Folge

Neue Folgen immer mittwochs

Folge

2

·

·

28 Min.

Können wir alle Hundert werden, Volker Limmroth? Wie gelingt ein langes Leben?

In Folge 2 geht es um eine große Frage:

Gesundheit

▶ Jetzt reinhören

Folge abspielen

Überall, wo es Podcasts gibt:

Was können wir selbst dafür tun, gesund 100 zu werden? Was liegt in unseren Genen – und wie viel können wir selbst dafür tun?

(Spoiler: Jede Menge. Das behauptet zumindest unser Gast.)

Brigitte & Stephan sprechen mit dem Langlebigkeitsforscher Prof. Dr. Volker Limmroth über die neuesten Erkenntnisse.

Er gibt jede Menge Longevity-Tipps, die wir im Alltag umsetzen können.

Brigitte und Stephan lernen in dieser Folge einiges:

Zu wie viel Prozent wir unsere Lebenserwartung mit unserem Lebensstil steuern können. (Prof. Limmroth nennt sogar eine konkrete Zahl!)Wie sinnvoll biologische Alterstests sind.Warum unsere Oberschenkel und Tanzen lebensverlängernd sein können.Welche Rolle Sinn, Spiritualität, Achtsamkeit und soziale Bindungen spielen.Was wir von den Weltregionen lernen können, in denen die Menschen besonders alt werden.Wie KI, Genom-Analyse und personalisierte Medizin uns in Zukunft womöglich noch älter werden lassen.Worauf Prof. Limmroth niemals verzichten würde – auch wenn’s nicht lebensverlängernd ist.

Dazu ganz konkret:

Die wichtigsten Life-Hacks und Tipps für ein langes, gutes Leben.Wie sich gute Gewohnheiten in den Alltag integrieren lassen.Dass es auch guten Stress gibt, der uns nicht früher sterben lässt. (Der schlechte Stress aber schon.)Und was Premieren mit unserem Zeitgefühl machen.

Kapitelmarken

  • 00:00 Einführung in die Langlebigkeit

  • 01:17 Statistiken zur Lebenserwartung

  • 02:15 Gesund leben: Prävention und Genetik

  • 07:27 Die Rolle der Muskulatur für ein langes Leben

  • 10:29 Ernährung und ihre Auswirkungen auf die Gesundheit

  • 12:27 Zukunft der Medizin: Genomforschung und KI

  • 16:03 Lebensstil und soziale Faktoren für Langlebigkeit

  • 22:37 Praktische Tipps für ein gesundes Leben

  • 23:35 Stressmanagement und Lebensqualität

Transkript zur Folge

Brigitte Huber 0:00
So, ich verspreche, es wird die nächsten 25 Minuten jede Menge guter Nachrichten geben. Ich gucke zu dem Herrn links neben mir, aber ich fange schon mal mit einer sehr erfreulichen Zahl an. Wir werden heute doppelt so alt wie vor 150 Jahren. Frauen, bisschen älter haben wir uns vielleicht verdient, 83 Männer, so um die 79 noch eine gute Nachricht. Wir können auch Gut und gerne 100 werden, vielleicht sogar 120, 150, sagt der Mann neben mir, Volker Limrod, Professor Volker Limrod, Neurologe und Longevity Forscher, das heißt, er forscht darin, wie wir nicht nur lange leben, sondern auch lange gesund leben. Herzlich willkommen Prof. Limmroth hier.

Volker Limmroth 0:53
Vielen Dank, dass ich da sein kann..

Brigitte Huber 0:54
Herzlich willkommen, liebes Publikum.

Stephan Seiler 0:57
Ich bin Brigitte Huber, Ich bin Stephan Seiler. Wir beide sind Journalisten und sind nicht nur heute hier, um über Longevity und Langlebigkeit zu sprechen, sondern auch um einen Podcast aufzuzeichnen, der im Oktober starten wird. Also all das, was in den nächsten 25 Minuten passiert wird aufgezeichnet.

Brigitte Huber 1:17
Es ist eine Premiere, also es ist unser allererstes Mal auf dieser Bühne mit diesem Podcast. Also ein besonderer Moment. Ja, also sie sagen 100 120 zu werden ist eigentlich möglich. Woher die Zuversicht, woher kommt das?

Volker Limmroth 1:36
Schon allein durch die Statistik, wenn wir uns anschauen, wie viele Hundertjährige gab es, Sagen wir Mitte der er Jahre, was würden sie schätzen? Ich sage mal 2000, ne, es waren nur 160, wow, OK. Um die er herum hatten wir dann schon 6000 und wie viele Hundertjährige hatten wir letztes Jahr 2024?

Brigitte Huber 1:55
Was glaubt ihr? Danke.

Volker Limmroth 2:04
Wenn wir das extrapolieren, wenn wir nur die Zahlen weiterführen bis zum Jahr 2050, werden wir dann Jährige haben, also eine Stadt wie Tübingen und nochmal obendrauf Und.

Brigitte Huber 2:15
Ohne dass wir was tun dafür passiert das von selber.

Volker Limmroth 2:18
Das passiert nicht ganz von selber. Das passiert natürlich sozusagen durch die moderne Medizin, aber auch dadurch, dass eben viel Kenntnisse in die Bevölkerung reinpenetrieren, die Menschen tatsächlich ein bisschen besser auf ihren Blutdruck achten, ihre Statine nehmen, wenn sie eine Hypercholesterinämie haben und so weiter. Also diese Dinge der Prävention viel zu langsam, aber penetrieren jetzt ja doch sehr gut in die Bevölkerung rein, zumindest in die Kreise, die das wissen möchten.

Brigitte Huber 2:44
OK, was haben Sie jetzt beispielsweise an diesem Donnerstag schon gemacht, um 100 zu werden.

