Vorgaben lassen sich dauerhaft hinterlegen, etwa der Verzicht auf bestimmte Satzzeichen.

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Statt dem System gleich eine Aufgabe zu stellen, fragt Andreas O. Loff zuerst, welche Informationen es für eine gute Antwort braucht. Das System stellt dann Rückfragen, und die Antworten darauf verbessern das Ergebnis.

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Devote Bestätigungsfloskeln lassen sich abtrainieren: Andreas O. Loff will Netto-Text und hat den Systemen Sätze wie „Das ist eine super Idee“ abgewöhnt. Auch stilistische Vorgaben lassen sich dauerhaft hinterlegen, etwa der Verzicht auf bestimmte Satzzeichen.

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Loff rät davon ab, sich zu früh auf ein System festzulegen: Entwicklung und Energiebedarf sind teuer, Werkzeuge verschwinden wieder. Eines aus seinem Buch war fünf Wochen nach Erscheinen eingestellt. Ein Wechsel kostet dann so viel wie der Umzug auf ein anderes Smartphone-System, bei ihm etwa einen Monat Arbeit.

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Zitate aus dieser Folge

Das Gegenteil von Arbeit ist nicht Nichtstun, sondern Spielen.

Joko Winterscheidt & Klaas Heufer-Umlauf

Ich fühle mich sehr häufig 13 und versuche mich auch so häufig wie möglich so um die 13 oder 12 zu fühlen, weil ich versuche jeden Tag zu spielen, raus aus der Arbeit.

Andreas O. Loff

Stell dir mal vor, du hast einen Freund, der zu allem Ja und Amen sagt und das ist eine super Idee. Mit so jemandem muss man ja nicht befreundet sein.

Andreas O. Loff

Das Problem ist nicht, ob Maschinen denken, sondern ob Menschen es tun.

B. F. Skinner, US-Psychologe, 1904-1990

Das Problem ist, solche apokalyptischen Erzählungen geben uns eine große Absolution, nichts zu tun, weil wenn die Welt eh untergeht, dann muss ich die Zukunft auch nicht gestalten.

Andreas O. Loff

Und das würde ich auch jedem sagen, der sich drei Stunden mit einem Chatbot unterhält. Geh mal raus, fass mal einen Baum an.

Andreas O. Loff

Es ist nicht die stärkste Spezies, die überlebt, sondern die, die sich am ehesten dem Wandel anpassen kann.

Charles Darwin zugeschrieben, tatsächlich aber von Leon C. Megginson, 1921 - 2010, Business-Professor

Aber hoffentlich bleibt das so, dass ich nach wie vor stundenlang mit meinem besten Freund, der zufällig neben mir wohnt, abends zusammensitze am Lagerfeuer und wir uns unpassende Witze erzählen.

Andreas O. Loff

Das Gegenteil von Arbeit ist nicht Nichtstun, sondern Spielen.

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Das Problem ist, solche apokalyptischen Erzählungen geben uns eine große Absolution, nichts zu tun, weil wenn die Welt eh untergeht, dann muss ich die Zukunft auch nicht gestalten.

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Ich fühle mich sehr häufig 13 und versuche mich auch so häufig wie möglich so um die 13 oder 12 zu fühlen, weil ich versuche jeden Tag zu spielen, raus aus der Arbeit.

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Aber hoffentlich bleibt das so, dass ich nach wie vor stundenlang mit meinem besten Freund, der zufällig neben mir wohnt, abends zusammensitze am Lagerfeuer und wir uns unpassende Witze erzählen.

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Huber & Seiler

Die Sache mit dem Älterwerden.

Klüger älter werden, ohne sich jünger machen zu müssen.

Ein unabhängiger Podcast von Brigitte Huber & Stephan Seiler.

© 2026 Huber & Seiler

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