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71 Min.
Was kostet es, jung zu bleiben? Wie hoch ist der soziale Preis von Longevity? Worauf müssen wir persönlich verzichten, wenn wir lange leben wollen?
Würdet Ihr auf die gemeinsame Zeit mit Eurem Partner / Eurer Partnerin verzichten, um statistisch gesehen länger zu leben?
Gesundheit

Stephan ertappt sich dabei, wie er Schritte, Schlafstunden oder Weingläser zählt – immer mit dem Ziel, sich „Zeit zu kaufen“ für die medizinischen Durchbrüche der Zukunft. Doch wie hoch ist der soziale Preis für die perfekte Disziplin? Brigitte hält mit ihrer bewährten Mischkalkulation dagegen: Laufen und Verzicht auf Fleisch ja, aber die Weinschorle in Gesellschaft muss bleiben.
In dieser Folge diskutieren wir über radikale Lebensumstellungen, die Weggabelung mit Ü40 und warum es manchmal gesünder ist, ein Ziel bewusst zu verfehlen, statt sich von der eigenen Smartwatch knechten zu lassen. Außerdem: Inwiefern Detektivspielen in der Kindheit die beste Vorbereitung auf das Leben war und wie es war, die Raunächte zu begehen.
Kapitelmarken
00:00 Intro & Das Schnitzler-Prinzip: Tun oder Ersehnen?
01:52 Die Wette auf die Zukunft: Warum Stephan jetzt Schritte zählt
08:41 Longevity extrem: Schlafplan versus Beziehungsleben
11:32 Lebensspanne vs. Gesundheitsspanne: Was wollen wir wirklich?
14:40 Die Mischkalkulation: Balance zwischen Laufen und Laster
28:08 Mythos Weggabelung: Muss man sich mit 40 entscheiden?
42:10 Hoffnung Medizin: Die Verdopplung des Wissens und wann Krebs endlich heilbar sein wird
52:40 Kleine Fragen, große Fragen: u.a. olympische Träume
56:00 Kindheits-Revival: Von Detektiven und Brettspielen
1:02:41 Unsere Premieren: Raunächte und KI-Experimente
1:08:45 Ausblick: Finanzielle Freiheit mit Helma Sick
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