Volker Limmroth 2:50
Ich bin alle Treppen, die ich sehen konnte, auch am Flughafen hochgegangen, habe die Rolltreppen gemieden und habe geguckt, dass ich all das, was ich gehen kann, gegangen bin.

Brigitte Huber 3:02
Und Das reicht, um 100 zu werden.

Volker Limmroth 3:04
Das reicht vielleicht nicht an einem Tag. Aber grundsätzlich, sagen wir mal, haben wir zwei einmal all das, was uns krank macht, möglichst zu vermeiden und dann aktiv sozusagen die Gesundheit zu fördern. Das ist einem nicht direkt evident. Damit muss man sich so ein ganz bisschen beschäftigen. Aber wenn Sie diese beiden Komponenten gut miteinander kombinieren, dann haben Sie eine gute Chance, sehr alt zu werden. Und was am wichtigsten ist, möglichst gesund alt zu werden und nicht ab Mitte 60 im Siechtum langsam Ihr statistisches Lebensalter zu erreichen.

Brigitte Huber 3:36
Okay.

Stephan Seiler 3:37
Ich habe in Ihrem Buch gelesen, dass so Dinge wie Nichtrauchen natürlich eine Rolle spielen, gesunde Ernährung, ganzen Sport machen. Und dabei stelle ich mir immer die Frage, wenn ich all das machen muss, was da von mir abverlangt wird, dann klingt das nach einem sehr strikten, sehr planmäßigen Leben. Heißt langes Leben, langweiliges Leben?

Volker Limmroth 3:55
Ich würde sagen überhaupt nicht. Man muss natürlich Spaß an diesen Dingen haben und wenn der eine oder andere Zwang dahin kommt, muss man sich vielleicht überlegen, wie man sich selber überlisten kann. Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass man Glück und Pech mit seiner Genetik haben kann. Sie kennen alle das Beispiel von Helmut Schmidt, der 97 geworden ist, 60 70 Jahre lang zwei Packungen Mentholzigaretten geraucht hat und siehe da, der hat kein Bronchialkarzinom gekriegt und keinen Schlaganfall, sondern der ist relativ geistig fit, mit 97 verstorben. Er war dann nicht mehr wirklich mobil. Okay, aber bis 95 war der relativ gut beieinander, hatte einfach eine sehr gute Physis, eine gute Genetik.

Brigitte Huber 4:34
Das ist, darf ich ganz kurz eingrätschen, darüber haben wir nämlich gestern Abend geredet, ob man wirklich dieses Beispiel mit Helmut Schmidt und ich habe dann gesagt, ne, das lassen wir mal, weil dann werden Sie vermutlich die Augen rollen und sagen. Aber es ist eben ein beliebtes Beispiel, um zu zeigen, es gibt Menschen, die machen vieles, was nicht gesund ist und werden trotzdem alt. Wie viel Prozent würden Sie denn sagen, haben wir selber in der Hand?

Volker Limmroth 4:58
Wir haben bestimmt 60 70 Prozent in der Hand, Aber wir müssen uns darüber klar werden, ob wir günstig sind oder nicht, wenn wir begünstigt sind, dann sollten wir trotzdem gut leben. Bloß wenn wir nicht begünstigt sind, dann sollten wir das realisieren und dann müssen wir mehr tun als die anderen.

Brigitte Huber 5:15
OK, und woran merke ich, wenn ich begünstigt bin?

Volker Limmroth 5:18
Das merken Sie schon genau das familiäre Umfeld, meine Vor Profan geben mir schon so eine Idee, aber dann reichen einfache Bluttests. Wenn ich eben hohes Cholesterin habe und mich gesund ernähre, dann weiß ich, okay, das ist jetzt ungünstige Genetik, Meine Leber produziert einfach viel Cholesterin, da muss ich insbesondere das böse Cholesterin, das LDL Cholesterin und dann muss ich einfach ein Statin nehmen, das ist jetzt eine Komponente von.

Brigitte Huber 5:45
Sagen wir mal 50 okay, weil sie es gerade ansprechen mit Test und so. Also es ist ja heute möglich über verschiedene Tests, ich nenne es jetzt mal unsere wahrscheinliche Verweildauer auf der Erde zu bestimmen, um das hässliche Wort Sterbedatum nicht in den Mund zu nehmen. Sie haben das auch gemacht, Was sind denn das für Tests und warum wollten Sie das wissen?

Volker Limmroth 6:08
Also da gibt es verschiedene Tests, die unser biologisches Alter mit dem kalendarischen abgleichen. Das kann stimmen, da kann man auch sehen, dass man vielleicht tatsächlich ein bisschen jünger ist. In einigen dieser Tests bin ich tatsächlich etwas jünger als mein kalendarisches Alter. Wenn ich das nicht bin, sagt es mir aber okay, ich bin jetzt nicht kalendarisch, ich bin kalendarisch 63 wie in meinem Fall, aber biologisch bin ich leider schon 68 oder 73 dann kann ich mir überlegen, okay, wie drehe ich diese Uhr mal wieder so ein Stückchen zurück und kann da einen Schwerpunkt drauflegen.

Stephan Seiler 6:42
Also kann ich auch alle paar Monate einen neuen biologischen Test machen. Falls mir das Ergebnis nicht gepasst von heute habe ich eine neue Chance nächste Woche.

Volker Limmroth 6:49
Ja, bloß, Sie müssen sich auch klarmachen, diese biologischen Uhren reagieren natürlich sehr träge, die haben eine gewisse Standardabweichung, je nachdem was sie benutzen, Das heißt, die sind nicht auf den Tag genau oder auf ein Jahr genau, aber sie geben ihnen schon relativ gute Richtung. Übrigens, um es noch komplizierter zu machen, nicht alle Bestandteile unseres Körpers altern gleich schnell. Ich kann vielleicht in meinen Muskeln, unter meinen Gelenken älter sein, aber in meinem Gehirn, Hörwesen, meinen Augen jünger, Also kann.

