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7

·

·

66 Min.

Warum sind wir alle Zeitoptimisten, Marc Wittmann? Wieso vergeht unsere Lebenszeit ständig anders schnell? Weshalb warten wir so ungern, selbst wenn wir genügend Zeit haben?

Ausgerechnet bei der Folge mit der Zeit funktioniert die Technik nicht.

Lebensgestaltung

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Überall, wo es Podcasts gibt:

Mikroausfall der mittelschweren Sorte.

Unser heutiger Gast, Zeitforscher, Psychologe und Zeitforscher Dr. Marc Wittmann, wartet gelassen.

Vielleicht, weil er weiß, dass unsere innere Uhr selten mit der äußeren übereinstimmt?

Schließlich klappt die Aufnahme doch noch.

Und Brigitte und Stephan wollen von Wittmann wissen, warum sich manche Jahre wie Wochen anfühlen und manche Minuten wie Ewigkeiten.

Wieso gutes Zeitmanagement im Job wichtiger sein soll als Kompetenz (wie Wittmann behauptet).

Ob eher Routinen oder Premieren die Zeit verdichten? Und was sie dehnt.

Außerdem sprechen sie über Handys, Wartezeiten im Supermarkt und den Versuch, den eigenen Zeitkompass neu zu kalibrieren.

Das alles in gut 60 Minuten.

Kapitelmarken

  • 00:00 Intro

  • 02:43 Zeit versus Erfolg

  • 05:07 Zwischen Menschen und Momenten

  • 09:09 Der Körper als Uhr

  • 10:37 Wenn Pläne ins Stolpern kommen

  • 15:07 Zeitoptimismus

  • 18:29 Im Sog des Scrollens

  • 21:04 Drei Minuten Stille

  • 34:55 Neues statt Routine

  • 38:21 Nähe und Zeitgefühl

  • 43:00 Wiederholungsschleifen

  • 55:14 Zwischen Gestern und Morgen

  • 57:31 Neue Augen, neuer Takt

Transkript zur Folge

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WEITERHÖREN

Wie finden wir raus aus der Selbstoptimierungsfalle? Wann reicht „gut genug“?

Impulse aus dieser Folge

💡

Zum Ausprobieren

Wartezeit ist nutzbare Zeit: eine liegengebliebene Sache erledigen oder kurz nachdenken, was der Tag bisher gebracht hat. Beides bringt einen zu sich zurück.

💡

Zum Ausprobieren

Aus der Routine ausbrechen und viel Neues erleben: Das schafft mehr Gedächtnisspuren und dehnt die Zeit im Rückblick.

💡

Zum Ausprobieren

Nur wer gegenwärtig erlebt, spürt die Zeit als langsam und reich. Wer nur nach vorn schaut, verpasst sich selbst.

💡

Zum Ausprobieren

Wer etwas tut, das Sinn ergibt, braucht weniger digitale Ablenkung. Im Rat-Park-Experiment ignorierten Ratten in reizreicher, sozialer Umgebung die angebotenen Drogen.

💡

Zum Ausprobieren

Routinen geben Sicherheit, die man braucht. Sie dürfen aber nicht alles überwuchern.

💡

Zum Ausprobieren

Das Handy beim Ausflug bewusst weglassen. Abstinenz trainiert die Selbstregulation und macht einen wieder zum Herrn der eigenen Zeit.

💡

Zum Ausprobieren

Erste Male nicht als To-do abhaken. Man tut, was einem gemäß ist und Freude macht; ein durchgetaktetes Wochenende rauscht vorbei.

💡

Zum Ausprobieren

Wartezeit ist nutzbare Zeit: eine liegengebliebene Sache erledigen oder kurz nachdenken, was der Tag bisher gebracht hat. Beides bringt einen zu sich zurück.

💡

Zum Ausprobieren

Das Handy beim Ausflug bewusst weglassen. Abstinenz trainiert die Selbstregulation und macht einen wieder zum Herrn der eigenen Zeit.

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Routinen geben Sicherheit, die man braucht. Sie dürfen aber nicht alles überwuchern.

💡

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Nur wer gegenwärtig erlebt, spürt die Zeit als langsam und reich. Wer nur nach vorn schaut, verpasst sich selbst.

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Wer etwas tut, das Sinn ergibt, braucht weniger digitale Ablenkung. Im Rat-Park-Experiment ignorierten Ratten in reizreicher, sozialer Umgebung die angebotenen Drogen.

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Aus der Routine ausbrechen und viel Neues erleben: Das schafft mehr Gedächtnisspuren und dehnt die Zeit im Rückblick.

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Erste Male nicht als To-do abhaken. Man tut, was einem gemäß ist und Freude macht; ein durchgetaktetes Wochenende rauscht vorbei.

💡

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Wartezeit ist nutzbare Zeit: eine liegengebliebene Sache erledigen oder kurz nachdenken, was der Tag bisher gebracht hat. Beides bringt einen zu sich zurück.

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Wer etwas tut, das Sinn ergibt, braucht weniger digitale Ablenkung. Im Rat-Park-Experiment ignorierten Ratten in reizreicher, sozialer Umgebung die angebotenen Drogen.

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Das Handy beim Ausflug bewusst weglassen. Abstinenz trainiert die Selbstregulation und macht einen wieder zum Herrn der eigenen Zeit.

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Aus der Routine ausbrechen und viel Neues erleben: Das schafft mehr Gedächtnisspuren und dehnt die Zeit im Rückblick.

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Routinen geben Sicherheit, die man braucht. Sie dürfen aber nicht alles überwuchern.

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Erste Male nicht als To-do abhaken. Man tut, was einem gemäß ist und Freude macht; ein durchgetaktetes Wochenende rauscht vorbei.

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Zitate aus dieser Folge

Nur wenn wir gegenwärtig erleben, können wir auch Zeit als langsam vergehend, als emotional reichhaltig erleben.

Marc Wittmann

Sie wollen ja nicht zum Chirurgen gehen und sagt Ihnen dann ich mache diese Operation genau zum ersten Mal.

Marc Wittmann

Die digitalen Medien nehmen uns die Lebenszeit, die gefühlte weg.

Marc Wittmann

Ich bin so wie alle Menschen auch genauso deppert.

Marc Wittmann

Nur wenn wir gegenwärtig erleben, können wir auch Zeit als langsam vergehend, als emotional reichhaltig erleben.

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Huber & Seiler

Die Sache mit dem Älterwerden.

Klüger älter werden, ohne sich jünger machen zu müssen.

Ein unabhängiger Podcast von Brigitte Huber & Stephan Seiler.

© 2026 Huber & Seiler

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