Brigitte Huber 7:17
Ich eine jährige Lunge haben und ein jähriges Gehirn.

Volker Limmroth 7:21
Das ist eine dumme Kombination, aber man merkt es dann wesentlich nicht.

Stephan Seiler 7:27
Welche Körperteile sollten besonders jung sein, auf welche muss ich besonders achten?

Volker Limmroth 7:31
Also 1 relativ banal ist die Muskulatur von Oberschenkel und Unterschenkel, weil das ist die beste Sturzprophylaxe, wenn ich älter werde.

Brigitte Huber 7:40
Deswegen haben wir uns entschieden zu stehen jetzt und nicht zu sitzen, oder weil.

Volker Limmroth 7:43
Die Frage war, und gehen Treppen?

Stephan Seiler 7:45
Das ist eine schockierende Nachricht für viele junge Menschen, die ins Fitnessstudio pilgern und nur den Oberkörper trainieren, damit das so gut aussieht auf den Bildern. Und dann das untenrum, das ist ja.

Volker Limmroth 7:55
Auch schön, das ist die B Note. Aber besser schützen vor Sturz und Gebrechlichkeit tun uns tatsächlich unsere Oberschenkel und Unterschenkel, Unterschenkelmuskeln. Und es gibt banale Studien, das ist kein Voodoo, die korrelieren tatsächlich Umfang von Oberschenkel und Unterschenkel mit der Lebenserwartung. Passt tatsächlich nicht auf ein Jahr genau. Aber diese Muskulatur schützt sie einfach vor Gebrechlichkeit, vor Stürzen. Denn woran sterben wir, wenn wir sagen, der Mensch ist an Altersschwäche gestorben? Das sind Knochenbrüche, das sind Schenkelhalsfrakturen, die erste schaffen wir noch, die zweite, da kriegen wir eine Lungenembolie, kriegen wir eine Immobilitäts Lungenentzündung. Aber wenn wir gar nicht erst in diese Situation kommen, weil wir kräftige Muskeln haben und wenn wir fallen, uns nicht gleich was brechen, dann sind wir damit einfach besser geschützt und holen ein paar Jahre raus.

Brigitte Huber 8:41
Wie viel Zeit investieren Sie pro Woche.

Volker Limmroth 8:43
In etwa in Ihre Oberschenkel, in meine Oberschenkel? Das mache ich tatsächlich jeden Tag. Ich habe in meiner Klinik eine Station auf der neunten Etage und eine auf der vierten und mein Büro ist im Erdgeschoss, da gehe ich jeden Tag neunte Etage. Das heißt, ich gehe am Tag etwa 30, 35 Etagen ohne Sauerstoffgerät und bisher ohne Sauerstoffgerät.

Stephan Seiler 9:09
Also Treppensteigen kann das Leben verlängern.

Volker Limmroth 9:12
Es ist sozusagen die banalste Art, Ihre Oberschenkelmuskel und die Unterschenkelmuskel zu trainieren.

Brigitte Huber 9:17
Verraten Sie uns denn auch, was der Test ausgespuckt hat, wie alt Sie werden?

Volker Limmroth 9:23
Der ist relativ, sagen wir mal so, der hat mich ermutigt weiterzumachen. Der ist auch nicht auf Ein Jahr. Genau. Aber ich bin gut auf der Spur meiner Urgroßmütter und die haben wir erfahren.

Brigitte Huber 9:36
96, 97 geworden und hat Sahnetorte gegessen.

Volker Limmroth 9:40
Jeden Tag und haben tatsächlich auch immer ein bisschen was Zuckriges und Süßes.

Brigitte Huber 9:45
Nachmittags macht uns auch Mut, man kann.

Volker Limmroth 9:48
Das ja auch wieder verstoffwechseln.

Brigitte Huber 9:49
Und wem würden Sie denn zu so einem Test raten? Oder auch wem würden Sie eher abraten? Also Stephan macht sich eh immer so wahnsinnig viel Gedanken, isst aber dann wieder Süßigkeiten, wo ich immer sage, also entweder oder macht er entweder.

Stephan Seiler 10:01
Genau die Widersprüchlichkeit des Lebens.

Volker Limmroth 10:03
Der müsste ja eigentlich sich am wenigsten von uns dreien Gedanken machen. Könnte ja unser Sohn sein, das wird schon hart, aber. Aber man kann nicht früh genug anfangen.

Stephan Seiler 10:16
Was war die Frage?

Volker Limmroth 10:18
Na, Buzzi, jetzt habe ich ihn aus dem Konzert gebracht.

Brigitte Huber 10:22
Jetzt haben Sie sogar mich aus dem Konzert gebracht mit der Vorstellung.

Volker Limmroth 10:24
Das war nicht meine.

Brigitte Huber 10:25
Aber gut, mein gut, wieso nicht?

Stephan Seiler 10:29
Wenn ich eine Frage dazu stellen darf, da Sie ja auch gerade die einzelnen Gerichte angesprochen haben, ständig hört man ja neue, neue Nachrichten rund um die Lebenserwartung, was gesund ist, was ungesund ist. Die Wissenschaft muss ich korrigieren. Salz war out, dann war Salz wieder in Kaffee sollte man trinken, dann nicht so viel, dann am besten gar nicht. Letzte Woche habe ich gehört, dass Cola Zero und alle Zero Getränke unfassbar schädlich fürs Gehirn sind. Habe ich jahrelang getrunken, um dem Zucker auszuweichen, dem anderen großen Feind. Ständig gibt es eine neue Wahrheit. Wie, wie kann man da durchsegeln? Wie segeln Sie da durch, ohne sich ständig wahnsinnig machen zu lassen? Ich meine, wem kann ich da trauen, wem nicht?

Volker Limmroth 11:10
Also gibt eigentlich ein paar ganz wenige Einfache Regeln. Punkt 1, nie zu viel. Das heißt, essen Sie nur so viel, wie sinnvoll für Sie ist und was Sie tatsächlich am Tag verbrennen. Und wenn Sie tatsächlich am nächsten Tag einen Marathon laufen, dann können sie auch gerne 6000 Kalorien zu sich nehmen. Aber wenn Sie das jeden Tag machen und keinen Marathon laufen, dann werden Sie es eben irgendwann spüren. Punkt eins. Punkt zwei, es gibt Dinge, die sind nicht gut für den Körper, wie gesättigte Fettsäuren. Die sollten Sie vermeiden. Ist auch relativ einfach. Also wenn ich mich nur von Pommes und Currywurst ernähre, habe ich irgendwann die Konsequenzen. Chips genauso. Das heißt nicht, dass ich die nie essen darf, aber die sollte ich weglassen. Ich kann Fleisch essen, das ist überhaupt kein Problem, aber bitte dann auch mit, sagen wir mal, wenigen Schadstoffen und immer an diese gesättigten Fettsäuren denken, die der Körper ganz schlecht verstoffwechselt und die sich dann sehr gerne eben in den Gefäßen absetzen.

Stephan Seiler 12:06
OK, also das sind traurige Nachrichten für mich.

Brigitte Huber 12:09
Er hat mir letzte Woche das geschickt mit dem Diet Code und hat dazu.

Volker Limmroth 12:13
Geschrieben, ich bin geliefert, aber er läuft doch halbmarathons. Dann sind sie sozusagen homefree, weil sie fast alles verstoffwechseln.

Stephan Seiler 12:23
Also darf ich jeden Tag zwei dieser Cola Sirum reinschütten, verstoffwechseln Sie alles.

Brigitte Huber 12:27
Wir kommen jetzt wieder mal auf ein positives Thema und zwar finde ich eine phänomenale Zahl. Alle elf Monate, haben Sie gesagt, verdoppelt sich im Moment das medizinische Wissen. Also so ist das, sagen Sie.

Volker Limmroth 12:40
Ja, es ist also der Wissen zu SA ist inzwischen exponentiell. Also der ist nicht mal logarithmisch, er ist exponentiell.

Brigitte Huber 12:47
Okay. Und das bedeutet, wir haben gute Chancen, dass beispielsweise ganz schlimme Krankheiten wie Krebs wir in absehbarer Zeit in den Griff bekommen oder auch Alzheimer wir zumindest wirklich so verlangsamen können und hinauszögern. Wie ist es mit dem Altwerden, mit dem Älterwerden? Wird dagegen irgendwann mal eine Pille erfunden werden?

Volker Limmroth 13:06
Also die Pille vielleicht nicht, aber eigentlich startete alles mit der Sequenzierung menschlichen Genoms vor ungefähr 20 Jahren. 3000 Wissenschaftler über 13 Jahre sequenzierten ein menschliches Genom, kostete etwa eine Milliarde. Daraus haben wir wahnsinnig viel gelernt. Und jetzt nehmen wir diese ganzen Puzzleteile. Wir können sie heute durchsequenzieren innerhalb von 48 Stunden und das kostet gerade mal 600 Dollar. Und wir können jetzt sozusagen einzelne Sequenzen rausnehmen, gucken, welche Gene für welche Erkrankungen wichtig sind und dann eben extrapolieren, was macht uns kranker mit diesen Genen, welche Genmuster sind für was verantwortlich und können sozusagen Strategien entwickeln, die gezielt uns in das Ziel führen, das wir anstreben, Stichwort Krebs. Inzwischen sequenziert man Tumorzellen durch, um zu gucken, welches sind die Hauptmechanismen, die die wachsen lassen und sich teilen lassen Und dann gibt es die entsprechende Medikation dazu. Und ich plappere jetzt nur das nach was ich von den Onkologen höre. Ich bin kein Onkologe, die sagen mir alle, in fünf Jahren gibt es keine Chemotherapie mehr, weil es völlig unwissenschaftlich, aber unspezifisch ist, sondern es wird eben sich rein nach der Molekularbiologie der Tumorzelle richten und so wird es in vielen Bereichen sein. Beim Alzheimer haben wir jetzt die ersten monoklonalen Antikörper gegen das Eiweiß, das sich da ablagert, gegen Amyloid. Das ist ein Riesenschritt in die richtige Richtung. Das ist noch Nicht der Weisheit letzter Schluss, aber eine irre Leistung in den letzten 30 Jahren oder das Beste, was wir überhaupt in den letzten 2000 Jahren für die Alzheimer bekommen haben. Ähnlich ist es in der Neuroimmunologie, könnt jetzt ganz viele Beispiele aufzählen. Es macht Spaß Mediziner zu sein im Moment und ich beneide alle Assistenten, junge Assistenten, die ich einstelle, wenn ich daran denke, was die in den nächsten dreiig, fünf und dreiig Jahren alles erleben dürfen an Lösungen, die wir haben. Und das, was ja das Hauptthema dieses Meetings hier ist, KI wird das sowas von beschleunigen und so verändern.

Brigitte Huber 15:12
Das ist glaube ich auch deine Frage jetzt, oder?

Stephan Seiler 15:14
Inwiefern kann uns KI denn das Älterwerden verschönern, verbessern, erleichtern?

Volker Limmroth 15:20
Es kann uns natürlich insbesondere Risikofaktoren wesentlich besser und präziser benennen und zwar individualisiert auf unsere Genetik. Das ist ein ganz junges Feld, das gerade explodiert und da werden wir noch wahnsinnig viel von hören und das wird sicher einen Sprung verursachen, auch in der Lebenserwartung.

Brigitte Huber 15:39
OK. Worüber wir ja eigentlich nicht so gerne sprechen bei all den guten Zahlen ist, dass wir zwar immer älter werden, aber auch die Zeit, wo es uns nicht mehr so gut geht, ist relativ lang. Also ich habe auch bei Ihnen im Buch gelesen, ungefähr 20 Prozent sind wir in, wie nennen Sie es, fragilerem Gesundheitszustand.

Volker Limmroth 16:02
Chronischer Erkrankungen.

Brigitte Huber 16:03
Mit chronischen Erkrankungen. Jetzt blicken wir ja auch hoffnungsvoll oft in Regionen, wo Menschen sehr lange sehr gesund und fröhlich alt werden, diese sogenannten Blue Zones. Was können wir uns da abschauen von?

Volker Limmroth 16:17
Also von denen können wir uns eine ganze Menge abschauen, weil die so eine gesunde Mischung von Spiritualität haben. Das heißt, die stehen morgens auf und wissen warum. Die haben ein Ziel. Das sind alles Menschen, die nicht einsam sind, sondern in sehr gefestigten sozialen Gruppen leben, die bewegen sich wahnsinnig viel auch mit komplexen Bewegungsmustern. Das ist ein Punkt, den wir völlig vernachlässigen. Bewegung ist gut, aber wichtig ist auch, dass ich meinen Bewegungskortex jung halte, neue Synapsen durch komplexe Bewegungsmuster, die ich immer wieder ausübe. Deswegen mein Lieblingssatz an Meine Patienten, die 80 sind, geht tanzen, bitte lernt noch mal tanzen. Das ist das Beste, was ihr machen könnt. Und dann kommt noch dazu, dass die sich in der Regel sehr bodenständig ernähren und auch fast fast immer darauf achten, dass sie nicht zu viel essen. Und in Okinawa ganz extrem diese Menschen hören auf zu essen, wenn sie etwa 70 Prozent ihres Hungergefühls gestoppt haben, dann brechen die die Nahrungskette ab.

Brigitte Huber 17:23
Und das heißt, man hat eigentlich noch.

Volker Limmroth 17:24
Hunger, aber lässt stehen oder der vergeht nach einer gewissen Zeit von alleine weiter. Das ist einfach eine Frage des Trainings und wo worüber wir noch nicht gesprochen haben, ist Intervallfasten, womit wir sozusagen die Müllabfuhr des Körpers, die Autophagie ankurbeln können. Das ist auch so ein Punkt, der wahrscheinlich uns dabei hilft, einen gesunden Körper möglichst lange zu behalten.

Brigitte Huber 17:46
Ich habe auch gelesen, wir haben auch gelesen, Alkohol ist gar nicht so schlimm.

Volker Limmroth 17:50
Wie man manchmal auch da. Das war gute Einleitung oder gute Diätmusik. Alkohol in Maßen, ja, und da gehört auch zur Wahrheit, das ist von Individuum zu Individuum sehr unterschiedlich. Männer vertragen es bisschen besser, schlagen allerdings auch öfter über die Stränge mit Alkohol als Frauen. In kleinen Mengen sozialverträglich, ist gut, in großen Mengen hochprozentig, macht natürlich, ist nicht gut, erhöht den Blutdruck, macht viele andere Dinge im Körper.

Stephan Seiler 18:23
Und Intervallfasten ist ja das Fasten über mehrere Stunden lang nichts zu essen. 16 Stunden, müssen das 16 Stunden sein oder reichen auch 12?

Volker Limmroth 18:31
Es reichen auch weniger. Wichtig ist einfach, dass man es mal eine Weile macht. Man darf da gerne ungesüßten Tee trinken, um sozusagen vielleicht ein Hungergefühl besser zu unterdrücken. 16 Stunden ist ideal oder auch mal den ganzen Tag, aber genug Flüssigkeit zu sich nehmen. Aber Hauptsache man macht 12 oder 14 Stunden. Hilft auch schon weiter.

Stephan Seiler 18:49
In Ihrem Buch habe ich auch über die Blousons gelesen, Sie haben es schon gesagt, die Spiritualität eine große Rolle spielt. Kann ich das hier in unserem säkularen Westen auch ersetzen durch Yoga, Meditation, durch Achtsamkeitsgeschichten, die jetzt ja auch ganz viele Leute machen.

Volker Limmroth 19:05
Also mit Sicherheit. Uns fällt es halt in unserer individualisierten Welt, wo das Individuum so wichtig ist, etwas schwerer als in diesen Blue Zones. Davon gibt es ja auch nicht so viele. Aber ich glaube, der Schlüssel ist, dass man morgens weiß, warum man aufsteht und dass das Leben Spaß macht. Und wenn das Leben keinen Spaß mehr macht, weil meine ganzen Freunde weggestorben sind und meine Kinder wohnen in Australien und ich bin alleine und weiß eigentlich gar nicht genau, warum ich morgens aufstehen soll, dann wird man eben auch nachlässiger mit sich selber und dann kommt diese Abwärtsspirale eben schneller in Gang. Und das ist eben Schlüsselaspekt bei diesen Blue Zones, in denen eben die Menschen in einem sehr sozialen, gemeinschaftlichen Verbund leben.

Brigitte Huber 19:50
Sie beschäftigen sich ja ihr ganzes Leben nahezu schon, also seit dem Medizinstudium mehr oder weniger mit diesem Thema. Was hat Sie in der letzten Zeit richtig überrascht? Weil man denkt bei der Forschung, es kommt immer wieder Ähnliches, außer jetzt dieser extrem dynamischen Entwicklung.

Volker Limmroth 20:08
Also ich muss noch mal auf die Sequenzierung des Genoms zu sprechen kommen. All das, was sich da jetzt rausholen lässt. Wir haben immer gedacht, okay, wir sequenzieren das Genom und dann, also ich war nicht daran beteiligt. Also wenn ich mir sage, wir Menschen oder wir Wissenschaftler und dann wissen wir wie die Karte des Lebens ist und dann merken wir jetzt, das ist wesentlich komplizierter als gedacht, wie immer im Leben. Es geht um Genmuster und wir, wir müssen diese Muster erkennen, um bestimmte Phänotypen bei Erkrankungen besser zu verstehen. Und in diese Muster können wir oder mit diesen Muster können wir interagieren oder wir können bestimmte Aspekte rausnehmen, verändern, im Zweifelsfall Gentherapie machen. Wir haben eine Erkrankung in der Neurologie, spinale Muskelatrophie, da klappt jetzt die erste Gentherapie bei Kindern sensationell. Und dieser Aspekt, der fasziniert mich, oder? Dass der so schnell kommt und ich das sozusagen in meiner beruflichen Zeit noch sehen darf, das hätte ich nicht erwartet.

Brigitte Huber 21:08
Bei uns hat sich jetzt das Bild hinten geändert. Zum einen sieht man hier, das ist der Podcast, den es ab Oktober dann geben wird. Und hier, das ist ein Buch, das ich mit einer Kollegin geschrieben habe. Und so kamen wir auch auf Professor Limrod, weil meine Kollegin hat ihn eben interviewt. Ein Thema, und darauf möchte ich Sie jetzt noch mal ansprechen, was zwar das Leben nicht wirklich verlängert, was unser Zeitgefühl aber positiv beeinflusst und dehnt, sind Premieren. Dinge, die wir zum ersten Mal machen. Und in diesem Podcast wollen wir das auch immer von unseren Leuten wissen. Also wirklich, wo mein Zeitgefühl sich ausdehnt. Was war denn entweder Ihre letzte Premiere oder welche planen Sie als nächstes?

Volker Limmroth 21:49
Also eine Premiere, die ich erlebt habe, zunächst unfreiwillig, das war während Covid, als es schwer war rauszugehen und so weiter. Da habe ich angefangen, Rezepte meiner Großmutter nachzukochen, die Sahnetörtchen oder Ne, das sind banale Gerichte gewesen, die aber heute kaum noch jemand kennt, wie gefüllter Kohl, gefilterte Fisch und all so ein Schnickschnack. Und ich hatte so ein Buch, das meine Großmutter geschrieben hat, oder also handschriftlich, wo sie Ihre Rezepte und das habe ich angefangen nachzukochen. Erst so ein bisschen aus Not heraus, weil man kaum einkaufen gehen konnte und dann ist daraus so eine kleine Leidenschaft, ist zu viel gesagt, aber Freude geworden. Und ich koche regelmäßig so ein paar von den Gerichten meiner Großmutter nach.

Stephan Seiler 22:37
Klasse, in Ihrem Buch schreiben Sie ja, benennen Sie ja unfassbar viele Tipps, Lebenshilfen und so weiter. Eben haben Sie auch schon einige genannt. Können Sie uns jetzt hier nochmal die drei zentralen Lifehacks, die ultimativen Tipps zum Älterwerden nennen, damit wir mit denen jetzt nach Hause gehen und alle alt werden.

Volker Limmroth 22:54
Also es ist eine Mischung aus Spaß am Leben haben, auf seinen Körper achten in zwei Bereichen. Das ist einmal Prävention, die wichtigsten Dinge, an denen wir erkranken. Die Menschen kommen zu uns Ärzten ja immer, wenn es zu spät ist. Wir sehen ja nur kranke Menschen, aber wir sehen nicht die gesunden, denen wir Pass auf, du hast den und den Risikofaktor. Das heißt, ich kann allen nur raten, guckt mal, welche Risikofaktoren ihr habt und schaltet die aus. Und dann die dritte Macht das, was dem Körper gut tut, eine vernünftige Schlafarchitektur haben genug Bewegung und gucken, dass man das alles sehr schön miteinander integriert. Das wäre so meine Meinung. Schneller Hack dazu.

Stephan Seiler 23:35
Hier bei Big Bang sind ja vermutlich auch sehr viele Menschen mit eng gefüllten Tagen und dicht vollgepackt auch immer wieder mit Stress. Was empfehlen Sie da? Wie viel Stress ist noch okay? Ist okay, mal eine Woche lang gestresst zu sein, wenn ich dann am Wochenende ausschlafe. Wie lautet Ihr Stressmanagement?

Volker Limmroth 23:54
Also Sie müssen zwischen zwei Arten von Stress unterscheiden, Der Eustress und der Stress, der uns gut tut. Die Sachen, die Sie gerne machen, auch eng zeitlich getaktet, die werden Ihnen gar nicht groß schaden. Die, die emotional schlecht besetzt sind, die lassen Katecholamine aus ihrer Nebennierenrinde ausscheiden, die erhöhen Ihren Blutdruck, die sollten Sie reduzieren oder davon sollten Sie nur wenig in der Woche zulassen. Was an euch Stress ist das, was Ihnen Spaß macht, Texte schreiben, mit ihren Kindern rumtollen, joggen gehen, was auch immer mag, da können Sie sich ruhig stressen. Solange das positiv besetzt ist, wird sich Ihr Blutdruck damit nicht groß bewegen.

Brigitte Huber 24:32
Ist auch ein bisschen Mindset dann, oder?

Volker Limmroth 24:35
Auf alle Fälle.

Brigitte Huber 24:39
Wir können jetzt leider über viele Sachen jetzt nicht mehr sprechen, auch das erspare ich dir jetzt auch, Stephan, weil du dir immer eher Sorgen machst, dass wir Frauen da deutlich bessere Karten haben beim Älterwerden. Und von den 100 jährigen sind wie viel Prozent?

Volker Limmroth 24:52
70, 80 und die älteste Frau Jean Clément 122 bei Border, da könnte man.

Brigitte Huber 24:58
Noch tief reingehen, tun wir jetzt nicht. Aber erzählen Sie uns, dass wir auch ein gutes Gewissen haben, auch wenn es Ihr Leben verkürzt. Worauf würden Sie niemals verzichten wollen?

Volker Limmroth 25:11
Auf Kaffee und ab und zu auf einen Schluck Rotwein. Also wenn ich mich entscheiden müsste zwischen, sagen wir mal, ich esse gerne ein Stück Fleisch und einen Schluck Rotwein abends, dann würde ich eher Vegetarier wählen.

Brigitte Huber 25:25
Okay, gut. Also würde ich sagen, das ist ein Wort.

Stephan Seiler 25:29
Wir transkribieren das dann nachher nochmal. Da gibt es ein Handout draußen für alle. Hört einfach gerne unseren Podcast an ab Oktober. Ihr könnt euch, es gibt ihn noch nicht, er ist noch nicht angelegt bei Spotify oder so, das wird erst Anfang Oktober geschehen. Wenn ihr mögt, könnt ihr euch gerne es merken, abfotografieren etc. Das Buch von Brigitte und Anne Bärbel.

Brigitte Huber 25:49
Gibt es hier, da geht es dann schon um eine andere Altersklasse, wie sie ja eingespielt haben, weswegen er fast unser Sohn sein könnte. Also da geht es dann so ab Mitte 50, aber wir wollen Menschen beim Älterwerden begleiten und zwar schon ab Jugendlichen 40 plus.

Stephan Seiler 26:06
Dankeschön, dass du das.

Brigitte Huber 26:07
Vielen herzlichen Dank.

Volker Limmroth 26:08
Gerne für die Einladung.

WEITERHÖREN

Folge

4

·

52 Min.

Mit

Yael Adler

Was müssen wir essen, damit wir uns in unserer Haut (lange) wohlfühlen? (1/2)

Impulse aus dieser Folge

💡

Zum Ausprobieren

Bewegung muss nicht ins Fitnessstudio wandern: Treppe statt Aufzug, kurze Wege zu Fuß. Im Alltag summiert sich das.

💡

Zum Ausprobieren

Gesundes Altern hat zwei Richtungen: Krankmachendes möglichst vermeiden und Gesundheit aktiv fördern. Beides zusammen, nicht nur eines.

💡

Zum Ausprobieren

Morgens wissen, warum man aufsteht, Freude am Leben haben, sozial eingebunden bleiben. Das ist der Kern von Achtsamkeit.

💡

Zum Ausprobieren

Im Alter lohnt sich zusätzlich etwas, das den Kopf mitfordert. Volker Limmroth rät, komplexe Bewegungsmuster neu zu lernen, Tanz etwa oder anderes, das Koordination verlangt.

💡

Zum Ausprobieren

Ein langes Leben muss nicht langweilig sein. Gesundes Verhalten soll Freude machen, und bei innerem Widerstand kann man sich mit passenden Routinen selbst überlisten.

💡

Zum Ausprobieren

Drei Prinzipien: Lebensfreude, die eigenen Risikofaktoren erkennen und reduzieren, und Schlaf und Bewegung ernst nehmen.

💡

Zum Ausprobieren

Bewegung in den Alltag einbauen: Treppen statt Rolltreppe, möglichst viele Wege zu Fuß.

💡

Zum Ausprobieren

Noch einmal tanzen lernen: Komplexe Bewegungsmuster sind zusätzlich zur allgemeinen Bewegung wichtig.

💡

Zum Ausprobieren

Was die Blue Zones gemeinsam haben: Spiritualität oder Sinn, stabile soziale Gruppen, viel Bewegung, bodenständige Ernährung und Maß.

💡

Zum Ausprobieren

Bewegung muss nicht ins Fitnessstudio wandern: Treppe statt Aufzug, kurze Wege zu Fuß. Im Alltag summiert sich das.

💡

Zum Ausprobieren

Bewegung in den Alltag einbauen: Treppen statt Rolltreppe, möglichst viele Wege zu Fuß.

💡

Zum Ausprobieren

Ein langes Leben muss nicht langweilig sein. Gesundes Verhalten soll Freude machen, und bei innerem Widerstand kann man sich mit passenden Routinen selbst überlisten.

💡

Zum Ausprobieren

Morgens wissen, warum man aufsteht, Freude am Leben haben, sozial eingebunden bleiben. Das ist der Kern von Achtsamkeit.

💡

Zum Ausprobieren

Was die Blue Zones gemeinsam haben: Spiritualität oder Sinn, stabile soziale Gruppen, viel Bewegung, bodenständige Ernährung und Maß.

💡

Zum Ausprobieren

Im Alter lohnt sich zusätzlich etwas, das den Kopf mitfordert. Volker Limmroth rät, komplexe Bewegungsmuster neu zu lernen, Tanz etwa oder anderes, das Koordination verlangt.

💡

Zum Ausprobieren

Gesundes Altern hat zwei Richtungen: Krankmachendes möglichst vermeiden und Gesundheit aktiv fördern. Beides zusammen, nicht nur eines.

💡

Zum Ausprobieren

Noch einmal tanzen lernen: Komplexe Bewegungsmuster sind zusätzlich zur allgemeinen Bewegung wichtig.

💡

Zum Ausprobieren

Drei Prinzipien: Lebensfreude, die eigenen Risikofaktoren erkennen und reduzieren, und Schlaf und Bewegung ernst nehmen.

💡

Zum Ausprobieren

Bewegung muss nicht ins Fitnessstudio wandern: Treppe statt Aufzug, kurze Wege zu Fuß. Im Alltag summiert sich das.

💡

Zum Ausprobieren

Im Alter lohnt sich zusätzlich etwas, das den Kopf mitfordert. Volker Limmroth rät, komplexe Bewegungsmuster neu zu lernen, Tanz etwa oder anderes, das Koordination verlangt.

💡

Zum Ausprobieren

Bewegung in den Alltag einbauen: Treppen statt Rolltreppe, möglichst viele Wege zu Fuß.

💡

Zum Ausprobieren

Gesundes Altern hat zwei Richtungen: Krankmachendes möglichst vermeiden und Gesundheit aktiv fördern. Beides zusammen, nicht nur eines.

💡

Zum Ausprobieren

Ein langes Leben muss nicht langweilig sein. Gesundes Verhalten soll Freude machen, und bei innerem Widerstand kann man sich mit passenden Routinen selbst überlisten.

💡

Zum Ausprobieren

Noch einmal tanzen lernen: Komplexe Bewegungsmuster sind zusätzlich zur allgemeinen Bewegung wichtig.

💡

Zum Ausprobieren

Morgens wissen, warum man aufsteht, Freude am Leben haben, sozial eingebunden bleiben. Das ist der Kern von Achtsamkeit.

💡

Zum Ausprobieren

Drei Prinzipien: Lebensfreude, die eigenen Risikofaktoren erkennen und reduzieren, und Schlaf und Bewegung ernst nehmen.

💡

Zum Ausprobieren

Was die Blue Zones gemeinsam haben: Spiritualität oder Sinn, stabile soziale Gruppen, viel Bewegung, bodenständige Ernährung und Maß.

Empfohlen in dieser Folge

Diesmal nichts zum Nachlesen.

Kein Buch, keine Studie, kein Film – nur ein Gespräch. Kommt vor, auch bei uns.

Diesmal nichts zum Nachlesen.

Kein Buch, keine Studie, kein Film – nur ein Gespräch. Kommt vor, auch bei uns.

Diesmal nichts zum Nachlesen.

Kein Buch, keine Studie, kein Film – nur ein Gespräch. Kommt vor, auch bei uns.

Zitate aus dieser Folge

Ich bin alle Treppen, die ich sehen konnte, auch am Flughafen hochgegangen, habe die Rolltreppen gemieden und habe geguckt, dass ich all das, was ich gehen kann, gegangen bin.

Volker Limmroth

Folge

2

·

Also wenn ich mich entscheiden müsste zwischen, sagen wir mal, ich esse gerne ein Stück Fleisch und einen Schluck Rotwein abends, dann würde ich eher Vegetarier wählen.

Volker Limmroth

Folge

2

·

Mein Lieblingssatz an meine Patienten, die 80 sind: Geht tanzen, bitte lernt noch mal tanzen. Das ist das Beste, was ihr machen könnt.

Volker Limmroth

Folge

2

·

Und was am wichtigsten ist, möglichst gesund alt zu werden und nicht ab Mitte 60 im Siechtum langsam Ihr statistisches Lebensalter zu erreichen.

Volker Limmroth

Folge

2

·

Ich glaube, der Schlüssel ist, dass man morgens weiß, warum man aufsteht und dass das Leben Spaß macht.

Volker Limmroth

Folge

2

·

Ich bin alle Treppen, die ich sehen konnte, auch am Flughafen hochgegangen, habe die Rolltreppen gemieden und habe geguckt, dass ich all das, was ich gehen kann, gegangen bin.

Volker Limmroth

Folge

2

·

Ich glaube, der Schlüssel ist, dass man morgens weiß, warum man aufsteht und dass das Leben Spaß macht.

Volker Limmroth

Folge

2

·

Und was am wichtigsten ist, möglichst gesund alt zu werden und nicht ab Mitte 60 im Siechtum langsam Ihr statistisches Lebensalter zu erreichen.

Volker Limmroth

Folge

2

·

Mein Lieblingssatz an meine Patienten, die 80 sind: Geht tanzen, bitte lernt noch mal tanzen. Das ist das Beste, was ihr machen könnt.

Volker Limmroth

Folge

2

·

Also wenn ich mich entscheiden müsste zwischen, sagen wir mal, ich esse gerne ein Stück Fleisch und einen Schluck Rotwein abends, dann würde ich eher Vegetarier wählen.

Volker Limmroth

Folge

2

·

Ich bin alle Treppen, die ich sehen konnte, auch am Flughafen hochgegangen, habe die Rolltreppen gemieden und habe geguckt, dass ich all das, was ich gehen kann, gegangen bin.

Volker Limmroth

Folge

2

·

Mein Lieblingssatz an meine Patienten, die 80 sind: Geht tanzen, bitte lernt noch mal tanzen. Das ist das Beste, was ihr machen könnt.

Volker Limmroth

Folge

2

·

Ich glaube, der Schlüssel ist, dass man morgens weiß, warum man aufsteht und dass das Leben Spaß macht.

Volker Limmroth

Folge

2

·

Also wenn ich mich entscheiden müsste zwischen, sagen wir mal, ich esse gerne ein Stück Fleisch und einen Schluck Rotwein abends, dann würde ich eher Vegetarier wählen.

Volker Limmroth

Folge

2

·

Und was am wichtigsten ist, möglichst gesund alt zu werden und nicht ab Mitte 60 im Siechtum langsam Ihr statistisches Lebensalter zu erreichen.

Volker Limmroth

Folge

2

·

Huber & Seiler

Die Sache mit dem Älterwerden.

Klüger älter werden, ohne sich jünger machen zu müssen.

Ein unabhängiger Podcast von Brigitte Huber & Stephan Seiler.

Huber & Seiler

Die Sache mit dem Älterwerden.

Klüger älter werden, ohne sich jünger machen zu müssen.

Ein unabhängiger Podcast von Brigitte Huber & Stephan Seiler.

Huber & Seiler

Die Sache mit dem Älterwerden.

Klüger älter werden, ohne sich jünger machen zu müssen.

Ein unabhängiger Podcast von Brigitte Huber & Stephan Seiler.